Stimmung bei den Heimspielen

Fahnen, Gesänge, Choreos, Fahrten. Hier treffen sich die Supporter!
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Zaman
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Re: Stimmung bei den Heimspielen

Beitrag von Zaman » 23.05.2017 18:35

TheOnly1 hat geschrieben: Und bevor das jetzt kommt:
Ja, das hängt zusammen!
Es sind nun mal "die selben" Leute, die auswärts mal Pyro zünden, die anderseits zuhause die Stimmung machen.
Es sind nun mal die Ultras, die dem DFB den Krieg erklären und gleichzeitig geile Choreos organisieren.
Es sind nun mal die Ultras, die anderen ihre Materialien abziehen, aber gleichzeitig den Support stemmen.

.
also da hat herbert schon recht ... kann man nur support machen, indem man sich teilweise wie bescheuert benimmt? die kommen mir teilweise mit ihrem gejammer über die verbotene pyro vor wie kleine kinder, die mit dem fuß aufstampfen und unbedingt ihre förmchen wiederhaben wollen .... da sollte man mal ein bisschen drüber nachdenken, ob das so förderlich ist, was man da teilweise abzieht ....
fehlt ihnen das gen, mal nachzudenken, was sie damit eigentlich eben nicht erreichen?
fehlt ihnen das gen, dazu zu lernen??
kaktus hat völlig recht, wer sich so verhält, der schafft sich selbst ab ... der spielt dem dfb und den medien alles in die hände, über das ständig geheult wird, repressionen gegen die fans ....
ist eigentlich nicht so schwer, das zu durchschauen
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Einbauspecht
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Re: Stimmung bei den Heimspielen

Beitrag von Einbauspecht » 23.05.2017 18:39

sorry lady
dein scharferton ist auch contraproduktiv... :winker: :iknow:
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Zaman
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Re: Stimmung bei den Heimspielen

Beitrag von Zaman » 23.05.2017 18:43

sorry, das nennst du scharf?? :lol: :lol:
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Re: Stimmung bei den Heimspielen

Beitrag von purple haze » 23.05.2017 18:58

Stimmung wird besser werden, da wir nicht mehr international dabei sind...viele möchtegerns haben wahrscheinlich ihre dk+ nicht verlängert :daumenhoch:
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Zaman
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Re: Stimmung bei den Heimspielen

Beitrag von Zaman » 23.05.2017 19:06

ob es an diesen wenigen lag? ich bezweifel das
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purple haze
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Re: Stimmung bei den Heimspielen

Beitrag von purple haze » 23.05.2017 19:28

Ich denke ein teil schon...nur zu den "Highlights" fahren, und ansonsten die dk jede Woche an andere weiterreichen
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Einbauspecht
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Re: Stimmung bei den Heimspielen

Beitrag von Einbauspecht » 23.05.2017 19:41

Zaman hat geschrieben:sorry, das nennst du scharf?? :lol:
klar, bin halt son kleiner süßer affe! :mrgreen:
hab das gern positiv und entspannt... :wink:
und wenn krieg und oder Frieden unvermeidbar ist bin ich für Frieden,
und Frieden bedingt Dialog.

P.S. Finde Deinen Avatar zum kotzen, sieht aus wie ein Dämon. :P
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Re: Stimmung bei den Heimspielen

Beitrag von Zaman » 23.05.2017 20:04

schmunzelt ,... es IST ein dämon ... :wink:

mir ist frieden auch lieber, aber diese diskussion wird hier von einigen so geführt, als wären alle anderen schuld, nur nicht die armen ultras, es geht eben nur, wenn beide seiten lernen und nicht nur die eine alles zu akzeptieren hat, was diese gruppierungen wollen ...
sei es pyro, sei es solche banner an den zäunen, das ist alles kontraproduktiv und wie kaktus schon sagte, es spielt den verbänden und medien sowas von in die hände, das sollten diese gruppen auch langsam mal verstanden haben
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Re: Stimmung bei den Heimspielen

Beitrag von Einbauspecht » 23.05.2017 20:33

macht ja auch spaß aceton ins lagerfeuer zu gießen.... :mrgreen:
nur, wenn dann zu viele in der nähe sind und nicht abstand halten können,
nich mool wänn Du das saachst,
dänn ....
aach, Du weißt genau genau was ich meine, Du du! :winker:
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Re: Stimmung bei den Heimspielen

