Sportdirektor Max 'Doppelpack' Eberl

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Volker Danner
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Re: Sportdirektor Max 'Doppelpack' Eberl

Beitrag von Volker Danner » 24.05.2018 21:19

Zisel hat geschrieben:Ich nicht... :mrgreen:
wer hat dich gefragt? spaß! :animrgreen2:
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Borussenpaul
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Re: Sportdirektor Max 'Doppelpack' Eberl

Beitrag von Borussenpaul » 24.05.2018 21:31

TheOnly1 hat geschrieben:Perfekt und auf den Punkt:
http://www.mitgedacht-block.de/ein-schlussstrich/

Unterschreibe ich 1:1 alles genau so.
Sehe das genauso
tomtom01
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Re: Sportdirektor Max 'Doppelpack' Eberl

Beitrag von tomtom01 » 24.05.2018 21:33

michi
Werde ich nie Beweisen können, ist klar, aber das unsere Mannschaft Potenzial hat, ist ja auch schon gezeigt worden. Hecking hat hier jedes sogenannte Endspiel verloren, einschl. das in Hamburg. Das alleine wäre für mich schon ein Grund mit diesem Trainer nicht weiterzumachen. Motivieren kann der Mann überhaupt nicht.

letzer spieltag 16-17 gegen darmstadt, genau das gleiche :wut2:
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VFLmoney
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Re: Sportdirektor Max 'Doppelpack' Eberl

Beitrag von VFLmoney » 24.05.2018 23:52

TheOnly1 hat geschrieben:Perfekt und auf den Punkt:
http://www.mitgedacht-block.de/ein-schlussstrich/

Unterschreibe ich 1:1 alles genau so.
Ich nicht, ist in vielen Teilen einfach nur polemischer Unsinn.
Vielleicht knüpft Eberl sein persönliches Schicksal eng an die Zukunft des Trainers – immerhin hat er den Coach ja auch installiert. Das ehrt Eberl sehr, bringt den Verein aber nicht weiter.
Eberl ist weder Alleinentscheider bei Borussia noch hat die Vereinsführung irgendwelche Abhängigkeiten bekannt gegeben....polemisches Geschwurbel.
Dabei würden wir uns doch viel öfter wünschen, dass der Finger sportlich in die Wunde gelegt und Fehler klarer angesprochen werden würden.
Ein Teil will´s offenbar nicht begreifen, die Vereinsführung von Borussia hat keinerlei Interesse an öffentlichen Scharmützeln.
Die Öffentlichkeit wird auch nicht die Probleme lösen, das kann nur intern passieren.
Verletzte hin, Verletzte her – längst weist der Kader schon auf den ersten Blick nicht mehr nur eine gute spielerische Qualität, sondern auch eine latente Verletzungsanfälligkeit auf: Johnson, Hofmann, Hermann, Traoré. Bobadilla, Drmic, Doucouré – dazu immer älter und damit auch verletzungsanfälliger werdende Spieler wie Wendt, Jantschke oder Raffael. Ohne Probleme ließe sich eine Elf der Dauerverletzten aufstellen, die leider auch auf die Kaderplanung zurückgeht.
Aaaaaahhjaa........demnach sollten wir für die kommende Saison sicher durchgehend mit 10 verletzten Spielern planen und deshalb den Kader auf min. 35 Spieler erhöhen.
Hatte der Verfasser das vor den abgelaufenen Saison in seiner Weitsicht schon vorhergesehen ?
Denn: Bei Borussia läuft vieles in die falsche Richtung! Die Lage, in der sich der Klub befindet, ist besorgniserregend! Es müssen dringend Konsequenzen her! Auf vielen Ebenen!
Na da schau her...........und der Verfasser kennt die Problemfelder auf vielen Ebenen ?
Ein Insider ?
Es bleibt unsere tiefste Überzeugung, dass es nichts bringt, im laufenden Spielbetrieb gegen die Mannschaft, die Bosse oder den Trainer zu hetzen – wie in dieser Saison aus dem Vereinsumfeld viel zu häufig und polemisch geschehen.
Ach neee..........na sieh mal an.......und das Geschreibsel soll nun sachliche Kritik anhand von umfangreichen, konkreten Fakten sein ?

