Kolossaler Unsinn und Bullshit ist, mir zu unterstellen, mit falschen Behauptungen Stimmung machen zu wollen.Debattenteilnehmer hat geschrieben: 13.01.2026 09:48 Ich wundere mich immer wieder darüber, was für eine kolossaler Unsinn hier geschrieben wird. Die Ultras haben doch sogar Fahnen für Flaco gemalt, Choreos für Spieler gemacht, schenken ihnen individuelle Schals mit ihrem Namen… Und jeder, der länger ins Stadion geht, weiß doch auch, dass es Gesänge für einzelne Spieler gibt oder deren Namen gerufen worden sind. Sie sind wohl die einzige Fangruppierung, die richtig intensiven Kontakt zu Spielern hat. Es gab doch durchaus schon Berichte darüber, dass Spieler sogar auf Veranstaltungen der Ultras sind (und das nicht wie bei diesen verpflichtenden Borussia-Besuchen bei den Fanclubs).
Vielleicht wird das alles nicht bei jeder x-beliebigen Aktion gemacht, manche würden es gerne öfter oder schneller haben, das ist halt wie bei fast allen Themen oft Geschmackssache. Aber die Aussage ist doch Bullshit - und ist damit aber finde ich beispielhaft dafür, wie hier mit falschen Behauptungen oft versucht wird, Stimmung zu machen.
Stimmung bei den Heimspielen
- raute56
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Re: Stimmung bei den Heimspielen
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Debattenteilnehmer
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Re: Stimmung bei den Heimspielen
Du hast geschrieben, dass die Ultras einzelne Spieler nicht anfeuern würden - bzw. ein Capo dies angeblich behauptet habe.
Ich habe angeführt, dass es erstens sehr wohl Gesänge für einzelne Spieler gab und gibt, es darüber hinaus sogar optische Aktionen (von Schals über Fahnen bis hin zu Choreos) gibt und teils intensive Kontakte, wahrscheinlich mehr als von allen anderen Fanclubs, gepflegt werden.
Dass deine ursprüngliche Aussage entsprechend Unsinn ist, ist glaube ich relativ offensichtlich. Und man kann auch einfach mal einräumen, wenn man Unsinn schreibt.
Ich habe angeführt, dass es erstens sehr wohl Gesänge für einzelne Spieler gab und gibt, es darüber hinaus sogar optische Aktionen (von Schals über Fahnen bis hin zu Choreos) gibt und teils intensive Kontakte, wahrscheinlich mehr als von allen anderen Fanclubs, gepflegt werden.
Dass deine ursprüngliche Aussage entsprechend Unsinn ist, ist glaube ich relativ offensichtlich. Und man kann auch einfach mal einräumen, wenn man Unsinn schreibt.
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verdrahtor1
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Re: Stimmung bei den Heimspielen
Ich räume ein, dass ich den Unsinn des Capos wiedergegeben habe.Debattenteilnehmer hat geschrieben: 15.01.2026 11:54 Du hast geschrieben, dass die Ultras einzelne Spieler nicht anfeuern würden - bzw. ein Capo dies angeblich behauptet habe.
Ich habe angeführt, dass es erstens sehr wohl Gesänge für einzelne Spieler gab und gibt, es darüber hinaus sogar optische Aktionen (von Schals über Fahnen bis hin zu Choreos) gibt und teils intensive Kontakte, wahrscheinlich mehr als von allen anderen Fanclubs, gepflegt werden.
Dass deine ursprüngliche Aussage entsprechend Unsinn ist, ist glaube ich relativ offensichtlich. Und man kann auch einfach mal einräumen, wenn man Unsinn schreibt.
Re: Stimmung bei den Heimspielen
Ich frag mich ja ernsthaft mit wem ihr da angeblich immer redet. Ich kenne diverse Leute aus dem Dunstkreis unserer Ultras und ich habe mich schon dutzendfach mit denen ganz normal unterhalten. Keine Ahnung, vielleicht machts nen Unterschied wann und wo man auf die trifft, im Stadion habe mit denen zB nix zu tun, sondern wenn dann eher "privat", aber irgendwie kann ich mir nicht vorstellen, dass die alle plötzlich zu kompletten Ärschen werden, wenn man die anspricht. 
