Wer soll Nachfolger von André Schubert werden?

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Butsche
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Re: Wer soll Nachfolger von André Schubert werden?

Beitrag von Butsche » 22.12.2016 01:35

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borussenmario
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Re: Wer soll Nachfolger von André Schubert werden?

Beitrag von borussenmario » 22.12.2016 01:35

Nothern_Alex hat geschrieben:@Mario

Was Verl angeht, hat in meinen Augen der Verein wie ein Kleinkind reagiert, es ist doch völlig legitim seinen Vertrag auslaufen zu lassen. Verl hat die beleidigte Leberwurst gespielt und auf die Ankündigung mit einem Rausschmiss reagiert.

Was in H96 passiert ist, weiß man nicht genau. Man munkelt, er ist mit Schmadtke nicht klar gekommen. Aber ein Rücktritt ohne das man was Besseres hatte.

Bleibt Nürnberg und Aachen. Und ihn deswegen als Söldner zu bezeichnen, finde ich übertrieben.
Ich habe kein Lust mehr, darüber zu reden, aber ich verfolge auch schon seit vielen Jahren Fußball allgemein und da bekommt man schon mehr mit als die paaar Sätze bei wikipedia.

Daher ganz kurz, er war gerade ein halbes Jahr in Verl und es ging nicht um Vertrag auslaufen lassen, sondern um ein konkretes Angebot von Lübeck, hat er selbst mal so gesagt.
Danach schmiss er bei Lübeck hin, nachdem er mit ihnen abgestiegen ist, um am nächsten Tag als Trainer von Aachen vorgestellt zu werden.
Die Geschichten in Aachen und Nürnberg sind ja schon bekannt und in Hannover trat er meine ich nach dem 2. oder 3 Spieltag Spieltag zurück, also völlig unvermittelt, unmittelbar nach der natürlich auf ihn zugeschnittenen Kaderplanung und Sommer-Vorbereitung, auch ganz toll.

Mir isses egal, was andere denken, aber für mich ist er ein Söldner, muss ja niemand teilen. Und wenn ich an die ganzen Interviews in Wolfsburg denke, kommt noch der Sympathiefaktor hinzu, das ist für sich genommen schon ein hartes Gesamtpaket, was er sich aber dann in den letzten eineinhalb Jahren noch in Wolfsburg zusammengestümpert hat, nachdem ihm der absolute Glücksgriff de Bruyne abhanden kam, sonst wäre das schon früher passiert, kommt ja noch obendrauf. Trotz diesen enormen finanziellen Möglichkeiten in Wolfsburg. Man entlässt Schubert, der uns noch vor ein paar Monaten innerhalb von 29 Spieltagen von Platz 18 mit 0 Punkten in die CL führte, um nun ausgerechnet diesen Trainer zu präsentieren, damit habe ich echt so meine Probleme. Aber egal, es ist ja mein Problem, auch das muss niemand teilen.
Borowka
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Re: Wer soll Nachfolger von André Schubert werden?

Beitrag von Borowka » 22.12.2016 01:44

Sollte Dieter Hecking neuer Borussia-Coach werden, von was ich eigentlich so wie die meisten hier ausgehe, dann hat er meine Unterstützung. Ob er mir sympathisch ist oder nicht, ist völlig zweitrangig.
Heidenheimer
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Re: Wer soll Nachfolger von André Schubert werden?

Beitrag von Heidenheimer » 22.12.2016 03:30

soweit ich hier feststellen kann wird hier Hecking nicht mit einem Sympatiebonus überschüttet. Diesen Bonus kriegt er von mir auch nicht. Jedoch stellt sich für mich nicht die Frage wenn es um die Kompetenz um *Fussball/Trainer- technische Belange* geht. Bedeutend weit weniger als bei seinem Vorgänger.