Genaues wissen wir auch nicht, haben aber eine subjektive Meinung.....und man sollte den Trainer entlassen.
Und wir haben es kommen sehen.......bei der Planung konnte ja nix Vernünftiges rauskommen.
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emquadrat
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Re: Sportdirektor Max 'Doppelpack' Eberl

Beitrag von emquadrat » 25.05.2018 00:43

Für mich steht Eberl außerhalb jeder Diskussion als Sportdirektor, aber nicht außerhalb jeder Kritik. Ich würde keinen anderen haben wollen, obwohl ich der Meinung bin, dass Eberl auch veritable Schwachstellen hat. Manche vergessen gerne, dass Eberl immer noch relativ jung ist für einen Sportdirektor, er ist kein alter Hase in dem Business. Und es gibt einige Bereiche, wo er sich noch verbessern muss, und Fehler, die er noch machen wird. Auch seine Außendarstellung gefällt mir nicht gut momentan, er ist zu dünnhäufig, zu passiv-aggressiv. Aber das sind alles nur Symptome und Ausdruck seiner etwas kopflastigen Art. Wenn es gut liefe, würde uns das nicht so nerven.

Für mich ist ein tieferliegendes Problem von Max Eberl, dass er Favres Abgang niemals wirklich verwunden hat. Er betet ihn an wie ein Teenager seine verflossene Jugendliebe. Nun hat Eberl keinen Grund, sein Licht unter den Scheffel zu stellen, denn er hat Favre eine Menge günstiger und guter Spieler besorgt und noch heute bin ich davon überzeugt, dass er auf dem Transfermarkt sehr gut unterwegs ist. Aber Favre hat ihm gezeigt, was mit einem guten Trainer alles möglich ist, ich bin mir nicht sicher, ob Eberl das vorher wusste, denn er hielt sehr lange an Frontzeck fest, weil Eberl ein Anfänger war und irgendwo auch ein netter Kerl ist. Favre hat ihm nicht nur gezeigt, was möglich ist, sondern er hat ihm ein System gegeben und Eberl trägt es seitdem wie eine Monstranz vor sich her, wie einen Claim. Wir sind ein Team, was 4-4-2 spielt und was den Ball haben will, spielen will. Eberl betont das ständig und manchmal auch penetrant. Wir sind die, die spielen wollen. Es klingt zunehmend verzweifelter, und das hat seinen Grund. Die anderen wollen das nicht. Die anderen wollen im Stile von Zeljko Buvac/Jürgen Klopp ein aggressives Gegenpressing aufziehen und den Gegnern zu Fehlern zwingen. Das macht es zunehmend schwerer, ein gutes Ballbesitzspiel aufzuziehen, denn dafür braucht man entweder einen brutal guten Kader oder einen Trainer, der mit unglaublicher Akribie einem Team Spielzüge beibringt, bis sie kotzen. Beides haben wir nicht, denn Favre ist weg. Und Favre ist kein Trainer wie jeder andere. Man nenne mir ein anderes Team außer Bayern, was momentan wirklich den Ball haben will und tiefstehende Gegner durch Direktspiel auseinanderhebeln möchte UND KANN, statt ein effektives Umkehrspiel oder gutes Konterspiel aufzuziehen, was viel einfacher ist. Das erfordert nämlich kein Auswendiglernen von Spielzügen im Elf gegen Null. Es fällt mir nur Hoffenheim ein und vielleicht noch RB. Bei RB musste Hasenhüttl gehen, der Vorwurf war, dass ihm nix einfällt gegen tieferstehende Mannschaften, er das Team nicht weiterentwickelt. An dem Punkt sind wir auch. Weil es die logische Folge ist, wenn 15 Teams in der Liga mit Fünferkette auftreten.