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Raute im Herzen
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Re: Stimmung bei den Heimspielen
Oder der angebliche Kumpel hat Unsinn erzählt. Einige Spieler werden seit Jahren gefeiert, es gibt Gesänge, es gab Choreos und Spruchbänder. Merkwürdiger Capo, der all das wohl vergessen hat.
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verdrahtor1
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Re: Stimmung bei den Heimspielen
Wird Immer lustiger. da das mit dem Fahnenwedeln nicht hilft um an Karten zu kommen mal was neues
Kleiner Tip , weniger Fahnen ( also man kann was vom Spiel sehen) gleich weniger no show Rate!!
Strengerer Umgang mit dem Privileg Stehplatz-Dauerkarte
Die oben beschriebene Dauerkartenknappheit steht im krassen Gegensatz zu den NoShow-Raten und der inflationären Nutzung des eigentlich positiven TicketZweitmarkts. Die NoShow-Rate ist seit der Einführung der Mindestquote vor gut einem Jahr zwar von einem hohen Niveau zurückgegangen, aber nach wie vor zu groß – bei einigen Spielen bleiben zigtausende (größtenteils Dauer-) Karten ungenutzt.
Viele Fans verkaufen ihre Dauerkarten zudem bei beinahe jedem Spiel über den Zweitmarkt und picken sich selbst nur die Rosinen raus – eine Dauerkarte, insbesondere im begehrten Stehplatzbereich, verfehlt aber ihren Sinn, wenn man sich nur die Spiele gegen Bayern, Köln und Dortmund anguckt, während man sie sonst stets verkauft. Dieses Extrembeispiel ist nicht aus der Luft gegriffen, sondern kommt tatsächlich in einem hohen Ausmaß vor.
Die Mindestquote an besuchten Spielen soll daher für alle Bereiche erhöht, Zweitmarktnutzungen nicht mehr als Eigennutzung angerechnet und die Zweitmarktnutzung für die zentralen Blöcke 15/16/17 ganz gesperrt werden – wer hier steht, sollte so gut in der Fanszene vernetzt sein, dass er seine Karten an andere aktive Borussen weitergeben kann.
Strengerer Umgang mit dem Privileg Stehplatz-Dauerkarte
Die oben beschriebene Dauerkartenknappheit steht im krassen Gegensatz zu den NoShow-Raten und der inflationären Nutzung des eigentlich positiven TicketZweitmarkts. Die NoShow-Rate ist seit der Einführung der Mindestquote vor gut einem Jahr zwar von einem hohen Niveau zurückgegangen, aber nach wie vor zu groß – bei einigen Spielen bleiben zigtausende (größtenteils Dauer-) Karten ungenutzt.
Viele Fans verkaufen ihre Dauerkarten zudem bei beinahe jedem Spiel über den Zweitmarkt und picken sich selbst nur die Rosinen raus – eine Dauerkarte, insbesondere im begehrten Stehplatzbereich, verfehlt aber ihren Sinn, wenn man sich nur die Spiele gegen Bayern, Köln und Dortmund anguckt, während man sie sonst stets verkauft. Dieses Extrembeispiel ist nicht aus der Luft gegriffen, sondern kommt tatsächlich in einem hohen Ausmaß vor.
Die Mindestquote an besuchten Spielen soll daher für alle Bereiche erhöht, Zweitmarktnutzungen nicht mehr als Eigennutzung angerechnet und die Zweitmarktnutzung für die zentralen Blöcke 15/16/17 ganz gesperrt werden – wer hier steht, sollte so gut in der Fanszene vernetzt sein, dass er seine Karten an andere aktive Borussen weitergeben kann.
