Transferpolitik der Borussia

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Volker Danner
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Re: Transferpolitik der Borussia

Beitrag von Volker Danner » 09.05.2018 19:30

steff 67 hat geschrieben:Manchmal ist es besser weder mit dem Strom noch gegen den Strom zu schwimmen
Man sollte einfach mal aus dem Wasser steigen
das nenne ich mal Fußball-Philosophie! :daumenhoch:
Mikael2
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Re: Transferpolitik der Borussia

Beitrag von Mikael2 » 09.05.2018 23:38

Tommy: so sehe ich das auch. Du gehörst genau hier hin.
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tommy 64
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Re: Transferpolitik der Borussia

Beitrag von tommy 64 » 09.05.2018 23:55

Danke. An alle. :winker: :shakehands:
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Quincy 2.0
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Re: Transferpolitik der Borussia

Beitrag von Quincy 2.0 » 10.05.2018 08:13

tommy 64 hat geschrieben: Will er sich mit dem Restmüll begnügen oder will er uns wieder eine Reihe von Milchbubis präsentieren?
Wer so etwas schreibt sollte nicht jammern und auf beleidigt machen. Vielleicht mal darüber nachdenken was man so von sich gibt, nur weil du schreibst was du denkst ist das kein Freifahrtschein für Beleidigungen.
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PaulX
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Re: Transferpolitik der Borussia

Beitrag von PaulX » 10.05.2018 11:28

Das ist auch meine Meinung, das hat mich auch angewidert.
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tommy 64
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Re: Transferpolitik der Borussia

Beitrag von tommy 64 » 10.05.2018 12:15

Ja, das war in der Tat ein unfairer und unüberdachter Kommentar von mir. Ich entschuldige mich.
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tommy 64
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Re: Transferpolitik der Borussia

Beitrag von tommy 64 » 10.05.2018 12:20

Man vergisst leider sehr schnell wenn es mal nicht so läuft wie man möchte was Max alles geleistet hat. Xhaka, Elvedi, Cuisance, Zakaria.
ddanner
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Re: Transferpolitik der Borussia

Beitrag von ddanner » 10.05.2018 20:14

soweit ich mich erinnere ging es bei Eberls Transferplanung weniger um die WM sonderm um die Transferperiode in England die diesesw Jahr Bereits Anfang August endet. Dadurch besteht die Möglichkeit, dass sich die Preise für Spieler in den letzten 4 Wochen wieder etwas nach unten bewegen.
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Re: Transferpolitik der Borussia

Beitrag von Lattenkracher64 » 11.05.2018 07:52

Ich habe es so verstanden, dass die Engländer bis 9. August 2018 Spieler verpflichten können und es ab dann nur noch Verkäufe von der Insel gibt bis zum Ende der jeweiligen Transferperioden der aufnehmenden Länder.
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PaulX
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Re: Transferpolitik der Borussia

Beitrag von PaulX » 11.05.2018 13:05

tommy 64 hat geschrieben:Ja, das war in der Tat ein unfairer und unüberdachter Kommentar von mir. Ich entschuldige mich.
Respekt :daumenhoch:
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Re: Transferpolitik der Borussia

Beitrag von Borusse 61 » 12.05.2018 09:53

Borussia in der Pole - Position.... :daumenhoch:

https://www.ligainsider.de/rhian-brewst ... on-246120/
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Re: Transferpolitik der Borussia

Beitrag von Borusse 61 » 13.05.2018 18:26

Herrmann könnte gehen und Brewster kommen....

https://rp-online.de/sport/fussball/bor ... d-22611939
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Re: Transferpolitik der Borussia

Beitrag von spawn888 » 14.05.2018 20:04

Meiner Meinung nach haben hier einige die Zeit noch nicht erkannt.