Und das ist der Vorwurf, den ich auch Eberl mache. Er ist zu unflexibel. Er will ein Team für Favre bauen, ohne Favre. Er will die eierlegende Wollmilchsau im Sturm, er will 4-4-2, er will flaches Spiel über die Flügel und er hat Eigenheiten von Favre, die aus der Not geboren wurden, zum Beispiel unseren asymmetrischen Flügelfokus rechts, der damals auf Jantschkes Offensivschwäche basierte, nicht beheben wollen oder können. Er hat Hecking sogar sabotiert, indem er ihm zwei schnelle Flügelspieler wegverkauft hat (Schulz, auch Korb) und einen lächerlichen Plan-B-Stürmer präsentiert hat, wo alle wussten, dass das eine Idee für auf dem Papier ist. Heckings Fehler lag darin, da nicht BS zu callen und zu sagen, dass er verdammt noch mal einen richtigen Stürmer will. Denn Hecking kann das System, was Favre spielen ließ, nicht selbst lehren. So wie wir momentan spielen, das ist nichts Halbes und nichts Ganzes. Mittlerweile weiß jeder, wie wir spielen, weil wir seit locker 6 Jahren so spielen, nur nicht gleichermaßen versiert. Auch nicht unter Favre, nach jeder Transferperiode sah man, dass er sein System wieder neu bauen muss und dass er manche Spieler wie de Jong gar nicht eingebaut bekam.

Es dürfte aufgefallen sein, dass ich Hecking häufiger verteidigt habe zuletzt, mir auch einige Schlagabtausche mit Moderatoren geliefert habe über die Rolle des Trainers. Der Grund ist nicht, dass ich Hecking für einen genialen Trainer halte, er ist relativ konventionell in seinem Spiel und seinem System, aber ich glaube, dass man ihm Unrecht tut. Hecking hatte beachtlichen Erfolg, nahezu überall, aber niemals mit Ballbesitzfußball. Hecking hat bei allen Stationen eine stabile Defensive hinbekommen und ein schnelles Umschaltspiel. Wir haben aber gar keine Mannschaft dafür. Wir haben keinen richtigen Stürmer und unsere Flügelspieler bis auf Traoré und mit Abstrichen Johnson sind erschreckend langsam und zu großen Teilen verkappte Regisseure. Mit Herrmann kommt noch ein reiner Konterspieler dazu, der den Platz geradezu braucht. Dazu haben wir ein eher unkreatives Mittelfeld, was eine schlechte Voraussetzung ist, wenn man gerne den Ball haben will und zirkulieren lassen will. Denn irgendwann muss man auch mal was kreieren. Da ruht unsere Hoffnung auf 19jährigen, die wiederum für eine derart wichtige Position noch etwas leichtgewichtig sind.

Für mich hatte Eberl daher zwei Möglichkeiten, bzw. hat:

1. Er hält an Favres Idee von Fußball jedenfalls in wesentlichen Grundzügen fest, vielleicht in abgewandelter Form, dann braucht er einen Trainer, der das auch lehren kann, das ist Hecking nicht. Man lacht mich jetzt vielleicht aus, aber da fällt mir kaum jemand ein, am ehesten noch Guardiola oder Streich. Fast alle modernen Trainer definieren sich über das schnelle, blitzartige Umschaltspiel aus einer massiven Verteidigung heraus und nicht über die geduldige, risikoarme Ballzirkulation mit dem Warten auf den richtigen Moment. Warum? Weil es einfacher ist und schnelleren Erfolg verspricht und schneller Erfolg ist genau das, was Trainer brauchen. Außerdem kann man derartiges oftmals mit Grundtugenden wie Aggressivität und Mentalität kombinieren, was viele Trainer ebenfalls vorleben. Bei uns hat man das Gefühl, wir fürchten uns eher vor Aggressivität. Auch das ist noch ein Favre-Relikt, denn Favre war ein Baumeister und kein Motivator und hat Spieler gesucht, die verstehen, was er sagt.

2. Eberl bricht mit dem, was er für unsere Corporate Identity hält und fängt an, in gewöhnlicheren Bahnen zu denken. So mit schnellen Flügelspielern, Konterspiel, Gegenpressing und großgewachsenen Stürmern. Vielleicht mal kontern, wie Slomka früher. Was die anderen halt auch so machen, eben. In dem Fall kann er Hecking noch eine Chance geben, denn Hecking hat schon gezeigt, dass er das beherrscht. Dazu müsste er massiv ausmisten und eigentlich alles zertrümmern, was Favres Fußball ausgemacht hat. Darin liegt zweifellos ein Risiko, aber es wäre ein geringeres als Eberl glaubt, denn auch nach Hecking (er wird wenig Kredit haben) könnte eine Vielzahl von Trainern auf dem Markt etwas mit einem so zusammengestellten Kader anfangen - viel mehr als mit einem Kader ohne Stürmer und ohne Linksaußen. Wir sind nicht Barcelona, wir brauchen zwar ein System, aber keines um des Systems willen, sondern eines, das passt. Weiß Schalke noch, wie es vor 8 Jahren unter Magath gespielt hat und dass sich der Tedesco-Fußball davon massiv unterscheidet? Nö. Wieso auch? Hauptsächlich ist für die, dass es jetzt funktioniert. Da täte Eberl ein bisschen mehr Pragmatismus gut.
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Re: Sportdirektor Max 'Doppelpack' Eberl

Beitrag von Naynwehr » 25.05.2018 02:13

@VFLmoney

Bist du dir sicher, dass dieser Artikel polemisch ist?

