Lucien Favre

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michy
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Re: Cheftrainer Lucien Favre

Beitrag von michy » 12.09.2015 08:40

Tomka hat geschrieben:Der Hertha-Effekt holt ihn wieder ein. Die Parallelen sind offensichtlich.
So ein Blödsinn, der Mann hat hier in 4 Jahren den Verein wieder ein Gesicht gegeben und nur weil wir jetzt eine schlechte Phase haben, werden solche Vergleiche gezogen. Berlin war etwas ganz anderes.....Was hat denn dann Klopp für einen Effekt in Dortmund gehabt ?
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Wiener
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Re: Cheftrainer Lucien Favre

Beitrag von Wiener » 12.09.2015 08:41

thoschi hat geschrieben:welche genauen Parallelen gibt es denn? ernstgemeinte Frage...hatte das nicht seinerzeit verfolgt.
Mit Hertha Platz 4. Start in die neue Saison mit 3 Niederlagen, dann Länderspielpause, danach weitere Niederlagen => Entlassung.
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thoschi
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Re: Cheftrainer Lucien Favre

Beitrag von thoschi » 12.09.2015 08:43

ahso...dachte es gab system- oder kadertechnische Parallelen. Daten der Vergangenheit sind unbedeutend.
blacklinehodie
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Re: Cheftrainer Lucien Favre

Beitrag von blacklinehodie » 12.09.2015 08:45

Der Vergleich mit Dortmund und Klopp zieht mit der jetzigen Situation kaum. Klar ist die Mannschaft verunsichert, war beim BVB auch so. Aber die hatten wenigsten noch in fast jedem Spiel ihre Torchancen und das fehlt bei uns mittlerweile komplett. Ich halte es auch für sehr gefährlich für die Köpfe der Spieler, sich in dieser Situation mit dem BVB zu vergleichen. Hier ist auch der Trainer gefragt, dass die Spieler nicht solche Vergleiche ziehen.
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Cneuz
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Re: Cheftrainer Lucien Favre

Beitrag von Cneuz » 12.09.2015 09:21

Stimmt, richtige Torchancen hatten wir gestern nicht, oder hat Drobny mal ne Parade zeigen müssen?
Meiner Meinung nach hat Herrn Favre auch son bißchen das Glück verlassen.
Wo sonst zig Rückpässe gutgingen macht Tony jetzt nen Bock, wo zB Dortmund gegen uns Fahrkarten ohne Ende schoß ist jetzt jeder Schuss nen Treffer usw.


Dabei hat sich unsere Spielanlage ja nicht wirklich dramatisch verändert..Ballbesitz, dann mal schauen was kommt.
Auch das ist eigentlich gleich geblieben, wenn auch der Ballbesitz eben kaum in der wirklich gefährlichen Zone, nämlich im vorderen Drittel, stattfindet.
Auch das nix Neues.

Das mit den Abgängen lasse ich nicht gelten. Die zeichneten sich früh ab, mit ner recht gut gefüllten Kriegskasse wäre da was zu machen gewesen, ohne Unsummen auszugeben, bin ich fest von überzeugt.
Dass da alle erfahrenen ab sagen wir 25 abgegrast und unbezahlbar waren können er und Maxi mir nicht erzählen, sorry.

Im Übrigen: welche Mannschaft bleibt denn unverändert?
Bis auf Bayern haben doch alle ihrer Abgänge auch wichtiger Spieler

Ich denke, Herrn Favres System ist einfach zu kompliziert, zuviel Schräubchen hier und da. Wie nen überzüchterter Motor, der sofort stottert, wenn mal nicht Superplus mit Additiven getankt wird.

Wie sagte Herr Fuß sinngemäß: Blaumann und Spaten sind jetzt angesagt.
Ich ergänze: das war noch nie Herr Favres Ding...

