Cheftrainer Dieter Hecking

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Schabernack
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Re: Cheftrainer Dieter Hecking

Beitrag von Schabernack » 22.05.2018 18:22

borussenmario hat geschrieben:Ausfälle unserer Stammkräfte:
  • Hazard 0 Spiele
    Ginter 0 Spiele
    Elvedi 0 Spiele
    Vestergaard 1 Spiel
    Stindl 2 Spiele
    Zakaria 2 Spiele
    Sommer 4 Spiele
    Raffael 6 Spiele
    Kramer 6 Spiele
    Wendt 6 Spiele
Außen gab es bis auf Hazard ja keine wirkliche Stammkraft, es standen aber trotz den Ausfällen von Traore und Johnson für eine Position noch Herrmann, Grifo und Hofmann überwiegend zur Verfügung. Für die Sechs Cuisance, der nur 2 Spiele fehlte und in der Abwehr Jantschke und Oxford, vorne bis auf die ersten 11 Spiele Drmic.

Wirklich weh taten uns meiner Meinung nach mit Strobl, Johnson und Traore nur 3 Spieler.

Klar waren das viele Verletzungen, aber eben überwiegend nicht bei den Stammkräften. Und wenn die anderen fit waren, wurden sie doch meistens trotzdem nicht berücksichtigt, solange die Stammkräfte nicht ausfielen.
Richtig, deswegen haben wir auch nur in der Hinrunde gerumpelt aber die Punkte haben gestimmt, abgeschmiert sind wir erst als noch mehr Stammkräfte ausgefallen sind insbesondere Raffael.
Wahr ist aber auch, dass wir schon in der Hinrunde immer mit angeschlagenen Spielern zu kämpfen hatte. Darüber hinaus kommt halt noch, dass der Kader nicht homogen zusammengesetzt ist. Das ein Umschaltspiel mit Zakaria und Kramer suboptimal funktioniert, muss ich hier wohl niemand erzählen und ebenso wenig, dass wir spielerisch davon abhängig sind, dass Raffael und Stindl gute Tage haben. Was ich schreibe, ist auch kein Persilschein für Hecking, ich bin nur der Meinung, wenn dir so viele Spieler wegbrechen, fehlen dir Möglichkeiten auf Formschwankungen, Spielstände sowie Gegner zu reagieren. Eine erfolgreiche Saison spielst du nur, wenn große Teile deines Kaders fit sind. Davon ist auch z.B ein Favre abhängig.
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barborussia
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Re: Cheftrainer Dieter Hecking

Beitrag von barborussia » 22.05.2018 18:25

Ich widerspreche dir gar nicht, Schabernack!

Sondern würde nur ergänzen, dass Hecking und Eberl im selben Boot sitzen und Richtung Brabant schippern. Noch ist nicht klar, wer Lohengrin und wer der liebe Schwan ist.

Und das ist ein latentes Libretto, das von nicht wenigen Kommentatoren gepflegt wird. Dazu bekenne ich mich inzwischen auch.

Stichwort Zeitpunkt einer eventuellen Vertragsverlängerung.

Die Ouvertüren und Vorspiele sind schon reif für die Generalprobe. Der Termin für die Uraufführung wartet noch auf seine Bekanntgabe.
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borussenmario
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Re: Cheftrainer Dieter Hecking

Beitrag von borussenmario » 22.05.2018 18:31

Schabernack hat geschrieben: ....ich bin nur der Meinung, wenn dir so viele Spieler wegbrechen, fehlen dir Möglichkeiten auf Formschwankungen, Spielstände sowie Gegner zu reagieren.
Das ist ja auch so, aber wenn Du auf Formschwankungen usw. sowieso nicht reagierst, selbst wenn die Möglichkeiten da sind, dann relativiert das halt auch wieder diese ganze Ausfallgeschichte bei den Ersatzspielern, und das war bei uns nunmal in vielen Fällen auch so, denkt sich ja keiner aus.
AlanS

Re: Cheftrainer Dieter Hecking

Beitrag von AlanS » 22.05.2018 23:14

Da ich einige Tage nicht im Forum war, die Diskussion hier sich aber nicht wirklich verändert hat, möchte ich noch mal auf "alte" Posts von anderen Usern eingehen:
PaulX hat geschrieben: ... Wo ist für eine Diskussion denn die Information - Inhalt in dieser Aussage? Worüber soll man da diskutieren? Über Deine Schätzung ? - lächerlich.