Borussia ist in einer Situation, wo man ganz gezielt solche Transfers tätigen muss. Man muss Spieler wie Cuisance oder nun Brewster eben verpflichten, BEVOR sie irgendwo den Durchbruch geschafft haben. Entweder man schafft das, oder muss in kleineren Ligen schauen und hoffen, dass der Durchbruch dort zum einen aussagefähig genug ist, um einen selbigen auch bei uns zu erwarten, oder eben dass der dortige Durchbruch noch nicht zu Transfersummen um die 25-30 Mio führt.

Heißt also: in den großen Fußballnationen, ob nun in Deutschland, England, Frankreich, Spanien oder Italien muss man ganz ganz früh zuschlagen. In kleineren Ländern alá Schweiz, Österreich, Belgien & Co. da kann man auf Transfers wie Zakaria hoffen. Spieler, die dort auffallen, aber noch nicht in die Regale gehören, in denen sich die ganz großen Vereine bedienen.

England ist ganz aktuell zudem nochmal ein Spezialfall! Denn einerseits rückt da gerade eine so unfassbar starke Juniorengeneration heran, andererseits explodiert ausgerechnet dort der Transfermarkt, sodass die Junioren noch weniger als ohnehin Chancen haben zu spielen.

Also sind Spieler wie Sancho in Dortmund oder eben auch Brewster besonders anfällig dafür, den Schritt von der Insel weg zu machen. Und dennoch ist das ganze aktuell noch nichtmal sonderlich fortgeschritten. Ich sehe nur wenige Vereine, die eine solche Entwicklung gerade nutzen und ich finde, dass Eberl dies schon relativ lange macht. Mit Egbo hat es noch nicht so funktioniert, mit Oxford war es an sich schon ganz ok und wenn man nun Brewster bekommt, ist das schon als ein Transfercoup zu beurteilen, da er extreme Vorschusslorbeeren besitzt.

DAS ist unser Weg und den hat Eberl auch schon vor Jahren angekündigt. Nicht mit England an sich, aber mit der Tatsache, dass wir total kreativ sein müssen angesichts solcher Summen. Wir sind auch in der Lage dazu, hohe Summen zu zahlen, aber bestenfalls benötigen wir auch mal wieder Transfers, in welchen wir einen abartigen Gewinn erzielen. Wir brauchen Transfercoups, wie Reus, wir müssen schneller sein als die großen Vereine, wir müssen Ideen haben, die andere Vereine nicht haben. und wenn wir es aktuell schaffen, Spieler aus einem Land zu verpflichten, welches aktuell jedes Juniorenturnier gewinnt verspricht schon, dass da irgendwann auch mal ein riesiges Talent dabei sein wird. Man stelle sich vor, wir hätten den jungen Sancho aus Manchester verpflichtet. Nach diesen Auftritten beim BVB ist der doch schon jetzt nur noch für Summen ab 30 Mio zu haben und bei uns wäre er so oder so absoluter Stammspieler PLUS die hohe spätere Transfersumme.

Ich finde das ehrlich gesagt richtig klasse und muss dazu sagen, dass die Risiken eines solchen Transfers doch total gering sind.
Heidenheimer
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Re: Transferpolitik der Borussia

Beitrag von Heidenheimer » 14.05.2018 21:06

Bin da wieder mal absolut bei Dir spawn. Dieser eingeschlagene Weg ist der richtige Weg und muss konsequent weiter verfolgt werden.
In meinen Augen sollte man die Scoutingabteilung massiv erweitern. Derzeit decken wir die Beneluxländer, Frankreich, ein bisschen Spanien und ein paar wenige östliche Länder richtig ab.
Südamerika liegt *brach* (ein ehemaliger Scout dort arbeitet nun in anderen Aufträgen). In Afrika tut sich nix von unserer Seite aus.

So konzentrieren sich unsere Kräfte auf die besagten Länder (plus Deutschland natürlich) und sie machen einen guten Job was die letzten Transferjahre auch bewiesen.