Re: Stimmung bei den Heimspielen
habe meine dauerkarte für block 15 seit 28 jahren.( zu bökelbergzeiten war es block 16)
wegen mehrerer augenoperationen traue ich mich im dunkeln nicht mehr zum stadion zu fahren.
spiele im spätherbst und winter sind deshalb für mich nicht möglich.
die karte gebe ich deshalb im zweitmarkt gerne weiter. wenn sie aber wie bei den letzten beiden heimspielen nicht weiterverkauft werden kann, und ich deshalb die dauerkarte gekündigt bekomme, werde ich mich ganz zurückziehen( incl. mitgliedschaft)
wegen mehrerer augenoperationen traue ich mich im dunkeln nicht mehr zum stadion zu fahren.
spiele im spätherbst und winter sind deshalb für mich nicht möglich.
die karte gebe ich deshalb im zweitmarkt gerne weiter. wenn sie aber wie bei den letzten beiden heimspielen nicht weiterverkauft werden kann, und ich deshalb die dauerkarte gekündigt bekomme, werde ich mich ganz zurückziehen( incl. mitgliedschaft)
Re: Stimmung bei den Heimspielen
verdrahtor1 hat geschrieben: 23.01.2026 18:43Die NoShow-Rate ist seit der Einführung der Mindestquote vor gut einem Jahr zwar von einem hohen Niveau zurückgegangen, aber nach wie vor zu groß – bei einigen Spielen bleiben zigtausende (größtenteils Dauer-) Karten ungenutzt.
Hast du für diese Behauptungen irgendwelche Belege oder Quellen? Wir selbst stehen in Blick 16 (alle mit Dauerkarten) und ich treffe quasi immer dieselben Leute (auch aus Nebenblöcken). Also deine Behauptung, dass "viele" Fans ihre DK bei quasi jedem "Normalo-Spiel" verkaufen mag sicherlich in Einzelfällen gelten, nicht aber für einigermaßen aktive Leute. Mich würde daher wirklich interessieren, wie du zu solchen endgültigen Aussagen kommst?verdrahtor1 hat geschrieben: 23.01.2026 18:43Viele Fans verkaufen ihre Dauerkarten zudem bei beinahe jedem Spiel über den Zweitmarkt und picken sich selbst nur die Rosinen raus – eine Dauerkarte, insbesondere im begehrten Stehplatzbereich, verfehlt aber ihren Sinn, wenn man sich nur die Spiele gegen Bayern, Köln und Dortmund anguckt, während man sie sonst stets verkauft. Dieses Extrembeispiel ist nicht aus der Luft gegriffen, sondern kommt tatsächlich in einem hohen Ausmaß vor.
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verdrahtor1
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Re: Stimmung bei den Heimspielen
Das sind nicht meine Behauptungen sondern kommt vom Fanprojekt (ehemals) jetzt Ultraprojekt. Hier mal das ganze Geschwurbsel der Grössenwahnsinnigen( sorry was passenderes gibts dafür leider nicht) .
Agenda des neu aufgestellten FPMG
Zehn Punkte für unsere Fanszene, Borussia und den Fußball
Verein
100% Borussia: Investoren ausschließen
Ein Anteilsverkauf hat bei zahlreichen Vereinen nicht nur zu einem Verlust von Identität, sondern auch zu Chaos und Fremdeinmischung geführt. Das Ziel war stets ein Aufschließen zu den ,,Großen‘‘ und die Wettbewerbsfähigkeit für Europa, oftmals endeten diese Versuche jedoch in Liga 2. Borussia muss konsequent weiter nicht nur auf 50+1, sondern auf 100% Selbstbestimmung setzen.
(Finanzielle) Wettbewerbsfähigkeit und Identität zusammen denken
Nicht erst die jüngste Debatte um den Stadionnamen hat gezeigt, dass der Verein sich Gedanken machen muss, wie er sich für die Zukunft aufstellt – dass dies auch den finanziellen Bereich betrifft, ist auch jedem Fußballromantiker klar.
Gleichzeitig ist aber auch klar, dass man weder mit dieser Maßnahme noch mit anderen bereits gängigen Methoden – Fan-Anleihe, besagte Anteilsverkäufe an Externe, etc. – ein vermeintliches Rennen gegen die Branchengrößen oder England in Sachen Geld gewinnen wird. Es wird darauf ankommen, sich kreative und vom Einheitsbrei des Profifußballs abhebende Modelle zu überlegen, um Borussia für die Zukunft aufzustellen.