Deine Aussage war absolut überflüssig, darauf habe ich hingewiesen. Sie trägt nur dazu bei, Deine Einschätzung aufzuwerten und entbehrt jedweder Grundlage.
Was ist daran lächerlich, wenn ich mein Bauchgefühl versuche mit Zahlen auszudrücken?
Wenn du die Stimmungslage anders wahrnimmst als ich, sag uns/mir doch einfach, wie du es empfindest, anstatt einen völlig sinnfreien Kommentar abzugeben.
Warum ist es denn keine Grundlage für eine Diskussion, wenn man einen geschätzten Wert abgibt? Darauf kann man doch antworten und selber sein Empfinden zum Ausdruck bringen - evtl.ebenfalls mit Zahlen .
Auch jetzt noch halte ich meinen geschätzten Wert für realistisch (was das Forum betrifft). Diejenigen, die eher pro Hecking argumentieren , nehmen hier zwar viel Textanteil in Anspruch, sind jedoch zahlenmäßig nur sehr wenige - und selbst von denen bekennen sich wiederum nur wenige tatsächlich als Hecking-Befürworter.
Von denjenigen, die Heckingfußball nicht länger sehen wollen, kommen auch manchmal Bemerkungen, die deutlich machen, dass in ihrem Fan-Bekanntenkreis ebenfalls nahezu alle einen Trainerwechsel wünschen. Von einem Hecking-Verteidiger habe ich so eine Bemerkung noch nicht gelesen, dass in seinem Borussen-Fan-Umkreis alle seine Kumpels Hecking super finden.

Meine Einschätzung halte ich daher, was die Lage hier im Forum betrifft, für realistisch.
Mikael2 hat geschrieben:
Wenn es aber um den aktuellen Trainer geht, kommt bei Dir eine ganz schoen perfide Art zum Vorschein.
Die finde ich fast noch schlimmer, als die ständigen Noelereien oder Ironie gegen den Trainer. Das kommt wenigstens direkt rueber.
Gipfelt in Deinem letzten Satz. Emotionalität schlaegt Ratio. Koennte der klassische Satz der Schalke-Fans der letzten gefuehlt zwanzig Jahre sein.
Wenn sich ein Verein von so etwas leiten lassen wuerde, könnten wir den Laden dicht machen.
Meine Aussage war absolut ernst gemeint und sollte nicht der Stimmungsmache dienen (die betreiben Andere hier viel deutlicher als ich - da müsste ich mich doch nur anschließen, wenn ich wollte).
Die Stimmung gegen Hecking empfinde ich im Forum schon als so schlecht, dass ich denke, in der Stadion-Fan-Gemeinde ist das bestimmt auch nicht groß anders. Man hat sich bisher im Stadion noch nicht gegen den Trainer stark gemacht. Es war auch gut so, denn es bestand ja bis zuletzt die Chance auf Europa. Eine Stimmungsmache gegen den Trainer wäre kontraproduktiv gewesen.
In der neuen Saison werden die Fans nicht mehr so geduldig sein. Hecking ist "bei den Fans" (natürlich nicht bei allen) stark angeschossen. Auf ihn lastet enormer Druck, der für seine Arbeit sicher nicht förderlich ist.
Dazu kommt, dass Eberl bei Misserfolg durch sein Festhalten an Hecking bei den Fans auch mehr und mehr Kredit verliert und leider auch zunehmend in die Schusslinie unzufriedener Fans gerät.

Zu deinem Vorwurf, bei mir käme in dieser Diskussion um den Trainer eine perfide Art zum Vorschein: Deutlicher darf ich hier doch nicht schreiben! Dann wird doch alles gelöscht (Wobei ja viele User hier ganz deutlich schreiben, sie wünschen keine weitere Saison mit Hecking und werden dann nicht gelöscht, wohingegen eine sachliche Diskussion über mögliche andere Trainer nicht erwünscht ist. )!
Mein Gedanke war also durchaus ernst gemeint, zu meiner Ausdrucksweise werde ich manchmal auch von den Forumsregeln gezwungen. Ich habe ganz gewiss keinen perfiden Charakter.
Zuletzt geändert von AlanS am 22.05.2018 23:52, insgesamt 3-mal geändert.
AlanS

Re: Cheftrainer Dieter Hecking

Beitrag von AlanS » 22.05.2018 23:27

Zisel hat geschrieben: Ich nehme das mal zum Anlass um mich zu outen. Grundsätzlich hatte und habe ich immer eine völlig unemotionale Einstellung zum Trainer. Das gilt auch heute noch. Der letzte Trainerwechsel, den ich mir gewünscht habe, war die Demission Köppels. Die von AS konnte ich gut nachvollziehen. Bei DH bin ich tatsächlich noch lange nicht so weit. ...
Danke für diese ausführliche und sachliche Antwort. Genau solche Beiträge wünsche ich mir derzeit in diesem Thread viel mehr - gerade von den "Hecking-Verteidigern".

