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IgorDemo
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Beitrag von IgorDemo » 22.01.2007 16:06

Jogi!! hat geschrieben:weiß einer n gutes thema zufällig für sowi facharbeit? :lol:


thema ist grundsätzlich bei uns im 2 halbjahr: sozialer wandel
Die Bevölkerungsentwicklung in Deutschland und die Auswirkungen auf das Rentensystem? Das hatte ich als Thema in der SoWi-Facharbeit,man findet viele Informationen und kann einige Grafiken einbauen :wink: Weiß aber nicht,ob das zu eurem Thema passt.
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glurk
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Beitrag von glurk » 22.01.2007 16:29

Der Broken-Window-Effekt 8) ;)
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IgorDemo
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Beitrag von IgorDemo » 22.01.2007 16:52

- Wie viele Klausuren schreibt man denn pro GK bzw LK?
Jeweils 2 pro Halbjahr,außer in der 13.2,in der man nur die Vorabiklausuren in den schriftlichen Abifächern schreibt und die Klausur der 2. Fremdsprache,falls man neben Englisch eine hat.
- Und muss man sich vorher festlegen, welche Abifächer man nimmt, oder kann man das auch am Ende entscheiden (Dass ich die LKs schon vorher wählen muss ist klar ;) ), falls man z.B. in nem mündlichen GK 5 steht, man den aber eig fürs Abi nehmen wollte, dass man dann einfach nen besseren nimmt?
Du musst vor der 12 die LKs und auch das 3./4. Abifach wählen,aber du kannst zumindest Ende der 12 noch das 3. mit dem 4. Fach tauschen oder ein ganz anderes als 3. oder 4. Fach wählen :wink: Kann sein,dass man auch in der 13.1 noch zwischen dem 3. und 4. Fach tauschen kann. Man muss allerdings alle Abifächer seit 12.1 (oder sogar seit der 11.1) durchgehend schriftlich belegt haben :wink: Wenn du vor der 12 z.B. noch nicht weiß,ob du Pädagogik oder SoWi als 4. Abifach haben willst (war bei mir so),würde ich an deiner Stelle beide Fächer schriftlich nehmen,damit du dann Ende der 12 zwischen den zwei Fächern entscheiden kannst (siehst ja dann,was dir besser gefällt und wo du besser stehst :wink:). Daher ist es auch ratsam,erstmal möglichst viel schriftlich zu nehmen (außer Fächer,die du auf keinen Fall ins Abi nehmen willst),um nachher mehr Möglichkeiten zu haben und nach der 12.1 kannst du die Schriftlichkeit wieder abwählen :wink:
- Welche Abischnitte "strebt" ihr denn so an? Ich hoffe ich schaffe einen Schnitt von 2.0 - 2.5 , kann man damit zufrieden sein? Denke mal ja...
Besser als 2,5 ist gut! Ich strebe leider nur noch einen Schnitt von 3,1-3,3 an,da ich für ein Zweier-Abi alle Abiprüfungen mit ner 2 schaffen müsste und das sehr unrealistisch ist,weil ich in beiden LK (Deutsch und Englisch) immer zwischen 4+ und 4 stand (hatte auch eine 4- in Deutsch auf dem Zeugnis u.a. wegen Barocklyrik :?). Problem war bei mir,dass ich in den Leistungskursen immer wenig Punkte geholt habe und die LKs ja 2-fach und in 13.1 sogar 3-fach gewertet werden :? Das zieht den ganzen Durchschnitt natürlich sehr runter :?
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Simi
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Beitrag von Simi » 22.01.2007 19:05

verstrahltes-Fohlen hat geschrieben: Also ich musste, mein "Endjahres Zeugniss" am ersten Schultag vorzeigen, als ich letztes Jahr von der Klasse 10 aufs Berufskolleg gewechselt bin.
OK danke :wink:
Jogi!!
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Beitrag von Jogi!! » 23.01.2007 20:43