Beitrag von Compagno » 23.05.2017 20:53

Man darf den Artikel aber weder in die eine noch die andere Richtung selektiv betrachten. Denn gerade die Verbindung kausaler Zusammenhänge macht ihn m.M.n so stark.
Bösartig meine ich die Art und Weise des Protestausdrucks: Je mehr man in die Ecke gedrängt wird, je radikaler die Eindämmungen, umso radikaler die Antworten. Die Krux dabei ist: Je mehr die Kurve, die Szene, die Fans gegen die Verbände mit Gewalt oder anderen illegalen Mitteln aufbegehrt, umso einfacher ist es, uns weiteren Repressionen zu unterwerfen. Die Presse und die Verbände arbeiten da Hand in Hand… ein Aufschrei der Empörung… es muss gehandelt werden… es wird gehandelt… und das in einem Maße, dass man sich vielleicht in der Terrorismusbekämpfung wünschen würde. Aber es ist dem Rest der Bevölkerung bestens zu verkaufen: Fußballfan = böse, auch wenn Auftritte so mancher Fangruppe, so martialisch sie vielleicht wirken, strafrechtlich keine Bedeutung haben. Nur, das wird leider in einer Welt voller Populisten und voller Menschen, die nichts mehr hinterfragen, anders gesehen, und somit eskaliert die Situation weiter
Wenn man sagt, dass diverse Aktionen kontroproduktiv sind, hat man damit sicherlich nicht unrecht. Man darf aber auch das Ursache-Wirkung Prinzip nicht außen Acht lassen. Klar kann man diese "Krieg dem DFB"-Bewegung kritisch hinterfragen. Aber die Dresdner haben ja in ihrer Stellungnahme bereits begründet, warum diese martialische weil medienwirksame Art und Weise gewählt wurde. Fans haben eben - wie Kaktus das beschreibt - keine Lobby. Thema wurde die Aktion nunmal. Mit einem kritisch-intellektuellen Spruchband hätte man es maximal auf einen Beitrag bei Faszination Fankurve geschafft. Das ist nunmal die Krux.

Über Pyrotechnik wird sich ja seit jeher auch untereinander gestritten. Dennoch hat es eine vereinsübergreifende Fanbewegung ja geschafft, kurzzeitig sowas wie einen Dialog mit den Verbänden zu schaffen. Dieser wurde abgebrochen. Wenn die eine Partei dann einfach "ihr Ding" durchzieht, dem strafrechtlich betrachtet nicht mal ansatzweise die Bedeutung zukommen dürfte, wie es medial geschieht, kann man das einerseits als störrische Trotzreaktion auffassen. Andererseits aber auch als Nicht-Einknicken vor dem ebenso störrischen Gesprächspartner in einem vollkommen machtungleichem Beziehungsrahmen.

Weder ist jemand der Ritter in eiserner Rüstung noch das größte A.loch der Nation. Wenn sich dem alle Partein (zumindest in unserer Fanszene) bewusst werden, könnten wir dem ohnehin notwendigen Schulterschluss einen gehörigen Schritt näher kommen.
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Re: Stimmung bei den Heimspielen

Beitrag von Einbauspecht » 23.05.2017 21:14

Dialog ist das Zauberwort!
Meiner subjektiven Mn.
Was sonst? :help: :noidea:

Scheiß Eitelkeiten! :wut2:
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Re: Stimmung bei den Heimspielen

Beitrag von raute56 » 23.05.2017 22:19

Compagno hat geschrieben: Aber die Dresdner haben ja in ihrer Stellungnahme bereits begründet, warum diese martialische weil medienwirksame Art und Weise gewählt wurde.

Die haben sich ja auch nur verkleidet.....


Siehe auch gerade die Sendung Fakt auf ARD..... Aber das ist bestimmt alles gelogen...
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Re: Stimmung bei den Heimspielen

Beitrag von Einbauspecht » 23.05.2017 22:30

die haben evt. die befürchtung dass sie sonst nicht gehört oder ernst genommen werden...
keine ahnung...
die dynamo fans hier denen ich sag ich find union klasse und dynamo weniger,
hier in ostberlin,
borussia :animrgreen2:
die glatzen mit tatoos,
alles ganz liebe und (meistens) korrekte jungs! :cool:
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Re: Stimmung bei den Heimspielen

Beitrag von Einbauspecht » 23.05.2017 22:35

die wollen respekt und ernst genommen werden
dann darf ich auch meine meinung sagen
dynamo?
früher stasi und jetzt naa zies?
oder seh ich was falsch?

ja,du siehst was falsch! dann reden die mit mir, friedlich! :D :cool: :cool:
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Re: Stimmung bei den Heimspielen

Beitrag von Compagno » 24.05.2017 01:14

raute56 hat geschrieben:Siehe auch gerade die Sendung Fakt auf ARD..... Aber das ist bestimmt alles gelogen...
"Etwa 1.500 Ultras, Hooligans und Mitläufer aus Dresden..."

