Radsport

Sport ist Mord? Hier nicht!
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dedi
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Re: Radsport

Beitrag von dedi » 20.01.2013 15:16

barborussia hat geschrieben:Ich bin zu wenig an Radsport interessiert, um mich über Armstrong aufzuregen. Aber 2 Fragen habe ich trotzdem, die zweite ist natürlich rein rhetorisch:

1. Kann man nicht durch die Gründung einer Stiftung Steuern sparen?

2. Würde sich Armstrong ernsthaft für das Thema Hodenkrebs interessieren, wenn es ihn nicht selbst betroffen hätte?
Sehr gut analysiert!

In den USA sind Stiftungen ein gängiges Steuersparprogramm! So hat er Geld gespart!

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barborussia
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Re: Radsport

Beitrag von barborussia » 20.01.2013 15:20

dedi hat geschrieben:
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Gut erkannt, Schätzelein :wink:

Mir ist das mit dem Hodenkrebs bezüglich Armstrong in den Sinn gekommen, weil ich neulich mal wieder "Fight Club" sah. Da gehts ja auch um diverse Selbsthilfegruppen und Meat Love ist seine Eier losgeworden :?
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3Dcad
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Re: Radsport

Beitrag von 3Dcad » 20.01.2013 15:42

mitja hat geschrieben:Offensichtlich ist jedenfalls, daß er damit viel für sein Image und den Mythos vom Helden, der den Krebs besiegt hat, getan hat. Habe auch zwei Bekannte, die vom Hodenkrebs geheilt sind, aber zu A...loch sind beide nicht geworden.
das hat ihn quasi unangreifbar gemacht für alle die an diesen heldenstatus zu rütteln versuchten. ein paar armstronglügen von focus.de
Lance Armstrong hat geschrieben:„Ich bin vom Totenbett aufgestanden. Ich wäre verrückt, mich zu dopen.“ (Armstrong am 19. Juli 1999, dem zweiten Ruhetag der Tour, an deren Ende er zum ersten Mal in Paris triumphieren wird)
Lance Armstrong hat geschrieben:„Das war nicht Hollywood, das war nicht Disney. Meine Story ist fantastisch, aber wahr. Ich bin ein sehr glücklicher Mensch und habe ein reines Gewissen.“ (Am 25. Juli 1999 nach dem Tour-Sieg in Paris)
Lance Armstrong hat geschrieben:„An alle, die nicht an den Radsport glauben, an alle Zyniker und Skeptiker: Ihr tut mir leid. Mir tut leid, dass ihr nicht groß träumen könnt. Es tut mir leid, dass ihr nicht an Wunder glaubt. (...) Es gibt hier keine Geheimnisse. Das ist ein hartes Rennen und harte Arbeit setzt sich durch.“ (Nach dem Gewinn des siebten Tour-Titels am 24. Juli 2005)
Lance Armstrong hat geschrieben:„Ich habe es seit mehr als sieben Jahren gesagt: Ich habe nie gedopt. (...) Wenn man sich meine Situation ansieht: Als jemand, der quasi nach einem Todesurteil wieder zurückkommt, warum sollte ich einen Sport betreiben, mich dopen und mein Leben erneut riskieren? Das ist verrückt. Das würde ich nie machen. Nie. Niemals.“ (In der TV-Sendung „Larry King Live“ am 26. August 2005)
http://www.focus.de/sport/doping/es-tut ... 00772.html
mitja

Re: AW: Radsport

Beitrag von mitja » 20.01.2013 23:14

Nach dem Festina-Skandal war die UCI dankbar für diesen neuen "Helden". Vielleicht erklärt das die scheinbare Imunität, die er genoß.
Wenn ich mir die Zitate von Focus.de durchlese, komme ich zu dem Schluß, daß da doch auch psychisch was hängen geblieben sein muß. Da beteuert der jahrelang seine Unschuld, aber alles gelogen.
Aber eigentlich auch nichts Neues. :roll:
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frank_schleck
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Re: Radsport

Beitrag von frank_schleck » 21.01.2013 00:53

Nicht umsonst sagt er ja, dass es ihm heute besser geht als zum Zeitpunkt seines 7. Toursieges. Erstaunlich finde ich aber wirklich, dass er 2009 wohl sauber im Alter von 36 Jahren auf Platz 3 gefahren ist. Ein Sieg scheint mir daher sauber durchaus möglich zu sein mittlerweile. (Ich kaufe ihm ab, dass er sauber war, weil er überhaupt keinen Grund mehr hatte zu lügen..)

