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General Lee
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Beitrag von General Lee » 31.10.2006 10:39

DFL will gegen private Fußballvideos im Internet vorgehen

Berlin (AP) - Die Deutsche Fußball Liga (DFL) will hart gegen die Veröffentlichung privater Bundesliga-Videos im Internet vorgehen.

«Wir holen jetzt zum großen Gegenschlag aus», sagte DFL-Sprecher Tom Bender der «Berliner Zeitung». Der Verband habe die Firma NetResult damit beauftragt, Urheberrechtsverstöße aufzuspüren, die Verantwortlichen abzumahnen und Unterlassung zu fordern. Auch zivil- und strafrechtliche Maßnahmen seien möglich. Auf Videoportalen wie YouTube können Fans kostenlos Privataufnahmen von Fußballspielen veröffentlichen.

«Die DFL kann und wird nicht einfach zusehen, wie unser Inhalt missbräuchlich genutzt wird», betonte Bender. Ziel sei es, über den Deutschen Fußball-Bund mit dem Weltfußballverband Fifa, dem europäischen Fußballverband UEFA und europäischen Profiligen eine gemeinsame Linie gegen Rechtepiraterie im Internet zu finden.

AP/nw/fh/


Aufgrund dessen hat Borussia das Moderatorenteam aufgefordert, grundsätzlich keine Videos im Forum mehr zuzulassen. Bilder werden seitens Borussia derzeit noch geduldet.

Das Moderatorenteam wird daher alle Links zu Videos löschen. Des weiteren müssen Profil-Links, oder Links in der Signatur, welche zu Homepages führen auf denen Videos vorhanden sind, ebenfalls entfernt werden.

Zu Bildern ist folgendes anzumerken: Jeder Fotografierte kann auf der Basis des Urheberrechtsgesetzes die Löschung von Bildern, auf denen er zu sehen ist, verlangen, wenn diese ohne seine ausdrückliche Zustimmung veröffentlicht wurden. Ausnahmen können hierbei Bilder sein, in denen der/die Fotografierte(n) sich "in Pose darstellen", da dies im Einzelfall einer Einverständniserklärung gleichkommen kann.

Ein weiterer Hinweis in dieser Sache: Jeder Homepage-Betreiber sollte auch von seiner privaten Homepage jegliche Videos löschen, die Spielszenen der Bundesliga zeigen. Das Urheberrechtsgesetz, auf das sich die DFL in erster Linie bezieht, unterscheidet nicht zwischen privat oder kommerziell geführten Internetangeboten. Somit gilt die Ankündigung rechtlicher Maßnahmen (Abmahnungen, Unterlassungserklärungen) gleichermaßen für alle Homepage-Betreiber und somit inhaltlich Verantwortliche im Sinne des Medienstaatsvertrages.
BORUSSIA Forum
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Beitrag von BORUSSIA Forum » 09.11.2006 15:28

Die direkte Stellungnahme von der DFL:
DFL erfolgreich gegen illegale Internet-Angebote

Spielbilder sind rechtlich geschützt
Das Vorgehen der DFL gegen Urheberrechtsverletzungen im Internet hat deutliche Wirkung gezeigt. "Wir haben bereits einen signifikanten Rückgang an illegalen Bildern von Bundesliga-Spielen verzeichnen können", erklärt Jörg Daubitzer, DFL-Direktor Rechte- und Lizenzvertrieb. Viele Anbieter, darunter auch das Video-Portal YouTube, hatten nach einer Abmahnung der DFL die unrechtmäßigen Inhalte von ihren Seiten genommen.

"Wir sind nicht gewillt, dies weiter hinzunehmen. Hier werden ganz klar unsere Rechte verletzt und die Vereinbarungen mit unseren Lizenznehmern beeinträchtigt", sagt Daubitzer. Künftig wird die DFL deshalb mit einem Maßnahmenkatalog noch härter gegen die unzulässige Verwendung von Spiele-Bildern vorgehen. Unter anderem wurde die Firma NetResult mit einer systematischen Suche und Verfolgung von nicht autorisierten Bundesliga-Inhalten beauftragt.

Zusammen mit anderen betroffenen Rechteinhabern plant die DFL zudem, eine internationale Allianz einzurichten. Über den Deutschen Fußball-Bund soll Kontakt zum Weltverband FIFA und der UEFA aufgenommen werden. Darüber hinaus soll das Thema bei der Vereinigung der europäischen Fußball-Ligen, der EPFL, aufgegriffen werden. "Wir haben es hier nicht mit einem nationalen, sondern mit einem internationalen Problem zu tun", so Daubitzer: "Dementsprechend müssen wir auch international aktiv werden." Mehrere Internet-Portale hatten Verlinkungen zu internationalen Streaming-Sites ins Netz gestellt, auf denen Bundesliga-Spiele live und in Zusammenfassung zu sehen waren.

Erst kürzlich ist die DFL zudem dem Bündnis Sport Rights Owners Coalition (SROC) beigetreten, in dem namenhafte Vertreter internationaler Sportrechteinhaber zusammengeschlossen sind. "Wir erhoffen uns durch einen intensiven Austausch mit Rechteinhabern, die der Problematik in gleicher Weise ausgesetzt sind, die effektivsten Vorgehensweisen gegen die Urheberrechtsverletzung auszuarbeiten", sagt Daubitzer.
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