Borussia als Mitgliederverein
Die Diskussionen auf den Mitgliederversammlungen der letzten zwei Jahre haben gezeigt, dass es einen zunehmenden Anspruch der Mitgliedschaft unseres Vereins gibt, aktive Mitsprache bei relevanten Entscheidungen haben zu können. Neben der Wahl der Aufsichtsratsmitglieder, für die die Mitglieder eine angemessene Zahl an Entscheidungsoptionen haben sollten, kommt eine entscheidende Rolle hier dem Ehrenrat zu. In diesem sollen künftig vermehrt Personen und damit Perspektiven vertreten sein, die nicht in einem beruflichen oder finanziellen Abhängigkeitsverhältnis zum Verein stehen.
Fanpolitik
50+1 erhalten
Das Urteil des Bundeskartellamts hat die 50+1-Regel bestärkt und lediglich die bisher bestehenden Ausnahmen moniert. Borussia sollte sich als 100% eigenständiger Traditionsverein konsequent dafür einsetzen, dass die Regel beibehalten wird und etwaige Ausnahmen abgeschafft werden. Hierbei darf im Sinne des Fußballs keinerlei Rücksicht auf die bisherigen Ausnahmen genommen werden.
Videobeweis abschaffen
Sämtliche Neuerungen und Anpassungen der letzten Jahre führten nicht zu einer Verbesserung oder einer größeren Akzeptanz, sondern fortlaufend zu einer noch größeren Ablehnung des Videobeweises. Er vernichtet Emotionen, viele Fans erleben den Stadionbesuch als weniger intensiv im Vergleich zur Zeit vor dem VAR.
Die Zeit der Verschlimmbesserungen ist vorbei: Borussia soll sich im Rahmen der Mitwirkung in der Verbandsstrukturen für eine Abschaffung des VAR einsetzen.
Strafen zünden nicht – Verbandsstrafen abschaffen!
Die Strafen für vermeintliche Fanvergehen haben in den letzten Jahren absurde Höhen erreicht. Eben jene Strafen haben dabei nicht für weniger Pyrotechnik gesorgt, sondern lediglich die Vereine mehrbelastet. Zahlreiche Vereine haben sich daher bereits den Forderungen der Kampagne ,,Strafen zünden nicht!‘‘ angeschlossen, um eine Nivellierung des DFB-Strafenkatalogs zu erreichen – Borussia sollte sich diesen Bestrebungen anschließen.
Der Fußball ist sicher – Fankultur erhalten!
Die Proteste der deutschen Fanszenen Ende 2025 haben es klar formuliert: Der Fußball ist sicher, auch wenn populistische Töne aus der Politik anderes behaupten. Bestrebungen, die Räume der Fankultur nur noch mehr einzuschränken, muss klar entgegengetreten werden. Personalisierten Tickets, Kollektivstrafen, Stadionverboten mit der Gießkanne, KI-Überwachung und anderen Repressionen muss eine klare Absage erteilt werden. Die Fankultur in unseren Stadien ist ein hohes Gut, das unbedingt erhalten bleiben muss.
Fanszene
Einführung von Stehplätzen in der Südkurve
Seit mehr als einem Jahrzehnt ist die Obergrenze von 30.000 Dauerkarten erreicht, über die Warteliste bekommen jedes Jahr nur wenige Fans die Möglichkeit zum Erwerb einer Dauerkarte. Gleichzeitig stehen in der Nordkurve zahlreiche Fans, die früher am Bökelberg bewusst auf der Ost standen, also außerhalb der Kurve, und nun lediglich mangels günstiger Alternativen in der Nord.
Ein Stehplatzblock im Süden des Stadions würde nicht nur die Kapazität erhöhen, sondern auch Fans eine Wechselmöglichkeit bieten, die weiter günstig stehen, aber dies nicht (mehr) aktiv in der Mitte der Kurve machen wollen. Das wiederum würde ermöglichen, dass Fans, die seit Jahren kaum die Chance auf eine Dauerkarte haben, diese endlich erhalten. Auch um jungen Generationen den Zugang zum Borussia-Park zu ermöglichen und neue Fans für Borussia zu gewinnen, ist das ein notwendiger Schritt.