Deswegen auch die ungewöhnlich langen Einarbeitungszeiten neuer Leute.
Herr Favre macht sone einfache Sache wie Fußi letztlich zu wissenschaftlich und zu kompliziert. Fehlen dann noch das Händchen zur Feinabstimmung und das Glück kanns ungemütlich werden.
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Hordak
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Re: Cheftrainer Lucien Favre

Beitrag von Hordak » 12.09.2015 09:25

Die einzige Feldspieler-Position die in den ersten Spielen konstant vom selben Spieler besetzt wurde ist der linke Verteidiger. Sonst haben sich schon überall mindestens zwei Spieler versucht. Stindl, Hazard und Jantschke wissen doch heute nicht auf welcher Position sie nächstes mal auflaufen dürfen. :-?
Favre muß seine Bastel-Phase jetzt beenden, Jantschke nur noch IV und Drmic dauerhaft in den Sturm. Wenn er auf Raffael nicht verzichten will dann muß Stindl halt auf die Bank, auf außen ist er verschenkt und neben Xhaka brauchen wir jetzt erst recht einen einen Abräumer.
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altborussenfan
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Re: Cheftrainer Lucien Favre

Beitrag von altborussenfan » 12.09.2015 09:36

Tomka hat geschrieben:Der Hertha-Effekt holt ihn wieder ein. Die Parallelen sind offensichtlich.
Ich kann diesen elenden Vergleich nicht mehr lesen. Hatte Klopp letzte Saison diesen "Effekt" auch? Mir ist nicht bekannt, dass er jemals Hertha trainiert hätte. Warum bemüht man jetzt aufgrund eines misslungenen Starts diesen Vergleich, der unter anderen Voraussetzungen stattfand. Favre war in Berlin längst nicht solange tätig, die sportliche Leitung stand nicht so hinter ihm wie hier. Außerdem wurden dort mehr als "nur" zwei Leistungsträger abgegeben.

Die kritischen Fragen zur Aufstellung kann man stellen. Das tue ich auch. Einen in 4 Jahren so erfolgreichen Trainer deswegen jedoch nach ein paar Spieltagen in Frage zu stellen, wie es hier teilweise bereits geschieht, halte ich für charakterlos. Ich formuliere das ganz bewusst so deutlich und nachdem ich eine Nacht darüber geschlafen habe.

Das hat weniger mit Dankbarkeit zu tun. Die gibt es in diesem Geschäft kaum, wie auch unser Trainer immer wieder betont. Ich halte jedoch sehr viel von Kontinuität und Vertrauen. Das bedeutet auch, dass man bei heftigem Gegenwind nicht direkt an die höchst populistische Maßnahme einer Trainerentlassung denkt. Sollte Borussia bis zum Ende der Hinserie immer noch unten stehen, wird der Trainer wahrscheinlich die Frage eher selbst stellen. Ich hoffe sehr, dass es soweit nicht kommt.

Favre gehört zur Mannschaft und muss sich selbstverständlich fragen, ob seine Maßnahmen immer richtig waren. Trainerstab, Sportdirektor und Führungsspieler sind ihrerseits aufgerufen mit ihm aber auch untereinander das Gespräch zu suchen. Das sollte intern geschehen und nicht publikumswirksam über die Medien. Ich glaube nicht, das Favre völlig beratungsresistent ist.

Geschlossenheit hat uns in den letzten Jahren stark gemacht. Daran sollten wir nicht rütteln - auch nicht wir Fans! Da müssen wir jetzt gemeinsam durch!
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Re: Cheftrainer Lucien Favre

