Spielsysteme 433-442 Welches Schweinderl hätten's denn gern?

Ausgekontert oder aus der Tiefe des Raumes? Über Spielsysteme, Taktik und Mannschaftsteile kann man sich hier die Köpfe heiß diskutieren.

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Re: Spielsysteme 433-442 Welches Schweinderl hätten's denn g

Beitragvon Ruhrgas » 25.11.2017 22:55

Wäre es eigentlich eine Option mit einer 4-4-2 Grundformation mit Ginter als RV und Kramer und Cuisance als 6er zu spielen, wobei wir bei gutem Spielfluss Ginter auf die 6 neben Kramer ziehen und Cuisance offensiver spielen lassen? Nur - nach guten Einsätzen von Ginter auf der 6 - mal so gesponnen? Also kein 5-3-2 bzw. 3-5-2, sondern ein "variables 4-4-2, was zu einem 3-4-3 mutiert".

Vielleicht könnten die Taktik-Freaks Mal etwas dazu sagen.
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Re: Spielsysteme 433-442 Welches Schweinderl hätten's denn g

Beitragvon LukeSkywalker » 26.11.2017 09:47

Und wo willst du Zak aufstellen? :winker:
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Re: Spielsysteme 433-442 Welches Schweinderl hätten's denn g

Beitragvon Ruhrgas » 26.11.2017 09:52

Gute Frage. Es wäre halt eine etwas offensivere Ausrichtung. Aber ich gebe Dir Recht; Zak gehört auf den Platz.
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Re: Spielsysteme 433-442 Welches Schweinderl hätten's denn g

Beitragvon AlanS » 26.11.2017 12:44

Mit einer 3er-Kette ginge das.
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Re: Spielsysteme 433-442 Welches Schweinderl hätten's denn g

Beitragvon Ruhrgas » 26.11.2017 12:50

Geht denn ein Wechsel zwischen 4-4-2 und 3-4-3 odee entstehen dann Abstimmungsschwierigkeiten bei der Transformation? Da fehlt mir die Vorstellungskraft.
Zuletzt geändert von Borusse 61 am 26.11.2017 12:51, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Unnötiges Zitat entfernt
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Re: Spielsysteme 433-442 Welches Schweinderl hätten's denn g

Beitragvon AlanS » 28.11.2017 01:03

Wechsel zwischen 442 und 352 aber auch 532 stelle ich mir sehr unproblematisch vor. Passiert ja eh dauernd während des Spiels ...
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Re: Spielsysteme 433-442 Welches Schweinderl hätten's denn g

Beitragvon GW1900 » 14.12.2017 10:28

Ich erhoffe mir für das Spiel am Freitag endlich mal eine taktische Änderung. Ich muss dazu sagen, dass ich absolut kein Taktikexperte bin, daher gebe ich hier lediglich meine persönlichen Gedankengänge wieder.

Ich muss zugeben, dass ich unter Schubert ein Fan der Dreierkette geworden bin. Ich finde, dass gerade gegen tiefstehende Gegner (HSV wird so einer sein), die Dreierkette die bestmögliche Wahl ist.
Aus folgenden Gründen:

    1. Strategie gegen Pressing des Gegners: Ich denke mittlerweile wissen 90% aller Bundesliga Trainer, dass wir große Probleme haben, wenn man uns am eigenen 16er presst. Wir können uns aus solchen Situationen kaum befreien, meist wird der Ball zurück zu Sommer gespielt, welcher den Ball unkontrolliert ins Aus schlägt. Das wär übrigens mal anders, ich erinnere da an die "Borussia Barcelona" Zeit. Ich bin davon überzeugt, dass wir mit der Dreierkette dieses Problem umgehen könnten, da dadurch im Mittelfeld mehr Anspielstationen geschaffen werden können.

    2. Spielermaterial: Meiner Meinung nach haben wir optimales Spielermaterial um mit einer Dreierkette zu agieren, was insbesondere an der Schwäche unserer AV liegt. Eine Ausnahme stellt lediglich Elvedi da, obwohl mir dieser in der IV genauso gut gefällt wie auf Rechts. Zudem haben wir zwei sehr zweikampfsstarke und passsichere Sechser (Kramer/Zakaria), die allerdings augenscheinlich mit dem Spielaufbau übefordert sind.
    Abhilfe würde hier ein technisch starker 8er/10er schaffen, der durch kreative Elemente das Spiel beleben kann. Das traue ich aktuell am meisten Cuisance zu, in Zukunft sehe ich dort u.a. auch Neuhaus, oder auch Benes wenn wieder fit. Auch Stindl kann diese Person sicherlich spielen (in der aktuellen Form aber nicht).