Natürlich entscheidet Eberl nicht allein, aber sein Wort hat bei Borussia nicht umsonst Gewicht. Wenn Eberl sich sicher ist, dass Hecking der richtige Trainer für Borussia ist, dann werden Bonhof, Meyer und Königs da ziemlich lange die Füße still halten.

Über den Finger in der Wunde kann man durchaus geteilter Meinung sein, aber öffentliche Scharmützel will hier keiner. Viele Fans, mich eingeschlossen, sind einfach unzufrieden damit, dass alles so schön geredet wird wie es nur geht, ohne das Gesicht zu verlieren. Druck von der Mannschaft zu nehmen ist wichtig, aber sämtlichen Druck zu nehmen ist der Falsche weg. In dieser Saison hat man dadurch einen Graben zwischen Mannschaft und einem groß der Fans geschaffen.

Das wir Spieler mit hoher Anfälligkeit für Verletzungen haben ist dir hoffentlich auch schon aufgefallen. Nein, die Lösung ist nicht, dass wir mit 10 verletzten Spielern planen. Die Lösung ist zu gucken, welcher dieser Spieler wirklich noch einen Mehrwert für die Mannschaft hat und ggf. entsprechende Konsequenzen in Form eines Verkaufs zu ziehen. Bei allem Respekt vor den Leistungen für Borussia muss man doch auch die Gegenwart und die Zukunft vor Augen haben und da steht Borussia nun mal über Allem.

Dazu benennt der Verfasser viele Problemfelder, die man auch von Außen sehen kann. Dazu gehören die Verletzten, die Einstellung der Mannschaft, die Spielweise und und und. Findest du die aktuelle Lage im Klub beruhigend? Natürlich müssen da Konsequenzen her, auf allen Ebenen. Genau das gleiche hat Eberl doch auch angekündigt mit seiner großen (internen) Saisonanalyse. Soll die ohne Konsequenzen sein? Das Problem was ich sehe, was aber auch im Artikel genannt wird ist, dass Eberl durch seine Jobgarantie für Hecking vor der Analyse schon einen Teil des Ergebnisses vorweggenommen hat.

Und am Ende kritisierst du sogar noch, wenn das kritisiert wird, was du hier dauerhaft kritisiert hast, nämlich die Hetzte gegen den Trainer. Tut mir Leid, nur weil du anderer Meinung bzgl. Hecking bist heißt das nicht, dass der Artikel polemisch ist. Ja er ist nicht zu 100% auf Fakten aufgebaut, sondern enthält auch eine eigene Meinung, aber er ist deutlich sachlicher, als ein Großteil der Posts hier im Forum, dazu kommt, dass er sich eben nicht nur auf den Trainer fixiert sondern auch Fehler der Mannschaft, der Fans und der restlichen Verantwortlichen annimmt.
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Re: Sportdirektor Max 'Doppelpack' Eberl

Beitrag von pitbull » 25.05.2018 07:52

VFLmoney hat geschrieben:
Ich nicht, ist in vielen Teilen einfach nur polemischer Unsinn.
Jaja ist klar......... :wut2:

Ich finde diese Einschätzung sehr zutreffend und deckt sich zu 100% mit dem , wie auch ich die Dinge sehe.
Des soll nicht bedeuten das dies unbedingt Richtig sein muss, doch ich bin mir sicher und dabei bleibe ich, dass die Zeit dies beweisen wird.

Es muss Mmn nach ein neuer Sportdirektor her, der für die neu Ausrichtung der
"Wir sind die Fohlen" Kampagne steht , bevor der Verein sich noch zum Gespött macht.
So muss oder müsste des Szenario nicht enden.