Ich hätte mir auch einen anderen Trainer gewünscht. Auch kann ich mir gut vorstellen, dass seine Anstellung vielleicht die eine oder andere überraschende Komponente beinhalten kann. Dass sein Verhalten bei anderen Klubs aufstossen kann, dafür habe ich Verständnis. Der eine oder andere Touch der nicht auf Gegenliebe stösst in seiner Akte.

Rein Fussball bezogen jedoch erscheint er mir bedeutend kompetenter mit einer gewissen Linie und der damit verbundenen Vorstellung um diese umsetzen zu können. Dies alleine zählt für mich in erster Linie.

Erstaunt eigentlich durch die Heftigkeit der Kritik gegen diese neue Personalie, wenn es für die Schreiber nun um die Person geht (praktisch jeder Trainer hatte wohl mal seine Talfahrt). Erstaunt deswegen über diese Vehemenz wie ich selber hier von ein paar User angegangen bin als ich immer wieder betonte, dass Schubert nur eine Uebergangslösung bei uns sein kann bis man wieder jemand *installiert* der in unserem Verein auch längerfristig eine Weiterentwicklung erreichen kann.

Wie kann es sein, dass man noch bevor Bekanntgabe bereits jetzt gegen den neuen pflaumt aber vorher 15 Monate lang alles an Kritik niederschrieb und einem sogar unterstellte kein Fan unserer Borussia zu sein sobald jemand seine Zweifel an der Personalie Schubert äusserte. Ist das fair? nein.. ist es genauso wenig aber jetzt soll es fair sein im Umkehrschluss dies tun zu können?

Zur Richtigstellung sehr wohl bemerkt noch, dass ich da KEINE User speziell oder gar namentlich meine, denn es ist ihre Meinung und so soll es auch sein. Gemeint sind alle diejenigen die mit Namensnennung jedes Argument gegen Schubert oft unter der Gürtelline beantworteten und man als *Nestbeschmutzer* hingestellt wurde.

Nein, es freut mich nicht, dass Schubert gehen musste, es macht mich traurig, dass es so gekommen ist mit ihm wie sich unser Team dato zeigt. Dass Theorie trotz Sachverstand über jede Erfahrung gesetzt wurde.
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TMVelpke
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Re: Wer soll Nachfolger von André Schubert werden?

Beitrag von TMVelpke » 22.12.2016 04:25

Johnny Cache hat geschrieben: Welcher auch der einzige Grund war, dass er mit Wolfsburg in dem Jahr so gut abgeschnitten hat...
Um solche Ausnahmespieler glänzen zu lassen brauchst du nicht viel.
Man darf nicht vergessen, dass KdB am überhaupt nicht funktioniert hat in WOB und schon als Fehleinkauf abgestempelt wurde.
Hecking hat ihn erst in die Spur gebracht!
Borowka
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Re: Wer soll Nachfolger von André Schubert werden?

Beitrag von Borowka » 22.12.2016 04:48

Ich halte die Kritik an Hecking im Moment für absolut überzogen. Sollte er unser neuer Coach werden, ist eigentlich für jeden irgendwas dabei.

Er ist ein durchaus renommierter Trainer und kennt die Bundesliga nicht erst seit gestern.

Er hat sowohl Vereine aus dem Mittelfeld der Bundesliga (Hannover), aus den eher unteren Regionen (Nürnberg) und mit den Kappen einen, sagen wir´s mal charmant ambitionierteren und finanzstarken "Verein" trainiert. In Hannover und Nürnberg hat er eher mit bescheidenen Mitteln gute Erfolge erzielt. Bei den Kappen hat er einen Titel geholt.

Und, für alle Nostalgiker, Stallgeruch hat er auch noch - hat von 1983 bis 1985 bei uns gespielt.

Sympathisch hin oder her, das interessiert mich persönlich aktuell überhaupt nicht. Man hat sich für den Trainerwechsel entschieden, weil man die aktuelle Situation und die entsprechende Entwicklung negativ beurteilt hat und in der Konstellation Schubert/Mannschaft keine Ansätze für eine Trendwende mehr erkennen konnte. Mit dem neuen Coach soll nun der berühmte "Impuls" gesetzt werden.