Beitrag von pepimr » 12.09.2015 09:38

Cneuz hat geschrieben: Das mit den Abgängen lasse ich nicht gelten. Die zeichneten sich früh ab, mit ner recht gut gefüllten Kriegskasse wäre da was zu machen gewesen, ohne Unsummen auszugeben, bin ich fest von überzeugt.
Dass da alle erfahrenen ab sagen wir 25 abgegrast und unbezahlbar waren können er und Maxi mir nicht erzählen, sorry.
Schön wärs auch, wenn es an den Verletzten Spielern liegen würde. So ist es leider nicht. In der Vergangenheit konnte sich sonst wer verletzen und wir haben trotzdem gewonnen.
Gladbach wollte zudem den Weg mit derselben Mannschaft wie letzte Saison gehen, ergänzt durch Nachwuchsspieler (Schulz, Christensen, Elvedi, Daoud). Nur für Kramer und Kruse wurden gestandene Leute geholt (Drmic und Stindl), die aber beide die Abgänge nicht im Ansatz ersetzen können, da Stindl kein defensiver Kramer ist und Drmic, ähnlich wie de Jong damals, nicht ins System Favre passt.
Im Grunde genommen fanden es ja alle gut, dass ME und LF durch die CL-Teilnahme nicht durchknallten und weiter auf entwicklungsfähige Spieler bauen. Seien wir ehrlich: Die meisten von uns sind diesen Weg gerne mitgegangen.
Hinterher ist man halt immer schlauer. Wir sind selbst schuld, dass wir jetzt Letzter sind. Selten war eine Krise dermaßen hausgemacht. Mit Pech hat das leider nichts zu tun, sondern mit maßloser Überschätzung des vorhandenen Spielermaterials in Hinblick darauf, dass man sich ja in der CL eigentlich mit den besten Europas messen muss.
Wir hatten ja schließlich gedacht, dass man auf eine eingespielte Mannschaft setzt, um mithalten zu können. Wer hätte aber gedacht, dass zwei Abgänge ausreichen, um das ganze Gefüge auseinanderbrechen zu lassen? Vorhersehbar war das für uns Fans als Laien nicht.
Gut, jetzt werden wieder einige sagen, dass ja auch noch Dominguez und Stranzl fehlen. Wer aber die ersten Spiele gesehen hat, der muss einsehen, dass es auch mit den beiden schwer gewesen wäre zu punkten.
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Wobbler
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Re: Cheftrainer Lucien Favre

Beitrag von Wobbler » 12.09.2015 09:44

altborussenfan hat geschrieben: Ich kann diesen elenden Vergleich nicht mehr lesen. Hatte Klopp letzte Saison diesen "Effekt" auch? Mir ist nicht bekannt, dass er jemals Hertha trainiert hätte. Warum bemüht man jetzt aufgrund eines misslungenen Starts diesen Vergleich, der unter anderen Voraussetzungen stattfand. Favre war in Berlin längst nicht solange tätig, die sportliche Leitung stand nicht so hinter ihm wie hier. Außerdem wurden dort mehr als "nur" zwei Leistungsträger abgegeben.

Die kritischen Fragen zur Aufstellung kann man stellen. Das tue ich auch. Einen in 4 Jahren so erfolgreichen Trainer deswegen jedoch nach ein paar Spieltagen in Frage zu stellen, wie es hier teilweise bereits geschieht, halte ich für charakterlos. Ich formuliere das ganz bewusst so deutlich und nachdem ich eine Nacht darüber geschlafen habe.

Das hat weniger mit Dankbarkeit zu tun. Die gibt es in diesem Geschäft kaum, wie auch unser Trainer immer wieder betont. Ich halte jedoch sehr viel von Kontinuität und Vertrauen. Das bedeutet auch, dass man bei heftigem Gegenwind nicht direkt an die höchst populistische Maßnahme einer Trainerentlassung denkt. Sollte Borussia bis zum Ende der Hinserie immer noch unten stehen, wird der Trainer wahrscheinlich die Frage eher selbst stellen. Ich hoffe sehr, dass es soweit nicht kommt.

Favre gehört zur Mannschaft und muss sich selbstverständlich fragen, ob seine Maßnahmen immer richtig waren. Trainerstab, Sportdirektor und Führungsspieler sind ihrerseits aufgerufen mit ihm aber auch untereinander das Gespräch zu suchen. Das sollte intern geschehen und nicht publikumswirksam über die Medien. Ich glaube nicht, das Favre völlig beratungsresistent ist.

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AllanBMG
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Re: Cheftrainer Lucien Favre

Beitrag von AllanBMG » 12.09.2015 09:47

Ich habe es bereits vor dem Spiel (Seite 1403) geschrieben und wurde dafür kritisiert. Dabei war das mit der Resignation eigentlich rein auf den Transfermarkt bezogen, und darauf, dass wir lt. Lucien einfach damit leben müssen,nicht die Spieler zu bekommen, die wir eigentlich wollen.
Diese Aussage vergangene Woche, die zusätzliche Unruhe schürt, unseren Spielern weiteres Zutrauen nimmt und zu einer Unzeit getätigt wird. Dazu sein Verhalten in den letzten Spielen und den ratlosen Gesamteindruck, den er nach außen hinterlässt. Die etwas panisch erscheinenden Aufstellungen. Der Zustand der Mannschaft.