Strengerer Umgang mit dem Privileg Stehplatz-Dauerkarte
Die oben beschriebene Dauerkartenknappheit steht im krassen Gegensatz zu den NoShow-Raten und der inflationären Nutzung des eigentlich positiven TicketZweitmarkts. Die NoShow-Rate ist seit der Einführung der Mindestquote vor gut einem Jahr zwar von einem hohen Niveau zurückgegangen, aber nach wie vor zu groß – bei einigen Spielen bleiben zigtausende (größtenteils Dauer-) Karten ungenutzt.
Viele Fans verkaufen ihre Dauerkarten zudem bei beinahe jedem Spiel über den Zweitmarkt und picken sich selbst nur die Rosinen raus – eine Dauerkarte, insbesondere im begehrten Stehplatzbereich, verfehlt aber ihren Sinn, wenn man sich nur die Spiele gegen Bayern, Köln und Dortmund anguckt, während man sie sonst stets verkauft. Dieses Extrembeispiel ist nicht aus der Luft gegriffen, sondern kommt tatsächlich in einem hohen Ausmaß vor.
Die Mindestquote an besuchten Spielen soll daher für alle Bereiche erhöht, Zweitmarktnutzungen nicht mehr als Eigennutzung angerechnet und die Zweitmarktnutzung für die zentralen Blöcke 15/16/17 ganz gesperrt werden – wer hier steht, sollte so gut in der Fanszene vernetzt sein, dass er seine Karten an andere aktive Borussen weitergeben kann.
Schaffung eines Fanszenerats & bessere Kommunikation
Der Generationenwechsel im Vorstand des FPMG Supporters Club als Interessensvertretung der Fanszene hat einerseits zur Folge, dass die in den letzten Jahren aktivsten Kreise nun auch ihren Einfluss im Dachverband geltend machen und einbringen. Gleichzeitig wird die Breite unserer Fanszene mit all‘ ihrer Heterogenität nicht mehr in dem Maße abgebildet, wie wir selbst uns das vorstellen.
Um den Anforderungen eines aktiven und schlagkräftigen Vorstands einerseits und eben jener Einbindung der Breite unserer Fanszene andererseits zu begegnen, werden wir im Jahr 2026 einen Fanszenerat ins Leben rufen, der dem Vorstand beratend zur Seite stehen und die unterschiedlichen Perspektiven der Fanszene stärker einbinden soll. Darüber hinaus sollen in Zukunft vermehrt Themenabende & Diskussionen im FanHaus stattfinden, um den persönlichen Austausch statt anonymer Internetschreiberei zu fördern.
Agenda des neu aufgestellten FPMG
Zehn Punkte für unsere Fanszene, Borussia und den Fußball
Verein
100% Borussia: Investoren ausschließen
Ein Anteilsverkauf hat bei zahlreichen Vereinen nicht nur zu einem Verlust von Identität, sondern auch zu Chaos und Fremdeinmischung geführt. Das Ziel war stets ein Aufschließen zu den ,,Großen‘‘ und die Wettbewerbsfähigkeit für Europa, oftmals endeten diese Versuche jedoch in Liga 2. Borussia muss konsequent weiter nicht nur auf 50+1, sondern auf 100% Selbstbestimmung setzen.
(Finanzielle) Wettbewerbsfähigkeit und Identität zusammen denken
Nicht erst die jüngste Debatte um den Stadionnamen hat gezeigt, dass der Verein sich Gedanken machen muss, wie er sich für die Zukunft aufstellt – dass dies auch den finanziellen Bereich betrifft, ist auch jedem Fußballromantiker klar.
Gleichzeitig ist aber auch klar, dass man weder mit dieser Maßnahme noch mit anderen bereits gängigen Methoden – Fan-Anleihe, besagte Anteilsverkäufe an Externe, etc. – ein vermeintliches Rennen gegen die Branchengrößen oder England in Sachen Geld gewinnen wird. Es wird darauf ankommen, sich kreative und vom Einheitsbrei des Profifußballs abhebende Modelle zu überlegen, um Borussia für die Zukunft aufzustellen.