Ich bat ja auch dich darum, Beispiele bzw. Argumente zu bringen, die eine gute Arbeit von ihm dokumentieren würden.
Leider entkräftest auch du lediglich die Vorwürfe gegen Hecking. Ich bin bei dir, wenn du sagst, die Vorwürfe gehen teilweise zu weit oder gar unter die Gürtellinie, jedoch ist es kein Argument pro Heckings Arbeit, wenn man feststellt, manche Vorwürfe sind unfair. Beispiele und Argumente, die Hecking eine gute Arbeit bestätigen würden, fehlen weiterhin.
Zuletzt geändert von AlanS am 22.05.2018 23:57, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Cheftrainer Dieter Hecking

Beitrag von PaulX » 22.05.2018 23:47

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Re: Cheftrainer Dieter Hecking

Beitrag von Flaute » 23.05.2018 05:45

Stadtrandlichter hat geschrieben:Geht ihr eigentlich von einer VVL im Sommer aus ?

Ich kann es mir fast nicht vorstellen, dass Eberl mit nur einem Jahr Restvertrag in die neue Saison geht...
Das wäre ein Kardinalsfehler....aber es ist auch müßig, denn wir wissen es nicht.....
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Re: Cheftrainer Dieter Hecking

Beitrag von Titus Tuborg » 23.05.2018 08:56

AlanS hat geschrieben: Man hat sich bisher im Stadion noch nicht gegen den Trainer stark gemacht.
In meiner Ecke (14A) rumorte es aber schon gewaltig; die Stimmungslage richtete sich in den letzten Heimspielen zunehmend gegen den Trainer...
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Re: Cheftrainer Dieter Hecking

Beitrag von JA18 » 23.05.2018 08:59

https://www.sport1.de/fussball/bundesli ... 1526980687

Interessante Aussagen von Markus Babbel.

Da hier ja viel über unser (nicht vorhandenes?) Spielkonzept und die Fan Reaktionen darauf diskutiert wird, xxx ich das mal in den Trainer Thread.
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Re: Cheftrainer Dieter Hecking

Beitrag von ewigerfan » 23.05.2018 09:03

Titus Tuborg hat geschrieben:
In meiner Ecke (14A) rumorte es aber schon gewaltig; die Stimmungslage richtete sich in den letzten Heimspielen zunehmend gegen den Trainer...
In unserem Block will niemand mehr Hecking als Trainer sehen. Das bezieht sich in erster Linie auf das Auftreten der Mannschaft, das allenthalben als katastrophal angesehen wird.

Richtig verschis*en hat Hecking seit dem Hertha-Auftritt. Dieses Spiel hat das Fass zum Überlaufen gebracht.
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Re: Cheftrainer Dieter Hecking

Beitrag von Camper88 » 23.05.2018 09:49

HecKING wird uns aber nächste saison weiter zum Kopfschütteln treiben :nein:
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Re: Cheftrainer Dieter Hecking

Beitrag von kurvler15 » 23.05.2018 10:47

http://www.torfabrik.de/profis/aktuelle ... rene-jahr/

Für mich ein sehr gutes Resümee der Saison unter Hecking, das nicht schwarz oder weiß, sondern grau, ist.
Von daher betrifft die Sache mit dem ›Steine umdrehen‹ ganz sicher auch den Trainer. Dieter Hecking ist gefordert, einen Spielstil zu prägen, taktische Flexibilität einzubringen, den Spielern Lösungen mitzugeben und die Mannschaft auch emotional von einer gemeinsamen Linie zu überzeugen. Das ist eine große Aufgabe. Ob Hecking dafür der richtige Mann ist, muss letztlich Max Eberl im Kontext der Aufarbeitung des verlorenen Jahres beurteilen. Einfach ist das sicher nicht, aber es ist sein Job.
AlanS