Dass er bei den Siegen voll bis oben hin war ist doch nun wirklich nichts Neues. Verstehe die Dramatisierung nicht. Beloki, Basso, Ullrich, Armstrong, Vinokourov, Klöden, Zülle, Tonkov, Gonzalez de Galdeano, Pantani, Rumsas, Virenque... Wer war denn sauber von Armstrongs Konkurrenten? Bei den meisten wusste man doch schon lange bescheid, oder sie haben schon gestanden.

Ich werde auch weiterhin Tour gucken, weil diese Leistung (egal wie voll die Fahrer heute noch sind oder nicht) einfach nicht vollständig nichtig dadurch wird, dass die Leute (salopp gesagt) ein paar Mittelchen nehmen. Setzt euch mal 3,5 Wochen lang auf ein Fahrrad, fahrt solche Etappen mit solchen Steigungen und Profilen und macht dabei genau 2 Tage Pause, während ihr an den anderen Tagen im Schnitt 40km/h fahrt. Selbst wenn ihr alles in euch reinpfeifen dürft, was ihr möchtet, wird das nicht spaßig. Und wie diese Leute jeden Tag aufs Neue an ihre Grenzen gehen und wie sehr individuell der Sport ist, fasziniert einfach.

Da hat ein Schleck einen anderen Fahrstil als ein Wiggins, ein Klöden fährt ganz anders als ein Nibali. Thomas Voeckler kollarbiert fast auf dem Fahrrad und rettet sich fluchend und brüllend einen vierten Platz ins Ziel, während man genau sieht, wie sehr er über seinem Limit ist. Diese taktischen Spielchen, Abhängigkeiten von Tagesform, dramatische Wendungen etc. bietet kein anderer Sport in dem Maße finde ich.

Und das macht mir keine so selbstverständliche Sache wie das Geständnis Armstrongs kaputt. :daumenhoch:

Und nicht falsch verstehen - sehe auch, dass jahrelang Millionen von Zuschauern belogen und betrogen wurden. Aber wer nicht daran glaubt, dass mittlerweile auch ein paar saubere (oder viele?) Fahrer dabei sind, der tut einfach jedem Unrecht, der diesen Beruf fair ausübt und da gibt es sicher einen gewissen Anteil. Es gilt einfach auch, dem Sport eine Chance zu lassen. Und dass Armstrong gedopt war, sagt eigentlich gar nichts über die jüngere Vergangenheit des Sportes aus (außer vllt. dass er sauberer geworden ist, da er wohl ungedopt auf Platz 3 fuhr?!?!).
mitja

Re: AW: Radsport

Beitrag von mitja » 21.01.2013 09:47

frank_schleck hat geschrieben:Erstaunlich finde ich aber wirklich, dass er 2009 wohl sauber im Alter von 36 Jahren auf Platz 3 gefahren ist. Ein Sieg scheint mir daher sauber durchaus möglich zu sein mittlerweile.
Das ist aber leider eine Lüge. Zu der Zeit gab es bereits den Blutpaß und der von Armstrong weist Auffälligkeiten auf, die mit einer Wahrscheinlichkeit von 1:1 000 000 eine natürliche Ursache haben. Zudem spricht die USADA auch in diesen Jahren von vertuschten, positiven Dopingtests.Warum sollte Armstrong nach 15 Jahren Erfolg durch Doping plötzlich sauber fahren? Er kennt es nicht anders. Und glaubst Du so ehrgeizig wie er ist, er wollte nur 'n bischen entspannt durch Frankreich radeln? Und wer war in dem Jahr 1. und 2. ? Contador: Fuentes Kunde, Andy Schleck: Fuentes Kunde. Der Schluß, das dieser Sieg sauber war, erschließt sich mir nicht.
Trotz Allem hab ich die letzten Jahre die Tour, den Giro und die Vuelta geguckt, wenn ich Zeit hatte. Aber daran, daß Wiggins, Contador, die Schlecks oder ein Basso z.B. suaber sind, hab ich doch arge Zweifel. Denk nur an die absurd steilen Rampen letztes Jahr bei der Vuelta. Das ist doch eine Aufforderung des Veranstalters zu dopen! :roll:
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Re: Radsport

Beitrag von RONALDINHO10 » 21.01.2013 11:38

frank_schleck hat geschrieben:Nicht umsonst sagt er ja, dass es ihm heute besser geht als zum Zeitpunkt seines 7. Toursieges. Erstaunlich finde ich aber wirklich, dass er 2009 wohl sauber im Alter von 36 Jahren auf Platz 3 gefahren ist. Ein Sieg scheint mir daher sauber durchaus möglich zu sein mittlerweile. (Ich kaufe ihm ab, dass er sauber war, weil er überhaupt keinen Grund mehr hatte zu lügen..)
Im Report der USADA sind E-Mails die belegen, dass er nach seinem Comeback weiter ein Kunde Ferraris war. Dazu noch die Analysen seines Blutpasses, die auf Bluttransfusionen schließen lassen. Sauber war er garantiert nicht und auf dem Podium der Tour steht auch keiner der sauber ist.
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Re: Radsport