IgorDemo hat geschrieben: Die Bevölkerungsentwicklung in Deutschland und die Auswirkungen auf das Rentensystem? Das hatte ich als Thema in der SoWi-Facharbeit,man findet viele Informationen und kann einige Grafiken einbauen :wink: Weiß aber nicht,ob das zu eurem Thema passt.
inwieweit meinst du das denn mit auswirkungen auf das rentensystem?!

kannst du das vielleicht in 2-3 sätzen erklären?
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Sg-Fohlen
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Beitrag von Sg-Fohlen » 24.01.2007 08:21

Durch den Generationenvertrag sollen jeweils die jüngeren Jahrgänge die Rentner finanzieren. Da es immer weniger Junge und immer mehr Alte gibt, ist dieses Projekt gefährdet bzw. schon gescheitert. Die wenigen arbeitsfähigen Jahrgänge können auf Dauer die Kosten für die Rente der Alten nicht mehr erwirtschaften! Das System kollabiert!
Lukasson
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Beitrag von Lukasson » 24.01.2007 12:04

Hat ja im prinzip Jahre lang gut funktioniert nur hat keinem mit derartigen demographischen Veränderungen gerechnet
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Sg-Fohlen
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Beitrag von Sg-Fohlen » 24.01.2007 14:03

Diese Entwicklung ist seit Ende des 19Jahrhunderts zu erwarten gewesen!
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IgorDemo
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Beitrag von IgorDemo » 24.01.2007 15:22

Jogi!! hat geschrieben:inwieweit meinst du das denn mit auswirkungen auf das rentensystem?!

kannst du das vielleicht in 2-3 sätzen erklären?
Hat Sg-Fohlen schon gut beschrieben. Problem ist,dass es immer mehr Beitragsempfänger der Rentenversicherung gibt (also Rentner) und immer weniger Erwerbstätige bzw. Beitragszahler :wink: Die Einnahmen und Ausgaben der Rentenversicherung klaffen immer mehr auseinander, da immer mehr von ihr bezahlt werden, weil ältere Leute länger Rente beziehen aufgrund der steigenden Lebenserwartung und weniger einzahlen aufgrund der geringen Geburtenrate. Bei dem Thema kannst du z.B. erstmal die Bevölkerungsentwicklung Deutschlands beschreiben, dann die Rentenversicherung (Generationenvertrag etc.) kurz erklären, die Folgen der Bevölk.-Entwicklung im Bezug auf die Rentenversicherung nennen und mögliche Maßnahmen zur Finanzierbarkeit nennen (höhere Beiträge, weniger Rente, Erhöhung der Geburtenrate, Verminderung der Arbeitslosenquote) sowie Maßnahmen, die schon ergriffen wurden (wie z.B. die Rente ab 67).

Hier mal die Zusammenfassung für die Mitschüler, die ich für die Facharbeit machen musste:
Die demographische Entwicklung Deutschlands und die Auswirkungen auf die Rentenversicherung