Bei Hecking weiß man, was man kriegt. Mir persönlich, aber darum geht´s überhaupt nicht, wäre ein junger, ambitionierter Trainer a´la Nagelsmann lieber gewesen.

Tatsache ist aber, daß wir Tabellen-14. sind mit Kontakt nach ganz unten. Fernab jeder Fußball-Romantik brauchen wir einen erfahrenen Trainer mit einem Konzept, das Sicherheit und Stabilität wieder zurück bringt. Insofern halte ich Hecking - immer vorausgesetzt er wird wirklich unser neuer Coach - für die aktuell beste Lösung in dieser Situation.

Vorschußlorbeeren, das steht schon mal fest, kriegt er hier nicht. Aber Respekt und Support hat er hier verdient, sollte er hier den Job antreten. Hier geht´s nicht um den moralischen Zeigefinger, hier geht´s um Erfolg für den Verein. Ihn wegen seiner vielleicht unrühmlichen Vertragserfüllungsvergangenheit zu verurteilen ist im Hinblick auf die Gesamtsituation im Profifußball einfach heuchlerisch. Auf alle Fälle hat er seine Verträge, jetzt mal flapsig gesagt, nicht ausgesessen. Er hat sich stetig verbessert und das könnte man dann auch mit Ehrgeiz betiteln. Vielleicht muß man in diesem Geschäft so ehrgeizig und rücksichtslos sein, auch wenn´s einem selbst nicht gefällt.

Aber einen ehrgeizigen Trainer, den können wir bestimmt brauchen.

Meine Meinung.
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SpaceLord
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Re: Wer soll Nachfolger von André Schubert werden?

Beitrag von SpaceLord » 22.12.2016 05:36

Borowka: ausgezeichnet, 1a.

Ich hätte auch bis gestern abend die Lösung mit DH aufgrund chronischer "Grincheritis" kategorisch ausgeschlossen und träumerisch eine moderne, mittlerweile Mainstream gewordene "wirbraucheneinenmaximal36JahrealtenTrainerderunkonventionelleMethodenunderfrischendenFussballdraufhatunddenniemandaufmRadarhat" Philospohie gerne verfolgt.
Allerdings dürfte diese Lösung, sofern sie denn kommt, mit Sicherheit auch ihren Hintergrund haben, gemäss der Aussagen von Max brütet man da doch anscheinend länger drüber. Und unsere Leitung ist keine Schnellschussmafia, das hat sie in den letzten Jahren eindrucksvoll bewiesen.
Zu Deinen sehr gut erläuterten Argumenten möchte ich noch ergänzen, dass genau so ein Trainer vielleicht daher verpflichtet wurde, weil den unser Entwicklungsschritt gerade benötigen könnte. Wir haben einen breiten und talentierten Kader, das steht ausser Frage und das haben auch die guten Spiele ohne positives Ergebnis gezeigt. Aber die Drecksäcke, die Wortführer, die coolen erfahrenen Anfangsdreissiger, die Leitwölfe... Die haben wir nicht mehr, ebenso anscheinend auch keine Hierarchie. Und vielleicht bringt genau so ein Typ a la DH mit seiner erfahrenen, knorrigen Art eine Führungsqualität mit ein, die auf dem Feld noch fehlt. Da habe ich lange drüber nachgedacht, ich bin auf jeden Fall sehr gespannt.
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Handschuh #33
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Re: Wer soll Nachfolger von André Schubert werden?

Beitrag von Handschuh #33 » 22.12.2016 06:07

Grundsätzlich muss ein Trainer nicht sympathisch sein, sondern er soll eine, sich zur Zeit desolat präsentierende, Mannschaft wieder auf Kurs bringen und letztendlich sportlich mit ihr erfolgreich sein!

Manche haben echt Probleme...
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Zaman
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Re: Wer soll Nachfolger von André Schubert werden?