Warum sagt man nicht 1.500 Fans bzw. Anhänger? Mit einer solchen Aussage suggeriere ich doch direkt ein deutlich negativ behaftetes Bild aller Anwesenden Dresdner und kategorisiere die gesamte Masse der optisch geschlossen auftretenden Auswärtsfahrer als einen Mob von "Krawallbrüdern".

"Der Präsident des KSC warnt davor, dass die Gewaltbereitschaft solcher Gruppen in den letzten Jahren gestiegen ist"

Wenn sich etwa der Innenminisrer Nordrhein-Westfalens über die neueste Statistik der ZiS - bei der jeder Empiriker die Hände über dem Kopf zusammenschlagen würde - echauffiert, dann kann ich das ja zumindest im Kontext seiner Funktion ansatzweise nachvollziehen. Inwiefern die Stimme des Präsidenten des KSC (wohl nur ausgewählt, da Ort des Geschehens) zur allgemeinen Lage in ganz Deutschland als Expertenmeinung durchgehen soll, erschließt sich mir nicht ganz.

Sinngemäß sagt der Konfliktforscher Zick, dass dieses Ausmaß an einheitlicher Uniformierung ganz unterschiedlicher Fangruppen, etwas Neues ist

Was macht FAKT daraus? "Eine neue Qualität der Gewalt." Ob der Sozialwissenschaftler aber nun eine neue Qualität organisierten Auftretens gesehen hat oder eine neue Qualität der Gewalt, wird leider nicht deutlich. Ich kann mir aber nur schwer vorstellen, dass sich ein Konflikt- und Gewaltforscher bei angeblich 15 verletzten Polizisten (keine Festnahmen) in Superlativen verstrickt, was Dimensionen von Gewalt angeht.

"Ausschreitungen werden nicht konsequent sanktioniert. Doch warum? Die Ultras haben im Verein offenbar das sagen ... Eine fanatische Gruppierung, die das Bild des Vereins bestimmt."

An dieser Stelle sollte einem dann schon das Schmunzeln kommen, wäre es nicht so traurig. Getoppt wird das Ganze nur noch durch die Herleitung mittels einer Schilderung eines anonymen Fans:

"Fast alle Ultras sind bei der Mitgliederversammlung zugegen. Die haben dann natürlich auch bei den Abstimmungen entsprechende Mehrheitsverhältnisse. Wenn die anderen 15.000 gemäßigteren Mitglieder nicht kommen..."

Die Masse an Dresdner Ultras versteckt sich bei Mitgliederversammlungen auch immer so gut, dass es den Whistleblower brauchte, um Licht ins Dunkle zu bringen.
Hier sind sie nämlich auch nur schwer zu erkennen: https://www.google.de/amp/amp.mz-web.de ... 014#amph=1


Nicht, dass wir uns falsch verstehen - die Fakten zu den Vorkommnissen in Karlsruhe, die weiterhin im Bericht genannt werden, sind mitnichten Lügen. Aber ich wollte diese Punkte nur mal aufführen, weil sich der ARD-Beitrag doch in die Flut der Berichte einreiht, die im Fanprojekt-Artikel vollkommen zurecht kritisiert werden. Eine Flut der Empörung 2.0. Eine neue Dimension der Gewalt 9.0. Ein Journalismus der Superlative macht noch lange keinen super Journalismus.
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Re: Stimmung bei den Heimspielen

Beitrag von basti_r_09 » 24.05.2017 06:35

Erschließt sich mir nicht, wie man den Auftritt der Dresdner auch nur einigermaßen gutheißen kann.

Das Bild der marschierenden XXX von rechts nach links im Block und dabei "Ost-Ost-Ostdeutschland" rufend, da kommen mir fast die Tränen vor lachen, dabei bin ich selber Ossi.