- zwei Einflussfaktoren auf die demographische Entwicklung (Bevölkerungsentwicklung), auf der einen Seite natürliches Wachstum, welches durch Geburten- und Sterberate beeinflusst wird, auf der anderen Seite Verhältnis zwischen Zu- und Auswanderungen (Wanderungssaldo)
- in Deutschland liegt zurzeit Geburtendefizit vor (d.h. mehr Menschen sterben als neu zur Welt kommen); Geburtenrate beträgt 1,4 (1960 noch 2,4, hat sich also in dieser Zeit fast halbiert); Gründe für Rückgang der Geburtenrate: neue Werte wie Selbstverwirklichung, Unabhängigkeit, beruflicher Erfolg und Ehe ohne Kinder spielen immer größere Rolle, außerdem haben Einführung der Antibabypille, das spätere Heiratsalter, Neigung zu kleineren Familien und Tatsache, dass Kinder für viele als Armutsrisiko angesehen werden, starke Auswirkungen auf die Geburtenrate
- 2. Aspekt Lebenserwartung: 1900 lag sie bei Männern nur bei ca. 40 Jahren, heute ca. 75 Jahre; bei Frauen 1900 ca. 45 Jahre, heute ca. 80 Jahre)
- besonders großer Fortschritt im Bereich der Kindersterblichkeit (vor ca. 100 Jahren starben von Lebendgeboren alleine im 1. Lebensjahr 20%, vor 30 Jahren 2,1%, heute nur noch 0,4% (50x so klein wie 1900)
- nahm im Verlauf der letzten 100 Jahre stetig zu; ist auf bessere Wohnsituation, bessere Arbeitsbedingungen, gestiegenen materieller Wohlstand und vor allem auf großen medizinischen Fortschritt zurückzuführen
- Wanderungssaldo in letzten 50 Jahren bis auf wenige Ausnahmen positiv, durchschnittlicher Wert von knapp 200.000 Personen; in letzten 10 Jahren Zahl der Zuwanderungen konstant gesunken auf knapp 100.000 im Jahr 2004
- Einwohnerzahl 82,5 Mio., bisher fast jedes Jahr angestiegen, man geht aber davon aus, dass sie in den nächsten Jahren aufgrund des Geburtendefizits abnehmen wird
- Bevölkerungsstruktur stark verändert, Bevölkerung wird immer älter
- 1950 Zahl der über 70-Jährigen sehr gering und Zahl der unter 20-Jährigen sehr hoch, heute fast genau so viele Menschen, die über 70 sind
- 1950 war noch die klassische Pyramidenform zu erkennen, bei der Bevölkerungszahl je Altersgruppe mit steigendem Alter geringer wird
- 1950 größter Teil der Bevölkerung 10-20-Jährigen, heute 35-45-Jährigen und wie man vorausberechnet 2050 die 60-70-Jährigen, was für eine extreme Überalterung der Gesellschaft spricht
- Auswirkungen der demographischen Entwicklung auf die Rentenversicherung (RV)
- aufgrund der Überalterung der Gesellschaft immer mehr Beitragsempfänger bzw. Rentner und weniger Erwerbstätige bzw. Beitragszahler; Einnahmen und Ausgaben der RV klaffen immer mehr auseinander (immer mehr von ihr bezahlt, da ältere Leute länger Rente beziehen aufgrund der steigenden Lebenserwartung und weniger einzahlen aufgrund der geringen Geburtenrate)
- 2005: Betrag von 140 Milliarden Euro in die RV, 220 Milliarden Euro an Renten ausgezahlt; fehlende Summen, die für Rentenausgaben benötigt werden, werden durch Steuern bzw. Bundeszuschüsse; derzeitiges RV-System kann mit jetzigen Leistungen und unveränderten demographischen Entwicklung langfristig nicht finanziert werden
- Staat hat bereits ein paar Maßnahmen zur Finanzierbarkeit der RV ergriffen, wie z.B. Rente ab 67 (ab 2012 soll Renteneintrittsalter stufenweise angehoben werden, sodass ab 2029 nur noch der volle Rentenbeitrag ausgezahlt wird, wenn man erst mit 67 in Rente geht)
- Weitere Möglichkeiten: Verminderung der Arbeitslosenquote, Erhöhung der Beiträge, geringere Rente, Steigerung der Geburtenrate usw.
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Beitrag von Jogi!! » 24.01.2007 16:08

poah super...hört sich gut an!

darf ich fragen was du für ne note dafür bekommen hast? 8)
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Sg-Fohlen
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Beitrag von Sg-Fohlen » 24.01.2007 19:46

@Igor: 2-3Sätze du Schleimer :lol: !
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Beitrag von IgorDemo » 25.01.2007 10:31

Sg-Fohlen hat geschrieben:@Igor: 2-3Sätze du Schleimer :lol: !
Schleimen konnt ich schon immer gut :mrgreen:
Jogi!! hat geschrieben:poah super...hört sich gut an!

darf ich fragen was du für ne note dafür bekommen hast? 8)
Habe eine glatte 2 bekommen, wäre fast ne 2+ gewesen :D Und das bei einer Lehrerin, die wirklich streng bewertet :wink: Hab mir aber auch viel Mühe gegeben und hatte nachher ca. 14 Seiten geschrieben.