Eberl könnte ich mit für die Vorbereitung auf einen Generationswechsel im Aufsichtsrat gut vorstellen, er Lebt Borussia (das bezweifle ich nicht) doch als
Sportdirektor hat er uns doch auch viel geschadet in der letzten Zeit.

Das Thema wird sich eh von selbst erledigen ,denn ich glaube auch das Hecking Schicksal auch gleich mit Eberl´s verbunden ist.


Wenn Hecking scheitern wird,
-weitere Millionen verbrannt worden sind
-die Fans sich weiter von Borussia distanzieren

dann wird es kein gutes Ende geben, erst recht nicht für Max , dann wird es für ihn keine Zukunft mehr bei Borussia geben..........in keinerlei Hinsicht
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Re: Sportdirektor Max 'Doppelpack' Eberl

Beitrag von Camper88 » 25.05.2018 08:16

Mich wundert es immer noch das von medialer Seite wohl ruhig ist. Express etc lesen doch hier mit. Wieso kommt da nix?
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Re: Sportdirektor Max 'Doppelpack' Eberl

Beitrag von nicklos » 25.05.2018 08:21

TheOnly1 hat geschrieben:Perfekt und auf den Punkt:
http://www.mitgedacht-block.de/ein-schlussstrich/

Unterschreibe ich 1:1 alles genau so.
Dito. Wie wohl viele viele. Unsere Führung erkennt die Probleme nicht.

Die können gerne alles intern regeln bis die Fetzen fliegen. Davon hat man bis heute nichts gesehen.


Bisher gab es mehr Grund zum Kopfschütteln. Allgemein finde ich das beinahe freundschaftliche Verhältnis von Eberl zu den Trainern schon sehr befremdlich. Wo bleibt der Leistungsgedanke?
Ich will niemals nie und erst recht nicht häufiger von der Führung hören, dass es in Ordnung ist, sich hängen zu lassen.

Das es intern richtig zur Sache geht, darf mehr als bezweifelt werden. Diese Saison wollte man schon einiges auf den Kopf stellen. Medizinisch wurde da komplett versagt und bei der Planung des Kaders auch.

Warum sollte es jetzt besser werden? Da glaube ich schon lange nicht mehr dran.
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Re: Sportdirektor Max 'Doppelpack' Eberl

Beitrag von pitbull » 25.05.2018 08:32

Solange Eberl Spordi ist, wird sich nichts ändern
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Re: Sportdirektor Max 'Doppelpack' Eberl

Beitrag von Pechmarie » 25.05.2018 09:09

Was hoffentlich noch lange sein wird.
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Re: Sportdirektor Max 'Doppelpack' Eberl

Beitrag von pitbull » 25.05.2018 09:13

Kann er ja nur nicht mehr bei uns
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Re: Sportdirektor Max 'Doppelpack' Eberl

Beitrag von TheOnly1 » 25.05.2018 09:26

VFLmoney hat geschrieben: Ich nicht, ist in vielen Teilen einfach nur polemischer Unsinn.
Gut, dass das auf deine Antworten quasi gar nicht zutrifft...
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Re: Sportdirektor Max 'Doppelpack' Eberl

Beitrag von HB-Männchen » 25.05.2018 09:36

nicklos hat geschrieben:Allgemein finde ich das beinahe freundschaftliche Verhältnis von Eberl zu den Trainern schon sehr befremdlich. Wo bleibt der Leistungsgedanke?
Ich will niemals nie und erst recht nicht häufiger von der Führung hören, dass es in Ordnung ist, sich hängen zu lassen.
Sorry, aber das ist doch Stuss. Ein gutes Miteinander ist Grundlage für eine vertrauensvolle Zusammenarbeit! Von wem in der Führung wurde denn jemals geäußert, es sei in Ordnung, sich hängen zu lassen???
nicklos hat geschrieben:Das es intern richtig zur Sache geht, darf mehr als bezweifelt werden. Diese Saison wollte man schon einiges auf den Kopf stellen. Medizinisch wurde da komplett versagt und bei der Planung des Kaders auch.
Warum darf Deiner Meinung nach denn daran gezweifelt werden, dass es intern "richtig zur Sache geht"? Weil da niemand mit Schädelfraktur raus getragen wird? Weil man draussen nichts "hört"? Wie stellst Du Dir das denn vor? Soll ME dem DH "die Leviten lesen" und zwar so deutlich und laut, dass die Presse nur ihr Mikrofon in der Nähe der Geschäftsstelle einschalten muss? Oder erwartest Du, dass die Presse zu diesen "Streitgesprächen" gar eingeladen wird? Oder die Fans?