Re: Cheftrainer Dieter Hecking

Beitrag von AlanS » 23.05.2018 11:23

kurvler15 hat geschrieben:Für mich ein sehr gutes Resümee der Saison unter Hecking, das nicht schwarz oder weiß, sondern grau, ist.
... diplomatisch in Grau verpackt :wink:
Die Forderungen an den Trainer sagen schon genug aus.
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Re: Cheftrainer Dieter Hecking

Beitrag von vonDummhoven » 23.05.2018 11:59

https://www.11freunde.de/artikel/welche ... hat/page/2
ai Peter Schmitz beschreibt dieses Spiel nicht als Folge einer generellen Spielidee, sondern als Ergebnis einer Fülle von auf den Gegner angepassten Spielplänen: »Favre weiß immer, wie sich welcher Spieler und die gegnerische Mannschaft in welcher Situation verhält.« Phänomenal sei seine Voraussage­genauigkeit gewesen, mit welcher Aufstellung und welchem Matchplan der Gegner gegen Gladbach antreten würde. Im Laufe der Trainingswoche brachte Favre seinem Team vier oder fünf Situationen bei, auf die sie warten oder die sie provozieren sollten. Eine davon war der Rückpass auf Granit Xhaka, der heute beim FC Arsenal spielt, um im zentralen Mittelfeld das Spiel auf die andere Seite zu verlagern. Wozu aber der Pass notwendigerweise scharf genug gespielt werden musste, damit der Schweizer ihn direkt auf die Außenbahn weiterleiten konnte, von wo aus ein Offensivspieler am Strafraum in Schussposition gebracht wurde. Solche Passfolgen wurden in einem 11-gegen-0 beim Abschlusstraining eingeübt. »Das war relativ einfach, ziemlich strukturiert, und so kamen im Laufe einer Saison natürlich viele eingeübte Muster zusammen«, sagt Schmitz.
Ja ich weiß das Favre hier kein Thema ist, und gleichzeitig ist es doch sehr interessant, dass es offenbar nicht notwendig ist 11 gg 11 zu spielen, um im Training etwas einzustudieren..

Ich hätte wirklich gerne Eberls Optimismus bezogen auf unseren Trainer, aber leider habe ich dafür zu viele unserer Spiele unter Hecking gesehen bzw. keinerlei positive Entwicklung in selbigen. Da bleibt wohl erstmal nur das Hoffen auf ein Wunder oder es ist tatsächlich die totale Fehleinschätzung der Heckingzeit meinerseits.
Oberaggi
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Re: Cheftrainer Dieter Hecking

Beitrag von Oberaggi » 23.05.2018 12:34

Es gab im zurückliegenden Jahr sicher ein halbes Dutzend Pressekonferenzen, in denen Dieter Hecking deutlich ansprach, wie man sich im kommenden Spiel keinesfalls verhalten darf, weil man damit dem Gegner in die Karten spielt. Doch die Mannschaft machte später genau das, wovor der Trainer vorher gewarnt hatte. Wie kann das sein? Entweder haben die Spieler nicht zugehört oder aber der Plan, der ihnen mit an die Hand gegeben wurde, um eben die zu erwartenden Schwierigkeiten zu überwinden, war zu schlecht, nicht vorhanden oder hat die Spieler überfordert. Egal, was es letztlich ist - es ist alarmierend und liegt in der Verantwortung des Trainers.
Die Spieler haben zugehört und genau das ist das Problem. Er muss erklären was sie machen müssen, nicht was sie nicht machen dürfen. Wenn ich die ganze Woche davon rede was ich nicht machen darf, dann mache ich es am Ende doch. Man kann nicht an etwas nicht denken. Das setzt sich im Unterbewusstsein fest.
Er sollte sich mal Rat bei Mentaltrainern holen, sollte aber eigentlich selbstverständlich sein auf dem Niveau.
Das Musterbeispiel ist die Woche vor WOB, Niederlage mit Ansage, so erwartbar.
AlanS

Re: Cheftrainer Dieter Hecking

Beitrag von AlanS » 23.05.2018 13:21

Richtig.

Reden konnte Hecking außerdem immer gut - aber konnte/kann er auch die nötigen taktischen Maßnahmen und Lösungswege im Training einstudieren?

Mich machten immer solche Aussagen stutzig (sinngemäß nach Hecking):

"Ich habe lieber die Wochen mit Mehrfachbelastung. Da kann man nicht viel trainieren und es ist immer Anspannung da."