Beitrag von Zaman » 22.12.2016 06:33

so, ich musste mich erstmal von dem schock erholen ...
hecking ....
tja, ich kann den kerl net ausstehen, ich finde diese entscheidung furchtbar ...
und ich kann einfach nur hoffen, dass max´ihn verpflichtet, weil er wirklich daran glaubt, dass es was längerfristiges werden kann und es nicht einfach nur eine notlösung ist ....
für mich wird es sehr schwer sein, diesen trainer neutral zu betrachten, werde es natürlich tun und er bekommt dann auch unterstützung, aber das wird echt schwer werden
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Zaman
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Re: Wer soll Nachfolger von André Schubert werden?

Beitrag von Zaman » 22.12.2016 06:40

Nocturne652 hat geschrieben:So unrecht hat Watzke in dem Fall aber nicht! :iknow:
das sehe ich genau so
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Rote Laterne
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Re: Wer soll Nachfolger von André Schubert werden?

Beitrag von Rote Laterne » 22.12.2016 06:43

Kann mich daran erinnern, dass Favre damals bei seiner Verpflichtung hier auch nicht gerade mit offenen Armen empfangen wurde.
Heckung ist sicherlich nicht meine 1a Lösung, aber es hätte deutlich schlimmer kommen können.
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Rote Laterne
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Re: Wer soll Nachfolger von André Schubert werden?

Beitrag von Rote Laterne » 22.12.2016 06:47

Nocturne652 hat geschrieben:So unrecht hat Watzke in dem Fall aber nicht! :iknow:
Nachdem das beim BVB gutgegangen war, kann er ja große Reden schwingen. Außerdem muss jeder Verein seinen eigene Lage klären. Früher wurden Trainer auch bei Erfolgslosigkeit entlassen.
Mir ist es persönlich so auch lieber, als wenn wir bis zum 30. Spieltag weitergewurschtelt hätten. Hat nichts mit der Person Schubert zu tun.
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Flaute
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Re: Wer soll Nachfolger von André Schubert werden?

Beitrag von Flaute » 22.12.2016 06:50

Ein guter Freund von mir, der WOB Insider ist, hat mich gerade beglückwünscht......

Jetzt bin ich verunsichert ! :shock:
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nicklos
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Re: Wer soll Nachfolger von André Schubert werden?

Beitrag von nicklos » 22.12.2016 07:31

bökelratte hat geschrieben:Echt? Was hat Watzke denn abgesondert?
Kann man leicht sagen, wenn man einen Klopp Meistertrainer und einen 200+ Mio Kader hatte.

Äpfel und Birnen sage ich da nur.
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Re: Wer soll Nachfolger von André Schubert werden?

Beitrag von Ruhrgebietler » 22.12.2016 07:56

Flaute hat geschrieben:Ein guter Freund von mir, der WOB Insider ist, hat mich gerade beglückwünscht......

Jetzt bin ich verunsichert ! :shock:
Tolle Freunde hast Du :animrgreen:
Aber mal was anderes, warum wird bei Sky usw von Hecking berichtet und auf borussia.de steht noch nichts? Habe ich was verpasst?
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Re: Wer soll Nachfolger von André Schubert werden?

Beitrag von Bahia1962 » 22.12.2016 08:10

Ruhrgebietler hat geschrieben: Aber mal was anderes, warum wird bei Sky usw von Hecking berichtet und auf borussia.de steht noch nichts? Habe ich was verpasst?
Weil es auf borussia.de wohl erst stehen wird, wenn die Tinte trocken ist :)
Heidenheimer hat geschrieben: ...Wie kann es sein, dass man noch bevor Bekanntgabe bereits jetzt gegen den neuen pflaumt aber vorher 15 Monate lang alles an Kritik niederschrieb und einem sogar unterstellte kein Fan unserer Borussia zu sein sobald jemand seine Zweifel an der Personalie Schubert äusserte. Ist das fair? nein.. ist es genauso wenig aber jetzt soll es fair sein im Umkehrschluss dies tun zu können?...
:daumenhoch:
Wenn 2 das gleiche tun, ist es halt lange noch nicht das selbe...