Und medizinisch wurde komplett versagt, weil .................??? Führ das doch bitte mal kurz aus. Oder reiht es Dir tatsächlich zu wissen, wie viele muskuläre Verletzungen bei den Spielern auftraten? Und Du glaubst, dass die Ursachen durch "irgend etwas" urplötzlich aufgedeckt werden können/müssen?

Und bei der Kaderplanung wurde auch komplett versagt? Also, ich bin der Meinung, es war ein Fehler, Nico Schulz abzugeben ohne eine echte Konkurrenz für Oscar geholt zu haben. Und es wäre sicherlich besser gewesen, auch eine echte Alternative im Sturm gehabt zu haben. Aber bei Neuzugängen wie Ginter, Zakaria, Grifo und Cuisance von komplettem Versagen zu sprechen, ist schon etwas großkotzig, finde ich. Weil außer Grifo sind die alle eingeschlagen und insbesondere an dem jungen frechen Franzosen werden wir noch richtig viel Spaß haben.

Also, Deine Kritik in der groben Richtung kann ich nachvollziehen, bin da auch nicht sehr anderer Meinung. Aber im Detail finde ich das überspitzt und zum Teil eben auch falsch. Daher geht meine Kritik weniger an ME als an DH. Der hat es nämlich nicht geschafft, aus dem Kollektiv von sehr guten und excellenten Einzelspielern eine Mannschaft zu formen, die guten, schönen und erfolgreichen Fußball spielt.

Und was die jetzige Transferperiode betrifft müssen wir einfach mal abwarten. ME hat sich dazu geäußert und erklärt, was in diesem Sommer anders ist und warum. Und den ungeduldigen Fans wegen wird er jetzt nicht hingehen und irgendeinen Transfer eintüten.
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Re: Sportdirektor Max 'Doppelpack' Eberl

Beitrag von emquadrat » 25.05.2018 09:41

Jetzt mal abgesehen davon, dass ich nicht weiß, wieso da medizinisch komplett versagt wurde. Vielleicht wurde auch physiotherapeutisch komplett versagt oder trainingstechnisch oder ernährungstechnisch, oder irgendwie ein bisschen ein Mix aus allem. So ein Arzt wird gerufen, wenn der Spieler schon verletzt ist.
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Re: Sportdirektor Max 'Doppelpack' Eberl

Beitrag von VFLmoney » 25.05.2018 11:22

Naynwehr hat geschrieben:
Natürlich entscheidet Eberl nicht allein, aber sein Wort hat bei Borussia nicht umsonst Gewicht. Wenn Eberl sich sicher ist, dass Hecking der richtige Trainer für Borussia ist, dann werden Bonhof, Meyer und Königs da ziemlich lange die Füße still halten.
Ich unterstelle den Herren durchaus, dass sie eine eigene Meinung haben.
Und die auch vertreten und äußern.
Und Eberl muss seine Vorschläge und Entscheidungen den Herren gegenüber sicherlich auch begründen.
Ist das dann weder logisch noch sachlich nachvollziehbar, wird man es nicht umsetzen.
Ist dem nicht so und ich täusche mich, hätten wir in der Tat ein massives Problem, dann wäre die Vereinsführung eine Ansammlung unprofessioneller Dilettanten.
Ich sehe dafür aber keine Anzeichen.
Über den Finger in der Wunde kann man durchaus geteilter Meinung sein, aber öffentliche Scharmützel will hier keiner. Viele Fans, mich eingeschlossen, sind einfach unzufrieden damit, dass alles so schön geredet wird wie es nur geht, ohne das Gesicht zu verlieren.