"Wenn die Verletzten fehlen, kann man nicht richtig/nicht auf dem nötigen Niveau trainieren."
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Re: Cheftrainer Dieter Hecking

Beitrag von nicklos » 23.05.2018 13:37

Hecking zeichnet sich mehr durchs Reden aus. Favre redet gerne über das Spiel, über Taktik, die Höhe des Rasens.

Hecking hat man ihm Gefühl, sagt einfach nur "geht raus und spielt Fußball".

Bei super Mannschaften mag das funktionieren, aber nicht, wenn eine Mannschaft viele Schwächen hat. Die muss man weg trainieren und Stärken hervor heben.

Bei uns wird gefühlt, an überhaupt nichts zielstrebig gearbeitet.
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Re: Cheftrainer Dieter Hecking

Beitrag von VFLmoney » 23.05.2018 14:33

Schabernack hat geschrieben: Ich finde die Fokussierung auf Hecking blendet einfach die Schwächen im Kader vollkommen aus. Wir haben in den letzten zwei/drei Jahren massiv an Qualität in der Offensive verloren, sei es durch Abgänge, Verletzungen und/oder einfach dadurch, dass Spieler wie Raffael über ihren Zenit sind respektive anfälliger werden.
Stimmt. :daumenhoch:
Wenn wir es nicht schaffen, wieder einen Kader auf die Beine zu stellen, der den Großteil der Saison spielfähig ist, dann spielen wir nächsten Saison wieder nur um die goldene Annans. Selbst mit Nagelsmann, Klopp, Guadiola, Favre, Jesus oder Buddha als unserem Trainer. Im Gegenteil, wir werden den nächsten Trainer schneller verbrennen als es uns lieb sein kann. Was uns in den Saisons, in denen wir uns für Europa qualifiziert haben stark gemacht hat, waren verletzungsfreie Schlüsselspieler bzw. wenigstens ein Kern aus diesen!
In den besseren Zeiten bestand das Offensiv-Quartett z. B. nahezu durchgehend aus Arango, Raffael, Kruse und Herrmann.
Von denen ist seinerzeit keiner längerfristig ausgefallen oder hatte anhaltende Formschwächen.
Ganz im Gegenteil.........Juan Arango kam mal quasi direkt von der Copa und hat uns in den anfänglichen Spielen der damaligen Saison immens voran gebracht.

Eine möglichst hohe Frequenz in der Rotation hat uns noch nie voran gebracht, insbesondere die Endphasen der Vorgänger haben das in aller Deutlichkeit gezeigt.
Über einen längeren Zeitraum war kein einziger Offensivspieler in Topform, sowohl Stindl als auch Hazard, Herrmann, Johnson, Drmic, Bobadilla, Hofmann, Grifo oder Traoré.......ein Sammelsurium von Formschwächen, Ausfällen und Verletzungen.
Die ganze Diskussion hier verdeckt, dass ein Doppelsechs aus Kramer/Xhaka oder Xhaka/Dahoud eine andere Qualität (Erfahrung, Diversität and Kreativität) mit sich bringt, als eine Dopppelsechs aus Kramer/Zakaria oder Zakaria/Cruisance. Das mag sich in Zukunft durch Erfahrung ändern, letzte Saison war das jedenfalls nicht der Fall.
Gilt halt auch für das Duo Ginter/Vestergaard, dass ist noch nicht die Qualität von Domínguez/Christensen oder Domínguez/Stranzl.

Da kommt dann Eins zum Anderen.....
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Re: Cheftrainer Dieter Hecking

Beitrag von uli1234 » 23.05.2018 14:54

also ist dann eberl schuld und die spieler selbst?? und der aderlass im kader? den hatten wir unter einem anderen trainer auch, in einer saison übrigens. dann führte uns dieser auf platz 8 ( immer noch besser als jetzt ) und anschließend direkt in die championsleague. also wird dann folglich kommendes jahr alles besser??
Damian
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Re: Cheftrainer Dieter Hecking

Beitrag von Damian » 23.05.2018 15:14

Eins dürfte doch jedem klar sein, es wird kein Spieler wegen Hecking bleiben.
Und Spieler die direkt weiterhelfen und bezahlbar sind kommen wegen ihm sicherlich auch nicht.
Also weiter schön an Hecking festhalten und wieder dahin wo man herkommt.

Gruß

Damian
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