    3. Zum anderen bin ich davon überzeugt, dass man damit für Überraschung/Verwirrung beim Gegner sorgen kann. Hamburg erwartet uns sicher nicht mit einer Dreierkette.

    4. Eigenes Pressing: Und das ärgert mich am meisten, gerade nach dem letzten Spiel in Freiburg. Wieso bekommen wir es nicht mal hin, den Gegner am eigenen 16er zu pressen? In Freiburg hat es doch die ersten 3 (5?) Minuten geklappt. Es war offensichtlich das die Freiburger Abwehrreihe damit Probleme hat. Was machen wir? Wir geben uns als guter Gast und lassen uns nach und nach immer weiter nach hinten fallen und pressen vorne nur noch alibimäßig und völlig nutzlos.
    Wieso setzt man den Gegner nicht mal unter Druck, so wie es mit uns auch gemacht wird? (Siehe Punkt 1). Einfacher kann man den Gegner doch nicht zu Fehlern zwingen.

Da durch die zahlreichen Verletzungen + Sperre Zakaria das Spielermaterial natürlich sehr begrenzt ist, gibt es nicht allzu viele Möglichkeiten, wie man am Freitag spielen kann. Ich schlage folgendes vor.

--------------------Sommer--------------------
--------Oxford-----Elvedi-----Vestergaard----
---------------Kramer-----Ginter---------------
----Hazard---------Cuisance----------Grifo----
---------------Stindl---------Raffael------------
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Re: Spielsysteme 433-442 Welches Schweinderl hätten's denn g

Beitragvon atreiju » 14.12.2017 12:56

Guter Ansatz, den ich unterstütze, funktioniert aber nur mit der richtigen Einstellung und dem Willen von Hazard, Grifo und Cuisance , auch intensiv defensiv mitzuarbeiten.
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Re: Spielsysteme 433-442 Welches Schweinderl hätten's denn g

Beitragvon AllanBMG » 14.12.2017 17:44

:daumenhoch: Endlich mal ein intelligenter Ansatz. Hecking spielt immer denselben Stiefel. Selbst gegen spielschwächere Gegner stellt er ein Zerstörer-Mittelfeld auf. :facepalm: Allerdings würde ich bei Deiner Aufstellung Ginter und Oxford tauschen.
Auch wenn Hecking es als seine große Entdeckung feiert, Ginter hat im MF nix verloren.
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Re: Spielsysteme 433-442 Welches Schweinderl hätten's denn g

Beitragvon AlanS » 06.01.2018 14:36

@GW1900

Der Ansatz ist vollkommen richtig, die Aufstellung von dir dazu aber mMn überhaupt nicht passend.

Um pressingresistent zu sein, braucht die Mannschaft in der Defensive Spieler, die sowohl zweikampfstark als auch unter Bedrängnis sehr ballsicher sind.
Kramer, Vesti und Ginter sind zweikampfstark, aber unter Druck nur bedingt ballsicher.

In dieser Hinsicht hatten wir im DFB-Pokalspiel gegen LEV mMn unser bestes Spiel, als im zentralen Mittelfeld Cuisance und Zak spielten und babei sehr stark von Oxford unterstützt wurden. Sie schafften es durch gedankenschnelles Handeln immer wieder, Gegendruck aufzubauen und sogar ein hohes Pressing zu spielen.

Nicht unwichtig ist dabei auch die Ballsicherheit von Wendt. Der spielt sich immer wieder frei, wenn er den Ball hat und unter Druck gesetzt wird.
Das ist ganz sicher auch der Grund, warum er trotz schlechter Defensivleistungen ein Dauerbrenner ist.
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Re: Spielsysteme 433-442 Welches Schweinderl hätten's denn g

Beitragvon Badrique » 11.01.2018 12:08

AlanS hat geschrieben:Das ist ganz sicher auch der Grund, warum er trotz schlechter Defensivleistungen ein Dauerbrenner ist.


Das sehe ich auch so. Das ist eine seiner Stärken: unaufgeregt am Ball, findet Lösungen und spielt saubere Pässe. Da ist wenig Raum für Kritik. Diese bezieht sich eher auf sein Defensivverhalten(zuweit vom Gegenspieler weg, zu zögerliches Attackieren).
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