Borussia als Mitgliederverein
Die Diskussionen auf den Mitgliederversammlungen der letzten zwei Jahre haben gezeigt, dass es einen zunehmenden Anspruch der Mitgliedschaft unseres Vereins gibt, aktive Mitsprache bei relevanten Entscheidungen haben zu können. Neben der Wahl der Aufsichtsratsmitglieder, für die die Mitglieder eine angemessene Zahl an Entscheidungsoptionen haben sollten, kommt eine entscheidende Rolle hier dem Ehrenrat zu. In diesem sollen künftig vermehrt Personen und damit Perspektiven vertreten sein, die nicht in einem beruflichen oder finanziellen Abhängigkeitsverhältnis zum Verein stehen.
Fanpolitik
50+1 erhalten
Das Urteil des Bundeskartellamts hat die 50+1-Regel bestärkt und lediglich die bisher bestehenden Ausnahmen moniert. Borussia sollte sich als 100% eigenständiger Traditionsverein konsequent dafür einsetzen, dass die Regel beibehalten wird und etwaige Ausnahmen abgeschafft werden. Hierbei darf im Sinne des Fußballs keinerlei Rücksicht auf die bisherigen Ausnahmen genommen werden.
Videobeweis abschaffen
Sämtliche Neuerungen und Anpassungen der letzten Jahre führten nicht zu einer Verbesserung oder einer größeren Akzeptanz, sondern fortlaufend zu einer noch größeren Ablehnung des Videobeweises. Er vernichtet Emotionen, viele Fans erleben den Stadionbesuch als weniger intensiv im Vergleich zur Zeit vor dem VAR.
Die Zeit der Verschlimmbesserungen ist vorbei: Borussia soll sich im Rahmen der Mitwirkung in der Verbandsstrukturen für eine Abschaffung des VAR einsetzen.
Strafen zünden nicht – Verbandsstrafen abschaffen!
Die Strafen für vermeintliche Fanvergehen haben in den letzten Jahren absurde Höhen erreicht. Eben jene Strafen haben dabei nicht für weniger Pyrotechnik gesorgt, sondern lediglich die Vereine mehrbelastet. Zahlreiche Vereine haben sich daher bereits den Forderungen der Kampagne ,,Strafen zünden nicht!‘‘ angeschlossen, um eine Nivellierung des DFB-Strafenkatalogs zu erreichen – Borussia sollte sich diesen Bestrebungen anschließen.
Der Fußball ist sicher – Fankultur erhalten!
Die Proteste der deutschen Fanszenen Ende 2025 haben es klar formuliert: Der Fußball ist sicher, auch wenn populistische Töne aus der Politik anderes behaupten. Bestrebungen, die Räume der Fankultur nur noch mehr einzuschränken, muss klar entgegengetreten werden. Personalisierten Tickets, Kollektivstrafen, Stadionverboten mit der Gießkanne, KI-Überwachung und anderen Repressionen muss eine klare Absage erteilt werden. Die Fankultur in unseren Stadien ist ein hohes Gut, das unbedingt erhalten bleiben muss.
Fanszene
Einführung von Stehplätzen in der Südkurve
Seit mehr als einem Jahrzehnt ist die Obergrenze von 30.000 Dauerkarten erreicht, über die Warteliste bekommen jedes Jahr nur wenige Fans die Möglichkeit zum Erwerb einer Dauerkarte. Gleichzeitig stehen in der Nordkurve zahlreiche Fans, die früher am Bökelberg bewusst auf der Ost standen, also außerhalb der Kurve, und nun lediglich mangels günstiger Alternativen in der Nord.
Ein Stehplatzblock im Süden des Stadions würde nicht nur die Kapazität erhöhen, sondern auch Fans eine Wechselmöglichkeit bieten, die weiter günstig stehen, aber dies nicht (mehr) aktiv in der Mitte der Kurve machen wollen. Das wiederum würde ermöglichen, dass Fans, die seit Jahren kaum die Chance auf eine Dauerkarte haben, diese endlich erhalten. Auch um jungen Generationen den Zugang zum Borussia-Park zu ermöglichen und neue Fans für Borussia zu gewinnen, ist das ein notwendiger Schritt.