Das alles wirkt auf mich, als ob es derzeit nicht nur bei den Spielern ein mentales Problem gibt. Und da müssen wirklich sämtliche Alarmsirenen angehen. Dabei strahlte LF auf mich vor dem Saisonbeginn eine Zuversicht aus, wie noch nie zuvor.

Für mich war nach Bekanntgabe der Aufstellung bereits klar, dass wir dieses Spiel nie gewinnen können. Wie denn, wenn 6 Verteidiger auf dem Platz stehen? Der HSV ist nicht Sion, ein Städtchen mit 20.000 Einwohnern. Dass wir überhaupt nur 2:1 im Testspiel gegen die gewonnen und sogar ein Gegentor kassiert haben, war Alarmsignal genug und alles andere als ein Mutmacher. Und ich denke, ich weiß von was ich rede. Ich bin mindestens 6mal im Jahr in Sion. (Nein, ich bin kein Schweizer.)
Alle haben immer so getan, als ob unser Problem in der Defensive liegt. Für mich Quatsch. Unser Problem liegt im Mittelfeld. Favres Spiel verlangt eine kreative Zentrale, die den Takt vorgibt. Schon letztes Jahr konnten wir ein Fehlen von Xhaka kaum kompensieren. Lediglich Dahoud wäre dazu in der Lage gewesen. Aber der bleibt völlig unverständlich außen vor. Obwohl er in den Testspielen neben Xhaka und auch Stindl prächtig harmonierte. Obwohl er nach seinen Einwechslungen jedes mal frischen Wind und Tempo bringt? Stattdessen setzt Lucien auf Jantschke (!), der seit Wochen völlig von der Rolle und absolut nicht in der Lage ist, in der Offensive Akzente zu setzen. Sorry, das grenzt für mich gegen einen ebenfalls noch verunsicherten HSV fast an Kapitulation. Weiße Flagge. Vorher noch eher Christensen, der diese Rolle ausfüllen und vor allem auch den öffnenden Pass spielen kann.
Natürlich wird Dahoud mal einen Fehler machen. Aber warum ist es ihm nicht gestattet, nachdem nun Raffa, Jantschke, Brouwers, Wendt und Xhaka alle wiederholt ihre Böcke schießen durften, die zum Teil auch Gegentore verursacht haben?
Und hört bitte auf, dass wir nun nur über eine konzentrierte Defensive zum Erfolg kommen. Wie viel Defensive denn noch? Gegen den HSV hat's nicht gelangt sechs Verteidiger aufzustellen. Im Gegenteil. Wir haben drei Tore kassiert, weil der Gegner wusste, die haben die Hosen gestrichen voll. Wir müssen zu unserem Turbo-Kombinations-Kreativspiel zurückfinden. Und das ist auch mit der aktuellen Elf möglich.

Auch wenn es nur ein Testspiel war: Ich will einmal die Mannschaft auf dem Platz sehen, die Porto an die Wand gespielt hat, wie ich es nie für möglich gehalten hatte.

Oder wenigstens - die aktuelle Verletztenliste berücksichtigt - eine kreative Zentrale (auch im Sturm) mit Xhaka (durch Sperre alternativ Stindl, Christensen oder Nordtveit), Dahoud, Raffael und Hazard (Letztere im permanenten Wechsel). Hahn (gestern einer der besten) als Kämpfer und Vollstrecker endlich wieder auf LA (wo er uns bei einem ähnlich rumpeligen Saisonbeginn 14/15 oft den A... gerettet hat). Und auf LA mit Stindl einen ähnlich torgefährlichen Mann (LA ist unsere Schwachstelle. Sag ich von Anfang an, aber kaum einer will es hören).