Der Auftritt der Jungs dort ist für mich genau das Gegenteil wie ich eine Kurve haben will. Da siehst du nicht eine Frau, weit weg von einer gemischten, toleranten und abwechslungsreichen Kurve.
Die Argumentation der Rechtfertigung dieses martialischen Auftrittes ist so fernab von irgendwelchen realistischen Erfolgsaussichten ihres sogenannten Protests.
Bei Dynamo gibt's doch immer nur laut nach vorne, aggressiv und ohne Kompromisse. So einem Dialog muss man mit Witz, Sarkasmus, Ironie und jede menge Hirn angehen. Glauben die ernsthaft, mit der Aufforderung "Krieg" kriegen sie, außer bei den Medien, Gehör bei DFB Funktionären?
Gerade in der heutigen Zeit sich so eine scheiße auf die Fahnen zu malen, da muss ich mir doch an den Kopf fassen.
Unsere Leute solidarisieren sich dann auch noch mit nem´ halben Block voller Faschos. Große Klasse
:daumenhoch:

Und dann immer das Kleingerede der Straftaten gegenüber Cops und anderen Vorort. Ist doch scheiß egal, es gab einem Blocksturm, es wurde randaliert, es wurde mal wieder rechtsradikales Auftreten an den Tag gelegt, dann redet es doch nicht klein sondern gebt zu das die sich wie die Axt im Wald benehmen. Im Nachhinein dann Jammern wenn ich Sanktioniert werde. :gaehn:
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Re: Stimmung bei den Heimspielen

Beitrag von andreas1900mg » 24.05.2017 08:46

@basti_r_09
Kurzer Einwand zur gemischten, toleranten Kurve bzgl. Frauen:
Die Masse an " Topmodels ", welche andauernd Selfies während des Spiels machen und am Handy hängen, die bei uns rumhängen tausche ich lieber ein gegen motivierte Leute ( auch gern Frauen ) die supporten.
Ist jetzt nicht darauf bezogen, dass unsere Kurve so sein soll wie der Auftritt in Karlsruhe von Dynamo. Wobei ich bei dieser Aktion auch eher die Meinung von Compagno vertrete.
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Re: Stimmung bei den Heimspielen

Beitrag von arnold88 » 24.05.2017 10:05

basti_r_09 hat geschrieben:Erschließt sich mir nicht, wie man den Auftritt der Dresdner auch nur einigermaßen gutheißen kann.

Das Bild der marschierenden XXX von rechts nach links im Block und dabei "Ost-Ost-Ostdeutschland" rufend, da kommen mir fast die Tränen vor lachen, dabei bin ich selber Ossi.

Der Auftritt der Jungs dort ist für mich genau das Gegenteil wie ich eine Kurve haben will. Da siehst du nicht eine Frau, weit weg von einer gemischten, toleranten und abwechslungsreichen Kurve.
Die Argumentation der Rechtfertigung dieses martialischen Auftrittes ist so fernab von irgendwelchen realistischen Erfolgsaussichten ihres sogenannten Protests.
Bei Dynamo gibt's doch immer nur laut nach vorne, aggressiv und ohne Kompromisse. So einem Dialog muss man mit Witz, Sarkasmus, Ironie und jede menge Hirn angehen. Glauben die ernsthaft, mit der Aufforderung "Krieg" kriegen sie, außer bei den Medien, Gehör bei DFB Funktionären?
Gerade in der heutigen Zeit sich so eine scheiße auf die Fahnen zu malen, da muss ich mir doch an den Kopf fassen.
Unsere Leute solidarisieren sich dann auch noch mit nem´ halben Block voller Faschos. Große Klasse
:daumenhoch:

Und dann immer das Kleingerede der Straftaten gegenüber Cops und anderen Vorort. Ist doch scheiß egal, es gab einem Blocksturm, es wurde randaliert, es wurde mal wieder rechtsradikales Auftreten an den Tag gelegt, dann redet es doch nicht klein sondern gebt zu das die sich wie die Axt im Wald benehmen. Im Nachhinein dann Jammern wenn ich Sanktioniert werde. :gaehn:
Die Polizeit hat danach wohl selber verlauten lassen, dass es keine schwerwiegenden Fälle gab und sie eigentlich ganz zufrieden sind mit dem Tag. Nachhaltig behandelte Verletzte gab es im Übrigen auch nicht. Und genau hier fängt das ganze Dilemma doch an, die Medien verkaufen es mittlerweile so dramatisch und populistisch wie es nur geht und offensichtlich kauft der Großteil, gerade die nicht Fußballfans der deutschen Bevölkerung das auch noch ab. Hier ist der Sündenbock ja bereits vor Jahren gefunden wurden. Über die Art und Weise des Dresden Auftritts und die Wortwahl kann man definitiv streiten, das wort "Krieg" sollte in heutiger Zeit vllt. etwas defensiver verwendet werden. Aber es hinterfragt ja auch niemand wieso es gewählt wurde. Genau darum, weil es keinen Dialog gibt, weil niemand mehr auf die Belange der Fans eingeht, weil mittlerweile alle die von den Medien vorgekaute Berichtserstattung schlucken ( wie du zumindest in dem Fall auch), weil eben das genau diese Entwicklung ist, die Kaktus in seinem wirklich guten Text beschreibt. Fakt ist hier leider auch, dass die Ultras die einzigen sind, die offen gegen diese Entwicklung vorgehen und kämpfen, alle anderen kriegen ihren Mund nicht auf oder sind halt einfach nicht in der Masse organisiert. Somit wird der Fußball nach und nach zum Konsumprodukt ohne, dass man es merkt. In dem einen Jahr werden die Stadionnamen verkauft ( ist jetzt evtl ein schlechtes Beispiel, da Gelder generiert werden) man regt sich auf aber hat sich im nächsten Jahr dran gewöhnt, dann gibt es nur noch Bezahlkarten, man regt sich auf aber hat sich im nächsten Jahr dran gewöhnt usw. Wenn man dann nach 5 Jahre mal überschlägt, was sich alles verändert hat, schlägt man die Hände über dem Kopf zusammen, weil man da sbei dem schleichenden Prozess gar nicht gemerkt hat. Es ist Zeit aufzuwachen
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Re: Stimmung bei den Heimspielen