Strengerer Umgang mit dem Privileg Stehplatz-Dauerkarte
Die oben beschriebene Dauerkartenknappheit steht im krassen Gegensatz zu den NoShow-Raten und der inflationären Nutzung des eigentlich positiven TicketZweitmarkts. Die NoShow-Rate ist seit der Einführung der Mindestquote vor gut einem Jahr zwar von einem hohen Niveau zurückgegangen, aber nach wie vor zu groß – bei einigen Spielen bleiben zigtausende (größtenteils Dauer-) Karten ungenutzt.
Viele Fans verkaufen ihre Dauerkarten zudem bei beinahe jedem Spiel über den Zweitmarkt und picken sich selbst nur die Rosinen raus – eine Dauerkarte, insbesondere im begehrten Stehplatzbereich, verfehlt aber ihren Sinn, wenn man sich nur die Spiele gegen Bayern, Köln und Dortmund anguckt, während man sie sonst stets verkauft. Dieses Extrembeispiel ist nicht aus der Luft gegriffen, sondern kommt tatsächlich in einem hohen Ausmaß vor.
Die Mindestquote an besuchten Spielen soll daher für alle Bereiche erhöht, Zweitmarktnutzungen nicht mehr als Eigennutzung angerechnet und die Zweitmarktnutzung für die zentralen Blöcke 15/16/17 ganz gesperrt werden – wer hier steht, sollte so gut in der Fanszene vernetzt sein, dass er seine Karten an andere aktive Borussen weitergeben kann.
Schaffung eines Fanszenerats & bessere Kommunikation
Der Generationenwechsel im Vorstand des FPMG Supporters Club als Interessensvertretung der Fanszene hat einerseits zur Folge, dass die in den letzten Jahren aktivsten Kreise nun auch ihren Einfluss im Dachverband geltend machen und einbringen. Gleichzeitig wird die Breite unserer Fanszene mit all‘ ihrer Heterogenität nicht mehr in dem Maße abgebildet, wie wir selbst uns das vorstellen.
Um den Anforderungen eines aktiven und schlagkräftigen Vorstands einerseits und eben jener Einbindung der Breite unserer Fanszene andererseits zu begegnen, werden wir im Jahr 2026 einen Fanszenerat ins Leben rufen, der dem Vorstand beratend zur Seite stehen und die unterschiedlichen Perspektiven der Fanszene stärker einbinden soll. Darüber hinaus sollen in Zukunft vermehrt Themenabende & Diskussionen im FanHaus stattfinden, um den persönlichen Austausch statt anonymer Internetschreiberei zu fördern.
Re: Stimmung bei den Heimspielen
Verlink doch bitte den Artikel, statt eine ewig langen Post aus dem Text zu machen.. ist einfacher zu lesen.
Im Winter, sonntags um 15:30 gegen Köln? Zieht man sich halt dicker an.
Im Sommer, samstags um 18:30 gegen Bayern? Zieht den Bayern die Lederhosen aus!!! Da müssen wir hin!
Nicht Fahnen. Wetter, Zeit und Gegner!
Die Now-Show-Rate liegt, wie das Fanprojekt sagt, an den Gegnern. Im Winter, sonntags um 15:30 gegen Augsburg? Nää, zu kalt!verdrahtor1 hat geschrieben: 23.01.2026 18:43Kleiner Tip , weniger Fahnen ( also man kann was vom Spiel sehen) gleich weniger no show Rate!!
Im Winter, sonntags um 15:30 gegen Köln? Zieht man sich halt dicker an.
Im Sommer, samstags um 18:30 gegen Bayern? Zieht den Bayern die Lederhosen aus!!! Da müssen wir hin!
Nicht Fahnen. Wetter, Zeit und Gegner!
Zuletzt geändert von desud am 24.01.2026 12:10, insgesamt 1-mal geändert.
Re: Stimmung bei den Heimspielen
Die Leute sind ja nicht dumm und wissen, was sie an der Dauerkarte haben (es gab tatsächlich mal Zeiten, da hat Borussia gebettelt und gefleht, eine Dauerkarte zu kaufen bzw. zu verlängern). Deshalb sehe ich immer öfter, wie manche Leute die Dauerkarten von Bekannten durch die Kontrolle ziehen, damit diese entwertet sind.