Last but not least: Nein, ich stelle Favre nicht mal annähernd in Frage. Und es ist beschämend, dass es hier überhaupt inzwischen einige tun. Aber er muss seinen Kopf frei und klar kriegen und wieder Zuversicht gewinnen und ausstrahlen. Schnell. Wie schon von einem anderen Post erwähnt: Statistisch ist jeder Verein, der die ersten vier Spiele verloren hat, abgestiegen. Ich hab auch keine Ahnung, gegen wen wir in der aktuellen Verfassung gewinnen wollen. D. h. der Abstiegskampf hat gestern begonnen. Alles andere heißt, sich selbst in die Tasche lügen. Sorry, das ist leider momentan die Realität.
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Re: Cheftrainer Lucien Favre

Beitrag von Simonsen Fan » 12.09.2015 09:51

der vorläufige Tiefpunkt ist erreicht und es droht die totale Katastrophe sollten wir die nächsten beiden Spiele auch verlieren, wovon man fast ausgehen kann.
Der Favre Zauber ist verflogen und er wirkt nur noch hilf -und ratlos.

Die Spieler scheinen im Moment eher einen Psychologen, als einen Trainer zu gebrauchen, der ihnen irgendwelche Taktiken beibringen will, die sie eh nicht umsetzen können.... :?
Ich hätte nie gedacht, dass die Mannschaft innerhalb weniger Wochen alles was sie stark gemacht hat, verlernen kann :nein:

Selbst unsere Stammkräfte, wie Jantschke, Wendt, Xhaka, Raffael, Herrmann haben diese Saison noch nichts gezeigt.
Ich will den Teufel nicht an die Wand malen, aber ich denke, wenn die Mannschaft in den nächsten beiden Spielen nichts holt, dann brauchen wir zwangsläufig einen neuen Trainer mit neuen Ideen und Elan.

Favre scheint auch überhaupt keinen Plan zu haben, wie er Stindl und Drmic vernünftig einsetzen kann. Es kann doch nicht sein, dass Stindl jede Woche eine andere Position bekleiden muss und Jantschke auf der 6, obwohl mit Dahoud noch einen 6er haben ? :o
Diese Planlosigkeit scheint die Mannschaft zusätzlich unnötig zu verunsichern...
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Re: Cheftrainer Lucien Favre

Beitrag von pepimr » 12.09.2015 09:59

AllanBMG hat geschrieben:
Last but not least: Nein, ich stelle Favre nicht mal annähernd in Frage. Und es ist beschämend, dass es hier überhaupt inzwischen einige tun. Aber er muss seinen Kopf frei und klar kriegen und wieder Zuversicht gewinnen und ausstrahlen.
Gut, dass Du das noch mal klar stellst. Sehe ich genauso. Wir haben vor der Saison Favre und ME für ihre Personalpolitik gelobt. Wir haben uns geirrt. Jetzt müssen wir alle gemeinsam durch.
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Re: Cheftrainer Lucien Favre

Beitrag von ewigerfan » 12.09.2015 10:01

michy hat geschrieben:So ein Blödsinn, der Mann hat hier in 4 Jahren den Verein wieder ein Gesicht gegeben und nur weil wir jetzt eine schlechte Phase haben, werden solche Vergleiche gezogen. Berlin war etwas ganz anderes.....Was hat denn dann Klopp für einen Effekt in Dortmund gehabt ?
Wir haben keine "schlechte Phase", wir haben absolut keinen Plan mehr. So geht es ruckzuck in die zweite Liga.
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Re: Cheftrainer Lucien Favre

Beitrag von Wiener » 12.09.2015 10:03

Mir erschien es eher so, als wäre die Personalpolitik eher nicht überall auf Gegenliebe gestoßen.
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Re: Cheftrainer Lucien Favre

Beitrag von borussenflut » 12.09.2015 10:04

Das war ja klar, nur weil die Mannschaft einen Hänger hat ist Favre Schuld
aber so einfach ist das nicht. die Mannschaft braucht leider aus den
bekannten Gründen dieses Jahr etwas länger .
Auf einen Trainer wie Favre haben wir seit Udo Lattek gewartet ,
wollt ihr jetzt nochmal eine 30 jährige Durtstrecke mitmachen ?