Oft erfolgt ja auch ein *eingefädeltes/organisiertes* scouten. Dies wird oft eingeleitet durch die Spielervermittler mit denen ein Klub zusammen arbeitet um sich diesen oder jenen mal anzusehen. Dann *organisiert* man temporär einen Scout aus diesem Land der den Spieler dann eine Zeit lang für einen Verein beobachten wird. Gut, wenn ein Spielvermittlerbüro seine eigenen Scouts hat vor Ort, denn dieser sieht im Gegensatz zu einem extern temporären auch mal einen anderen Spieler an.

Wir brauchen diese Jugendtransfers in zweierlei hinsicht. Zum einen ergibt sich die Chance um an wirklich richtige Talente zu kommen, meist mit mehr Geld als in den besagten Ländern. (Der *Binnenmarkt* in deutschland wird bereits sowas von intensiv beackert, dass selten ein Talent einem klub nicht auffallen würde. Da muss man schnell sein und richtig Geld in die Hand nehmen. Schon bei *bloss* überdurchschnittlichem). in vielen anderen Länder verhält es sich wie der Tourist aus Deutschland, der Dank seinem Einkommen grosszügig Urlaub machen kann in einem (für uns) Billigland.

Zum anderen sind diese Talente bedeutend mehr mit Technik und spielerischer Grundausstattung *gesegnet* und vermögen bereits als 17/18 - 20 Jährige mit dem Bundesliga Durchschnitt locker mit zu halten. Cuisance, Zakaria usw lassen grüssen. Selbst ein Egbo sieht sehr gut aus als RV (sofern er nicht wieder mal verletzt ist).
So gesehen macht Eberl vieles richtig mit dieser *Schiene* und es bleibt bloss die Hoffnung um einen Trainer zu haben der sich auch mal traut (nicht erst wenn er nicht mehr anders kann) um diese Recourssen auch zu nutzen. Von Vereinsseite aus wird bei uns einiges getan (Zb nen Coach für Talente die bereits sehr nahe dran oder schon gar dabei sind wurde verpflichtet). Allein am Trainer liegt es um dies umzusetzen.
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tommy 64
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Re: Transferpolitik der Borussia

Beitrag von tommy 64 » 14.05.2018 21:36

Ja, aber nur mal angenommen Herrmann, Grifo, Bobadilla, Drmic, Hazard und Vestergaard würden uns verlassen. Man kann doch diese enormen Lücken die dann entstehen würden nicht ausschließlich nur mit extrem jungen Spielern wie zb. Brewster versuchen zu füllen. Und jetzt kommt aber das wovor ich extreme Angst habe. Was nützt uns ein ordentlicher Batzen an Transfereinnahmen, wenn uns uns trotz alledem nicht gelingen sollte gestandene Spieler mit Erfahrung oder vielleicht auch mal einen Star dafür zu holen? Weil es zb. an den Gehaltsforderungen scheitert, oder der Spieler nicht will und wir ja leider auch keine internationale Teilnahme bieten können. Ich bin der Ansicht wenn man solche Spieler wie Brewster holt, dann sollte man sehen das man seine erfahrenen Spieler und Stützen der Mannschaft nicht abgibt.
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AlanS
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Re: Transferpolitik der Borussia

Beitrag von AlanS » 14.05.2018 21:37

Ich bin da auch ganz ganz nah bei euch @spawn und @Heidenheimer.

Nur manchmal habe ich den Eindruck, DEN Aufwand hätte man sich auch sparen können und stattdessen sich der Talente bedient, die in der eigenen Jugend/ im eigenen Nachwuchs waren.
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Borusse 61
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Re: Transferpolitik der Borussia

Beitrag von Borusse 61 » 14.05.2018 22:09

Lt. der L'Équipe steht der Stürmer Pléa, bei unserer Borussia auf dem Zettel.... :winker:

http://www.fussballtransfers.com/nachri ... rung_90821
Heidenheimer
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Re: Transferpolitik der Borussia

Beitrag von Heidenheimer » 14.05.2018 22:36

Plea wäre genial^^.