Re: Stimmung bei den Heimspielen
ich habe meine karte aus gesundheitlichen gründen in den zweitmarkt gestellt.
aber bei den letzten beiden heimspielen ist sie nicht weggegangen, obwohl doch angeblich tausende händeringend eine karte in nord suchen.
gegen bayern war sie übrigens in 2 minuten weg.
aber bei den letzten beiden heimspielen ist sie nicht weggegangen, obwohl doch angeblich tausende händeringend eine karte in nord suchen.
gegen bayern war sie übrigens in 2 minuten weg.
- HerbertLaumen
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Re: Stimmung bei den Heimspielen
Man kann nur hoffen, dass Borussia bei dem Unsinn nicht mitmacht.
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Re: Stimmung bei den Heimspielen
Da wurde gestern übrigens ein Thread dafür erstellt....
viewtopic.php?p=5069904#p5069904
Re: Stimmung bei den Heimspielen
Ah, nicht gesehen.
Habe meinen Beitrag so editiert und kopiert, dass er passt.
Habe meinen Beitrag so editiert und kopiert, dass er passt.
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verdrahtor1
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Re: Stimmung bei den Heimspielen
Interessant. Woher hast du diese Weisheit? Ich kenne um die 50 Leute die wegen der Fahnen nicht mehr gehen , ganz unabhängig von Wetter und Gegner. Komischdesud hat geschrieben: 24.01.2026 11:37 Verlink doch bitte den Artikel, statt eine ewig langen Post aus dem Text zu machen.. ist einfacher zu lesen.
Die Now-Show-Rate liegt, wie das Fanprojekt sagt, an den Gegnern. Im Winter, sonntags um 15:30 gegen Augsburg? Nää, zu kalt!
Im Winter, sonntags um 15:30 gegen Köln? Zieht man sich halt dicker an.
Im Sommer, samstags um 18:30 gegen Bayern? Zieht den Bayern die Lederhosen aus!!! Da müssen wir hin!
Nicht Fahnen. Wetter, Zeit und Gegner!
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Re: Stimmung bei den Heimspielen
Richtig, das ist schon seit Jahren so, dass wir unzählige Rosinenpicker in der Kurve haben und hat erst mal gar nichts mit der Fahnenthematik zu tun. Selbstverständlich wird er das aber nicht einsehen, ansonsten müsste er sich eingestehen, im Sommer nur Unsinn geschrieben zu haben. Da wollte er nämlich einen Mob organisieren, der bei Choreos und so geschlossen rausrennt.desud hat geschrieben: 24.01.2026 11:37
Die Now-Show-Rate liegt, wie das Fanprojekt sagt, an den Gegnern. Im Winter, sonntags um 15:30 gegen Augsburg? Nää, zu kalt!
Im Winter, sonntags um 15:30 gegen Köln? Zieht man sich halt dicker an.
Im Sommer, samstags um 18:30 gegen Bayern? Zieht den Bayern die Lederhosen aus!!! Da müssen wir hin!
Nicht Fahnen. Wetter, Zeit und Gegner!
Re: Stimmung bei den Heimspielen
Du kennst immer welche.. du bist ja auch der Obermacker, dem sich die Leute anschließen sollen.verdrahtor1 hat geschrieben: 24.01.2026 16:02 Interessant. Woher hast du diese Weisheit? Ich kenne um die 50 Leute die wegen der Fahnen nicht mehr gehen , ganz unabhängig von Wetter und Gegner. Komisch
Weil es so ist! Warum sind mehr Karten im Zweitmarkt gegen Augsburg, Hoffenheim, Wolfsburg als gegen Bayern, Dortmund oder Köln? Wegen der Fahnen? Sind die bei Spielen gegen die drei letztgenannten etwa nicht da?
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verdrahtor1
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Re: Stimmung bei den Heimspielen
ich denke mal weil du das gegen die Topteams gar nicht mitbekommst weil die dann eben sofort wieder weg sind .Sind doch wartende aus der Ultraszene im 5stelligen Bereich wie schonmal jemand schrieb. Die haben natürlich bei schlechtem Wetter gegen Augsburg auch keine Lust, Wird ja das Fähnchen nass 
wat sollet, fahrt die Karre nur vor die Wand. Wird schon
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