Das ist aber dann leider die logische Konsequenz.
Real betrachtet gibt es nur interne Kritik und das Erarbeiten der Lösungen oder öffentliche Darstellungen und zwangsläufiges Theater.
Es gibt keine Version nur für Fans und Anhänger, das ist eine Illusion.
Jegliche Äußerungen von Eberl bzw. Hecking sind jetzt schon Futter für mehrere Tage Mediengedöns.
Druck von der Mannschaft zu nehmen ist wichtig, aber sämtlichen Druck zu nehmen ist der Falsche weg. In dieser Saison hat man dadurch einen Graben zwischen Mannschaft und einem groß der Fans geschaffen.
Öffentlicher Druck bewirkt in der Regel nur Aktionismus, der von der Hoffnung begleitet wird, das durch hektisches Handeln der Druck verschwindet.
In der Sache löst das kein einziges Problem.
Warum muss öffentlicher Druck gegenüber Stindl, Zakaria oder Jantschke aufgebaut werden ?
Die zählen mM nach nicht zu den Problemfeldern, da sind Eberl/Hecking gefordert, die tatsächlichen Probleme anzusprechen und zu lösen.
Aber sicher nicht in der Öffentlichkeit.
Das wir Spieler mit hoher Anfälligkeit für Verletzungen haben ist dir hoffentlich auch schon aufgefallen. Nein, die Lösung ist nicht, dass wir mit 10 verletzten Spielern planen. Die Lösung ist zu gucken, welcher dieser Spieler wirklich noch einen Mehrwert für die Mannschaft hat und ggf. entsprechende Konsequenzen in Form eines Verkaufs zu ziehen.
Weder Traoré noch Raffael, Strobl oder Johnson sind in den Jahren zuvor durch übermäßige Verletzungspausen aufgefallen. Die Verletzungen von Strobl und Bénes sowie kürzlich von Stindl sind auf dem Platz passiert, das hat nix mit Anfälligkeit zu tun.
Auch das Dilemma von Drmic kann jedem anderen Spieler passieren, da braucht es schon hellseherische Fähigkeiten, um dem vorzubeugen.
In der vergangenen Saison gab es massive Probleme in einer Häufung, die wir zuvor nicht erlebt haben. Dies wird man sicher auch aufarbeiten.
Verletzte hin, Verletzte her – längst weist der Kader schon auf den ersten Blick nicht mehr nur eine gute spielerische Qualität, sondern auch eine latente Verletzungsanfälligkeit auf: Johnson, Hofmann, Hermann, Traoré. Bobadilla, Drmic, Doucouré – dazu immer älter und damit auch verletzungsanfälliger werdende Spieler wie Wendt, Jantschke oder Raffael. Ohne Probleme ließe sich eine Elf der Dauerverletzten aufstellen, die leider auch auf die Kaderplanung zurückgeht.
Wendt hat sich ( wie auch Hofmann und Herrmann ) die Verletzung ebenfalls im Spiel zugezogen, das hat nix mit Anfälligkeit zu tun.
Was soll jetzt der Schluß aus dem Artikel sein, die älteren Spieler möglichst umgehend zu verkaufen ?
Vllt. klappt´s ja mit dem VfB, wer Beck, Aogo und Gómez verpflichtet, kauft sicher auch unsere alten Lazarett-Graupen....oder S04, die haben ja sogar Opa Naldo genommen.
Dazu benennt der Verfasser viele Problemfelder, die man auch von Außen sehen kann. Dazu gehören die Verletzten, die Einstellung der Mannschaft, die Spielweise und und und. Findest du die aktuelle Lage im Klub beruhigend? Natürlich müssen da Konsequenzen her, auf allen Ebenen. Genau das gleiche hat Eberl doch auch angekündigt mit seiner großen (internen) Saisonanalyse. Soll die ohne Konsequenzen sein? Das Problem was ich sehe, was aber auch im Artikel genannt wird ist, dass Eberl durch seine Jobgarantie für Hecking vor der Analyse schon einen Teil des Ergebnisses vorweggenommen hat.
1. Nein, es ist nicht die Einstellung der Mannschaft.
Es gibt Spieler im Kader, die offenkundig unter ihren Möglichkeiten bleiben.
Das gilt nicht pauschal für den ganzen Kader.
2. Ist die Analyse ( sofern schon abgeschlossen ? ) ohne Konsequenzen ?
3. Kann sein........vllt. hat aber die Betrachtung der Trainerposition durch die komplette Führung ergeben, dass der Trainer nicht das eigentliche Kernproblem ist ?