Stimme Dir da voll zu Alan. Die eigene Jugend weiter fördern. Wenn auch sicherlich nicht jeder so hat es doch das eine oder andere Talent darunter auch wenn die momentanen Teams im Unterbau nicht ganz so stark sind (als Team wohlverstanden) wie auch schon. U19 und u23 weisen leider in der breite keine starken jahrgänge auf wie auch schon. Erst die u17 vermag einigermassen mitzuhalten. die u16 verlor gar das Stadtderby gegen den 1. FC Mönchengladbach.

Leider ist es um den Nachwuchs (als Team) insgesamt nicht so gut bestellt und die Teams kommen nicht darum herum um wieder vermehrt die Region (wie weit auch immer) nach geeigneten Nachwuchskräften abzuklappern. So hoffe ich, dass das neue Internat diesbezüglich dem Nachwuchs wieder einen ordentlichen *Schub* verleiht.

Borusse@ verwundert mich nicht, dass auch Plea gehen wird wie wohl einige andere auch. Nizza ist ein paradebeispiel finde ich was ein ausländischer Sponsor bewirkt (Ein Chinese und ein Thai stehen da mit ihrem Geld dahinter) Letztes jahr gaben sie 8!! Spieler ab vom Stamm (der eine oder andere war ausgeliehen und man zog die Kaufoptionen nicht). Viele Millionen wurden eingenommenohne dass Präsident Riviere wieder gross reinvestiert hatte. Einige Nachwuchstalente wurden geholt, dazu den alten Wes Shnijder (oder so) der kaum mehr spielte unter Favre.

Vor Favre (ausser die letzte Saison davor) spielte man meist um den Abstieg. Mit Favre dann 2x europäisch. Nächste saison wird wohl wieder um den Abstieg/Mittelmass gespielt, denn wieder gehen viele Leistungsträger.

Favre mag wankelmütig sein, ein unberechenbarer Sonderling, eine *tickende zeitbombe* aber fachlich ist er Weltklasse. Was Kloppo der gern in den Himmel gehoben wird bei uns in Deutschland und anderen Trainern nicht gelang (*Zähmung* Balo) zeigt, dass er auch mit Spielern kann. Solange gewisse *Eskapaden* (Kruse, Balo als Beispiel) keine Auswirkung auf die Trainings/Spielleistung haben werden diese von ihm offenbar auch toleriert.

Habe ein Interview mit Titz gehört, dem Hamburger Trainer. Auch dieser steht auf Toleranz und befindet die eigenen Familien/Freundinnen als beste Therapeuten. Das private Umfeld müsse stimmen, dies der grösste Garant für Leistung auf dem Platz. Recht hat er, die Resultate haben es unterlegt.
Zuletzt geändert von Heidenheimer am 14.05.2018 22:56, insgesamt 1-mal geändert.
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PaulX
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Re: Transferpolitik der Borussia

Beitrag von PaulX » 14.05.2018 22:50

tommy 64 hat geschrieben:Ja, aber nur mal angenommen Herrmann, Grifo, Bobadilla, Drmic, Hazard und Vestergaard würden uns verlassen...
Max hatte ja schon mal erwähnt, das Borussia in diesem Jahr "das Heft des Handelns" bei allen Spielern hat. Ob nun einer ob eines nicht auszuschlagenden Angebots abgegeben wird, ist nicht auszuschließen. Aber das das gleich bis zu 6 Spieler sind, wage ich zu bezweifeln. Ich würde mir da keine all zu großen Sorgen machen
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Re: Transferpolitik der Borussia

Beitrag von Heidenheimer » 14.05.2018 22:58

sehe eigentlich auch bloss Flaco, Boba und auch Ginter die uns wohl verlassen werden.
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