Beitrag von Macragge » 24.05.2017 10:16

Was für ein klein Gerede ? Wenn von angeblich 15 schwer Verletzten Polizisten gesprochen wird, dann finden ich es verwunderlich, dass sich keiner dieser Polizisten Montags krank meldet. Zumindest bei einem dieser Polizisten war der Übeltäter ein Polizeipferd,welches ausgetreten hat. Als Staat / Polizei sollte man schon bei der Wahrheit bleiben, aber statt dessen arbeitet man Grundsätzlich mit Halb / Unwahrheiten. So macht man sich absolut unglaubwürdig. Zum Beispiel dadurch, dass einfach jeder der sich beim Fußball verletzt, egal wie, in der vermeintlichen Gewaltstatistik auftaucht. Genauso wie Polizisten, welche ihr Pfefferspray gegen die Windrichtung schießen ebenfalls als Verletzte in der Gewaltstatistik auftauchen.
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Re: Stimmung bei den Heimspielen

Beitrag von basti_r_09 » 24.05.2017 11:46

@arnold88
Bezüglich der Veränderung was die Fußballkultur angeht und dem ganzem Drumherum bin ich ja völlig bei dir. Ich geh selber stark davon aus das die kommende mit einer der letzten Saisons geht in der ich noch zum Fußball fahre weil mir diese ganze Kommerzialisierung in jeglicher Richtung komplett gegen den Strich geht.
Lediglich die Wahl der Stilmittel muss einfach wohl überlegt sein. Die Konsequenz des Auftrittes in Karlsruhe haben die Dresdner postwendend bekommen. Dieses Auftreten führt doch nur dazu dass ich dem DFB und der Politik die Munition gebe ihre Gewehre zu laden- mit der sie mich dann ins Kreuzfeuer nehmen.
Auch schlucke ich keine Berichterstattung von lasse mich da von Populismus leiten.
Ich denke nur das solch ein Verhalten in 100 Jahren zu keiner Verbesserung des Verhältnisses DFB/Ultras führt.

@Macragge
Von schwer verletzten Polizisten hab ich nicht geredet und glaube sicherlich auch nicht alles was durch die dramatische Darstellung vieler Journalisten aus Klickzahlgier verbreitet wird. Fakt ist das Straftaten begangen wurden. Die wird es auch immer unter 1500 Leuten geben, da man nie erwarten kann das dort nie gewaltbereite Fans/Ultras/Hools dabei sind.
Für mich legitimiert sich eine Straftat nicht, ob es nun schwer oder halb so schwerverletzte Leute sind, ob Ordner/Cops/Imbissverkäufer und ob sie nächsten Tag zur Arbeit können oder nicht.
Natürlich ist es auch einfach falsch über die Gewaltstatistik Rückschlüsse auf fehlverhalten, welches alleine auf Ultra-Gruppen zurückzuführen ist, zu ziehen.

Das endgültige Ende der Fußballkultur ist geschrieben, nur die Frage wann es erscheint.
Beschleunigt solches Verhalten diesen Prozess oder zögert er ihn hinaus?


4 köpfige Familie, 160€ für Tickets für 90min sitzen und 3 mal Klatschen, 50€ für Bratwurst und Getränke und noch 200€ im Fanshop lassen, dass ist die Zukunft.
Gibt es überhaupt etwas was diese Entwicklung aufhält? Ich befürchte nicht.
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