Ich sehe weder die Trainingseinheiten noch kenne ich die Ansprache an die Spieler bzw. die Mitarbeit von Geideck, Bremser und Uwe K.
In den Spielen sehe ich engagierte Spieler, Spieler mit Formschwächen und bereits Erwähnte, die nicht 100% ihres Leistungsvermögens einsetzen.
Die Ursache dafür allein beim Trainer zu suchen, halte ich für recht eindimensional.
Ja er ist nicht zu 100% auf Fakten aufgebaut, sondern enthält auch eine eigene Meinung, aber er ist deutlich sachlicher, als ein Großteil der Posts hier im Forum,......
Sorry, aber das ist die x-te Version einer Zusammenfassung der Unzufriedenheit.
Die " konstruktiven " Vorschläge bzw. Fazit sind :

1. Trainer rausschmeißen
Von unserer, aber auch von Seiten vieler anderer Fans besteht zu diesem Trainer nicht nur kein Vertrauen mehr, sondern auch kein Glaube, dass er wirklich der richtige Mann für die geduldige Fortsetzung des jahrelang hart erarbeiteten „Gladbacher Wegs“ mit einer einheitlichen Spielphilosophie ist.
Und der Messias, der alles zum Guten richten wird, kommt woher ?

2. diverse Spieler rausschmeißen
Für uns muss in diesem Sommer der von Max Eberl angekündigte Umbruch unbedingt folgen. Die Mannschaft braucht eine neue Hierarchie, benötigt zwangsläufig Typen und Charaktere.
Hmmm, so´n ähnliches Fazit hat man wohl auch bei VW gezogen und ist deshalb offenbar bereit, 100 Mio. Euro zu investieren.
Wie soll die Realität bei Borussia aussehen, 7-8 ( oder mehr ) Spieler wegdrücken und mal richtig shoppen gehen ?
Wo sammeln wir reihenweise die Typen und Charaktere auf, die andere Clubs nicht benötigen ?

Ich halte es für schwierig, irgendwelche Forderungen aufzustellen, wenn man die tatsächlichen Probleme mangels konkreter Sachinfos gar nicht kennt.
Dann ist das nur blinder Aktionismus.
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Re: Sportdirektor Max 'Doppelpack' Eberl

Beitrag von Simi » 25.05.2018 11:25

pitbull hat geschrieben:
Es muss Mmn nach ein neuer Sportdirektor her, der für die neu Ausrichtung der
"Wir sind die Fohlen" Kampagne steht , bevor der Verein sich noch zum Gespött macht.
Genau, wir suchen uns die Trainer und Sportdirektoren bei Borussia zukünftig auf Basis einer Werbekampagne aus. :mrgreen:
Ich bin auch mit einigen Dingen überhaipt nicht einverstanden aber wo macht sich der Verein zum Gespött? Wenn man sich mal mit Fans von anderen Vereinen (bspw. bei Heimspeilen) austauscht, hört man eher Bewunderung über den "Borussia-Weg". Ich bin mal auf deine Beispiele gespannt.
pitbull hat geschrieben: [...] doch als
Sportdirektor hat er uns doch auch viel geschadet in der letzten Zeit.
Etwa mit den Transfers von Zakaria, Neuhaus oder Ciusance? Nochmal: es gibt sicherlich einige Kiritikpunkte, die angesprochen werden müssen aber zu behaupten, dass Eberl dem Verein schadet ist mMn völlig daneben...
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Re: Sportdirektor Max 'Doppelpack' Eberl

Beitrag von Zaman » 25.05.2018 11:30

pitbull hat geschrieben:Kann er ja nur nicht mehr bei uns
genau, weg mit dem versager :roll:
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Re: Sportdirektor Max 'Doppelpack' Eberl

Beitrag von emquadrat » 25.05.2018 12:24

pitbull hat geschrieben:Solange Eberl Spordi ist, wird sich nichts ändern
Das stimmt, wenn er weg wäre würde sich einiges ändern. Ich zweifle nur daran, dass es zum Besseren sein wird, da ich so einige vor ihm erlebt habe. Und ich zweifle daran, dass sein Nachfolger dich zufriedenstellen würde, da es garantiert jemand sein wird, der jetzt schon in der zweiten Reihe steht, nur ohne Eberls Netzwerk und Kompetenz.

Deshalb prüfe, was du dir wünschst, es könnte wahr werden.
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Re: Sportdirektor Max 'Doppelpack' Eberl

Beitrag von michy » 25.05.2018 12:49

Also ich wünsche mir wieder nach Europa zu kommen und sollte das nur funktionieren wenn ein neuer Sportdirektor kommt, dann her damit.
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