Gut fand ich auch an dem Thema, dass es sehr aktuell ist und auch interessant war, habe viel dazu gelernt :) Auch für den Vortrag (oft muss man die Facharbeit ja vortragen) ist das Thema gut, da man viele Grafiken zeigen kann,was ja meist gut ankommt und schnell für die Mitschüler zu verstehen ist. Man könnte da z.B. Grafiken über die Geburtenrate zeigen, die gesunken ist, und "Alterspyramiden" (z.B. Bevölkerungsaufbau 1950, 2001 und eine Prognose für 2050 oder so). Gibt sehr viel Material dazu, hier kannst du mal so Alterspyramiden sehen und siehst auch die Veränderung: http://www.planet-wissen.de/pw/Artikel, ... ,,,,,.html
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Beitrag von Sg-Fohlen » 25.01.2007 12:10

Das entscheidene Kriterium hast du aber vergessen. Durch Einführung der Rentenversicherung sowie wieterer staatlicher wie betrieblicher Sozialleistungen war eine Familie nicht mehr auf das zusätzliche Einkommen der jüngeren Generation abhängig :wink: ! Oder hab ich das beim überfliegen übersehen?
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Beitrag von IgorDemo » 25.01.2007 16:19

Sg-Fohlen hat geschrieben:Das entscheidene Kriterium hast du aber vergessen. Durch Einführung der Rentenversicherung sowie wieterer staatlicher wie betrieblicher Sozialleistungen war eine Familie nicht mehr auf das zusätzliche Einkommen der jüngeren Generation abhängig :wink: ! Oder hab ich das beim überfliegen übersehen?
Nee,hast du nicht übersehen :wink: Sollte aber auch kein Referat über die Rentenversicherung machen,sondern über die Auswirkungen der Bevölkerungsentwicklung auf die Rentenversicherung. Dabei sollte ich die Rentenversicherung nicht so ausführlich erklären :wink: Das,was du schreibst,hat ja auch eher mit der Geschichte der Rentenversicherung zu tun und nicht mit der heutigen Rentenversicherung :wink:
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Beitrag von Fohlenmädchen » 25.01.2007 17:33

So, ich schreibe jetzt meine Facharbeit in Biologie.
Mein Thema ist nun AIDS (am Fallbeispiel). Habe folgende grobe Gliederung (wird sicherlich nochmal überarbeitet):
1. Was ist AIDS / HIV?
1.1 Geschichtlicher Rückblick
1.2 Infektionsmöglichkeiten
1.3 Risikogruppen
1.4 Schutzmaßnahmen vor- und nach einer Infektion
1.5 Aktueller Stand der Forschung / Medikamente
2. Fallbeispiel
2.1 Vorstellung
2.2 Infektion
2.3 Diagnose
2.4 Ausbruch der Krankheit / Symptome
2.5 Reaktion des Umfeldes
2.6 Behandlung/Medikation
2.7 Aussichten des Fallbeispiels (Lebenserwartung …)
3. Öffentlichkeitsarbeit / Aufklärung
4. Schluss (Fazit …)

Hat jemand Vorschläge, wie man das Thema nun formulieren kann???
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Beitrag von Sg-Fohlen » 25.01.2007 18:48

Aids-Die S.c.h.w.ulenseuche :lol: ! Jetzt bitte keinen Vortrag über Moral oder Unkenntniss meinerseits. Hab mich nur gerade an Überschriften von früher erinnert und ist nicht ernst gemeint!
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Beitrag von KEGELEFO » 25.01.2007 18:59

Also mir fällt da ein: AIDS - Vom Virus zur Krankheit
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Beitrag von Sg-Fohlen » 25.01.2007 19:04

AIDS-Der langsame Tod
AIDS-An AIDS stirbt man nicht, aber durch AIDS
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Beitrag von Fohlenmädchen » 26.01.2007 13:47

Danke für die Vorschläge erstmal. Werd nochmal überlegen und dann am Montag meine Themenformulierungen mit der Fachlehrerin besprechen. Schreib euch dann, wie das endgültige Thema heißt.
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Zisel
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Beitrag von Zisel » 26.01.2007 13:50

AIDS -Die (fast) vergessene Seuche :cry:
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