Beitrag von dedi » 21.01.2013 14:22

Armstrong hat zu keiner Zeit sauber Rad gfahren! :wut:
mitja

Re: AW: Radsport

Beitrag von mitja » 21.01.2013 14:43

Er hat sich jeden Morgen geduscht! :floet:
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Re: Radsport

Beitrag von dedi » 21.01.2013 15:10

Und mit Wachstumshormonen die Zähne geputzt! :mrgreen:
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frank_schleck
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Re: AW: Radsport

Beitrag von frank_schleck » 21.01.2013 15:34

mitja hat geschrieben: Das ist aber leider eine Lüge. Zu der Zeit gab es bereits den Blutpaß und der von Armstrong weist Auffälligkeiten auf, die mit einer Wahrscheinlichkeit von 1:1 000 000 eine natürliche Ursache haben. Zudem spricht die USADA auch in diesen Jahren von vertuschten, positiven Dopingtests.Warum sollte Armstrong nach 15 Jahren Erfolg durch Doping plötzlich sauber fahren? Er kennt es nicht anders. Und glaubst Du so ehrgeizig wie er ist, er wollte nur 'n bischen entspannt durch Frankreich radeln?
Wie zuverlässig die Quellen der USADA oder der WADA sind, möchte ich mal dahingestellt lassen. Immerhin gibts auch genug Indizien, die dafür sprechen, dass sie Sachen wussten über Armstrong und Dinge verheimlicht haben. Denen allzu viel Vertrauen zu schenken halte ich für gewagt. Kommt mir alles sehr opportunistisch vor, was die so treiben.

Die Sache ist - warum sollte ein Armstrong, der 398 Seiten dieses 400-Seiten-Berichts für wahr erklärt und sich damit selbst lächerlicher macht, als es eigentlich möglich scheint, im Bezug auf diese 2 Seiten lügen? Wenn es gelogen ist, ists mir im Grunde auch egal, das ändert nichts an meiner Einstellung zum Sport, aber ich versteh es nicht.

Dass ein Schleck, Contador, Wiggins oder sonst wer sauber unterwegs sind glaubt doch keiner ernsthaft. Aber ich finde einfach, dass man jedem, (sei es ein Wundermann in den Top10, der es sauber schafft oder der Letzte des Pelotons) der diesen Sport sauber betreibt, unrecht tut, wenn man alles pauschalisiert und verteufelt. Natürlich sind die immer wieder auftretenden Dopingfälle Gift für den Sport. Aber aus Armstrongs Geständnis jetzt eine Krise für den Radsport von 2013 heraufzubeschwören ist Bullshit. Das betrifft eine Generation, die (größtenteils) zurecht schon lange vorher als Betrüger der Zuschauer enttarnt wurde. Dennoch war der Sport auch in diesen Jahren interessant in meinen Augen.
mitja

Re: AW: Radsport

Beitrag von mitja » 21.01.2013 16:10

Richtig, die ganze Affäre wird übertrieben, wenn man es mit anderen Sportarten vergleicht. Was dennoch bleibt und Auswirkung auf die aktuelle Situation hat, sind die Verstrickungen der UCI. Dort gibt es eine personelle Kontinuität, die enden muß, wenn der Radsport halbwegs glaubhaft sein soll. Um so mehr schmerzt dieses Geständnis light, da Armstrong das Wissen hat, um den Verband kräftig durch zu schütteln.
Im Übrigen halte ich die USADA für glaubhafter als Armstrong. Alles was sie ihm vorwerfen können sie durch Zeugen belegen, meist mehrfach. Ich hab mir kleine Teile des Berichtes durchgelesen, es ist Alles im Internet zugängig. Armstrong hat so viele Anwälte, daß die USADA nichts dem Zufall überlassen hat. Die Lüge von der "sauberen Teilnahme" 2009/2010 benuzt er, um ehrlich zu erscheinen, was er nicht ist.
Ich hab mir das Interview angesehen. Darin gab es mehrere alte Aufnahmen von 2004 oder so, worin er seine Unschuld beteuert. Das selbe Gesicht, die selbe Unschuldsmiene.
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Re: Radsport