Hecking ist jetzt für mich sicher nicht der Sympathieträger, aber er wird jetzt wohl unser Trainer und daher hat er auch eine Chance verdient!
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Re: Wer soll Nachfolger von André Schubert werden?

Beitrag von steff 67 » 22.12.2016 08:16

@ Heidenheimer


Chapeau
:daumenhoch:
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Re: Wer soll Nachfolger von André Schubert werden?

Beitrag von HerbertLaumen » 22.12.2016 08:33

Mike# hat geschrieben:OK, dann würde Hecking doch passen
Nach allem, was ich bisher so gelesen habe, scheint er all das zu machen, was hier so oft und vehement gefordert wurde: 4er Kette, echter Stürmer, baut Talente ein. Daran soll es dann also nicht scheitern. Schaunmermaldannsehnmerschon :cool:
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mojo99
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Re: Wer soll Nachfolger von André Schubert werden?

Beitrag von mojo99 » 22.12.2016 08:41

http://www.faz.net/aktuell/sport/fussba ... 86567.html

Ein treffender Kommentar...ich kann mich mit Hecking einfach nicht anfreunden :|
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Re: Wer soll Nachfolger von André Schubert werden?

Beitrag von Slowdive » 22.12.2016 08:43

Gerade fachlich habe ich arge Zweifel, dass Hecking hier dauerhaft funktioniert. Es gab in der Vergangenheit halt nicht nur die Wechselgeschichten, sondern schon in Hannover ERHEBLICHE Zweifel an seinem Umgang mit den Spielern und seiner Methodik beim Training. Ich hatte das im Schubertthread schon mal kurz geschrieben, was aber (zu recht) gelöscht wurde.

Es wäre übrigens auch nicht total unmöglich sich darüber zumindest ein ungefähreres Bild zu machen, das Internet bietet da schon Möglichkeiten. Damit meine ich die User, die sich überhaupt nicht vorstellen können, warum man Hecking so gar nichts abgewinnen kann.
Ich und sicher auch andere, hätten hier ganze Pamphlete darüber schreiben können. Nur wem nützt das? Welchen positiven Impuls hätte das, außer das beim Hochkochen übermorgen in der Zeitung steht, dass Hecking schon bei Amtsantritt einen schweren Stand bei den Fans hat?

Was mir aber wichtig ist: Wir brauchen eigentlich nicht den nächsten Trainer, der hier aufgrund seiner Vergangenheit schon angezählt wird. Das war schon bei Schubert unsäglich und hatte mit der momentanen Situation nichts zu tun. Ich will und werde auch in Zukunft jedem Spiel entgegenfiebern. Hoffentlich mit anderen Ausgängen als zu letzt.
Es kursiert der Vorwurf, Hecking mangele es an der Fähigkeit, mit seinen Spielern zu reden: „Sein alter Beruf als Polizist komme immer wieder durch. Er sei kein moderner Trainer, am liebsten würde er, wie früher, nur Anordnungen geben. Die von Kind verbreitete Version, der Coach habe sich zuletzt positiv verändert, konterte Hecking im NDR selbst: ,Ein Dieter Hecking hat sich nicht verändert.'" Eine Handschrift Heckings auf dem Spielfeld sei nicht erkennbar gewesen, die teuren Einkäufe oft verletzt. Bedenklich sei auch gewesen, dass Hecking über sich hinweg bestimmen ließ, mit welcher Taktik gespielt werde: Im letzten Jahr seien es einflussreiche Spieler gewesen, in diesem Jahr Sportdirektor Schmadtke, die darüber entschieden hätten. Hecking habe das zum Teil sogar eingestanden.
http://www.zeit.de/online/2009/35/tgs-i ... ver-slomka
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