Es ist von Anfang an gesagt woirden, das das ein schwieriges Jahr wird.
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Re: Cheftrainer Lucien Favre

Beitrag von nicklos » 12.09.2015 10:06

Der Hertha Vergleich ist Unsinn. Unser Kader ist gegen den von Hertha zwei Klassen besser. Selbst mit der Aufstellung von gestern kann man den HSV schlagen. Wir haben uns gestern selber matt gesetzt.

Die Verunsicherung ist momentan einfach brutal. Die Spieler müssen jetzt da spielen, wo sie es gewohnt sind. Und es muss mal wieder jeder Gas geben.
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Re: Cheftrainer Lucien Favre

Beitrag von Wobbler » 12.09.2015 10:07

So ist es, wir haben uns eindrucksvoll selbst besiegt, der HSV war daran jedenfalls nicht schuld.
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Re: Cheftrainer Lucien Favre

Beitrag von AllanBMG » 12.09.2015 10:08

@pepmir
Ich habe LF und ME vor der Saison für ihre Personalpolitik nicht gelobt. Im Gegenteil, ich war irritiert, habe aber anfangs geschwiegen. Vor allem zum Transfer Drmic. Hätte mir stattdessen einen spielerisch starken LA gewünscht, den man mit aller Macht hätte holen müssen. Doch der Markt sowie die Zuversicht Favres und die Testspiele haben mich eines "Besseren belehrt".

Doch auch heute bin ich - im Gegensatz zu vielen anderen - immer noch überzeugt, dass uns Drmic aktuell nur als Joker helfen kann.
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Re: Cheftrainer Lucien Favre

Beitrag von Info.rmer » 12.09.2015 10:11

Einer sät, ein anderer erntet
Joh 4,37
Es ist Erntezeit. :ja:
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Re: Cheftrainer Lucien Favre

Beitrag von Quanah Parker » 12.09.2015 10:13

altborussenfan hat geschrieben: Ich kann diesen elenden Vergleich nicht mehr lesen. Hatte Klopp letzte Saison diesen "Effekt" auch? Mir ist nicht bekannt, dass er jemals Hertha trainiert hätte. Warum bemüht man jetzt aufgrund eines misslungenen Starts diesen Vergleich, der unter anderen Voraussetzungen stattfand. Favre war in Berlin längst nicht solange tätig, die sportliche Leitung stand nicht so hinter ihm wie hier. Außerdem wurden dort mehr als "nur" zwei Leistungsträger abgegeben.

Die kritischen Fragen zur Aufstellung kann man stellen. Das tue ich auch. Einen in 4 Jahren so erfolgreichen Trainer deswegen jedoch nach ein paar Spieltagen in Frage zu stellen, wie es hier teilweise bereits geschieht, halte ich für charakterlos. Ich formuliere das ganz bewusst so deutlich und nachdem ich eine Nacht darüber geschlafen habe.

Das hat weniger mit Dankbarkeit zu tun. Die gibt es in diesem Geschäft kaum, wie auch unser Trainer immer wieder betont. Ich halte jedoch sehr viel von Kontinuität und Vertrauen. Das bedeutet auch, dass man bei heftigem Gegenwind nicht direkt an die höchst populistische Maßnahme einer Trainerentlassung denkt. Sollte Borussia bis zum Ende der Hinserie immer noch unten stehen, wird der Trainer wahrscheinlich die Frage eher selbst stellen. Ich hoffe sehr, dass es soweit nicht kommt.

Favre gehört zur Mannschaft und muss sich selbstverständlich fragen, ob seine Maßnahmen immer richtig waren. Trainerstab, Sportdirektor und Führungsspieler sind ihrerseits aufgerufen mit ihm aber auch untereinander das Gespräch zu suchen. Das sollte intern geschehen und nicht publikumswirksam über die Medien. Ich glaube nicht, das Favre völlig beratungsresistent ist.

Geschlossenheit hat uns in den letzten Jahren stark gemacht. Daran sollten wir nicht rütteln - auch nicht wir Fans! Da müssen wir jetzt gemeinsam durch!
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