Beitrag von dedi » 21.01.2013 16:31

Jahrelang wurde alles vertuscht! Wahrscheinlich sogar vom Verband postive Dopingergebnisse vertuscht! Der ganze Radsport ist korrupt! Die Krise gibt es nicht erst jetzt sondern seit ca. 7 Jahren!
Ich bin großer Radsportfan und bin wirklich entsetzt, was jetzt alles rauskommt! :wut:
Aber ohne eine Totaloperation keine Heilung! Oder we wer im Norde sagen: De Fösch stänkt von de Köpp her! :wink:
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Re: Radsport

Beitrag von frank_schleck » 21.01.2013 16:49

Die Krise ging nicht vor 7 Jahren los, sondern vor 7 Jahren begann die Therapie.
Beginn der Krise sind laut Armstrongs durchaus glaubwürdigen Aussagen die Mitt-Neunziger. :wink:

Also meiner bescheidenen Meinung nach. Dass das Ganze eine Krise ist, wird doch nur von den Medien so dargestellt.
mitja

Re: AW: Radsport

Beitrag von mitja » 21.01.2013 16:53

Auf der englischen Wikipedia gibt es eine Seite "Doping im Radsport". Da ist der erste Eintrag, glaub ich, 189X oder so. :wink:
Schon die alten Griechen haben versucht bei Olympia zu dopen.
Zuletzt geändert von mitja am 21.01.2013 17:11, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Radsport

Beitrag von frank_schleck » 21.01.2013 17:00

Tom Simpson ist immerhin 1967 mit Amphetaminen in der Trikottasche tot vom Fahrrad gefallen auf dem Weg zum Mont Ventoux. Mit Apfelsaft wird kaum einer die Tour gefahren sein in ihren bisher 99 Ausgaben.

Was ich meinte mit den Mitt-Neunzigern ist der Beginn des EPO-Zeitalters und die Professionalisierung des Dopings. Sicherer mag das sogar sein, wenn richtige Mediziner dabei sind, aber ehrlicher wird der Sport dadurch natürlich nicht.
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Re: Radsport

Beitrag von dedi » 21.01.2013 17:29

frank_schleck hat geschrieben:Die Krise ging nicht vor 7 Jahren los, sondern vor 7 Jahren begann die Therapie.
Beginn der Krise sind laut Armstrongs durchaus glaubwürdigen Aussagen die Mitt-Neunziger. :wink:

Also meiner bescheidenen Meinung nach. Dass das Ganze eine Krise ist, wird doch nur von den Medien so dargestellt.
Vor sieben Jahren hat es begonnen, dass staatliche Institutionen mit Kontrollen angefangen haben! Dadurch wurde der Betrug sichtbarer!

Und wieso wird das übertrieben? Sollen wir also sagen, Doping ist ok. Alles nicht so schlimm? :shock:
mitja

Re: AW: Radsport

Beitrag von mitja » 21.01.2013 17:39

Nö, Doping ist einfach ätzend. Das Problem, was ich als Radsportfan habe, ist der Focus der sich fast ausschließlich auf den Radsport richtet. Der durchschnittliche Sportzuschauer hält prinzipiell alle Radfahrer für Doper, während man bei Olympia einem (Witz-)Bolt zujubelt. Es ging soweit, das Hobbyfahrer an der Ampel angepöbelt wurden, wegen des Dopens. Tennis? Fußball? Handball? Doping? Interessiert doch keinen. Radsport ist halt der Doping-Buhmann.
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Re: Radsport

Beitrag von dedi » 21.01.2013 18:17

Ok. mitja, da hast du recht! Doch bis auf die Gewichtheber gibt es keinen Sportverband der die Dopingfahndung so vertuscht hat, wie die Radfahrer!
Übertreibungen helfen nicht weiter, aber das Aufdecken von Straftaten schon!
mitja

Re: AW: Radsport

Beitrag von mitja » 21.01.2013 18:33

dedi hat geschrieben: Doch bis auf die Gewichtheber gibt es keinen Sportverband der die Dopingfahndung so vertuscht hat, wie die Radfahrer!
Da wär ich mir nicht so sicher. Es ist ja der Witz beim Vertusche, daß die Öffentlichkeit es nicht merkt. Warum hört man denn so wenig über z.B. Doping im Fußball. Hast Du schonmal was von Blatter zu dem Thema gehört?
Im DLF Sportgespräch behauptet der Handball-Bundestrainer allen ernstes, daß Doping beim Handball keine Vorteile bringt! :pillepalle: Aber das ist hier :offtopic:
Ich würde es begrüßen, wenn es entlich ein Anti-Doping-Gesetz in Deutschland gäbe. Das würde die Sportverbände, die immer eigene Interessen haben, die Möglichkeit nehmen Strafen zu vermildern oder gar Fälle zu vertuschen.
Zuletzt geändert von mitja am 21.01.2013 18:42, insgesamt 2-mal geändert.
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