Radsport

Sport ist Mord? Hier nicht!

Re: Radsport

Beitragvon steff 67 » 22.04.2016 12:08

Man muß den Radsport nicht mögen aber das ist toll für die Stadt
Wer einmal bei einer Etappe dabei war wird das nicht vergessen.Auch die ganze Show drumherum :daumenhoch:
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Re: Radsport

Beitragvon 3Dcad » 24.04.2016 10:53

"Doping verbessert deine Leistung zwischen fünf und sieben Prozent, in einer Top-Verfassung vielleicht sogar zehn bis zwölf Prozent", berichtete Di Luca in seinem Buch, das am 26. April erscheint und aus dem das italienische Online-Portal Tuttobiciweb in Auszügen berichtet.

Doping sei Teil des Geschäfts gewesen. "Wirst du erwischt, dann weil du die Dopingpraktiken falsch getimed hast. Jeder weiß, wie viele Stunden vergehen, bis du nicht mehr positiv bist", erklärte Di Luca, der 2007 den Klassiker Lüttich-Bastogne-Lüttich und die Italien-Rundfahrt gewann.


http://www.kicker.de/news/radsport/star ... rogen.html

Schon dreist wie selbstverständlich Di Luca unerlaubte Leistungssteigerungen befürwortet. Ich hätte gedacht das es prozentual mehr Leistungssteigerung bringt. Mit ausreichend Tests scheint Doping schon nachweisbar.
Zuletzt geändert von 3Dcad am 24.04.2016 11:00, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Radsport

Beitragvon 3Dcad » 24.04.2016 10:57

Aldag, heute Chef im südafrikanischen Dimension-Data-Team, glaubt beim "Motordoping" eher an ein Problem der Vergangenheit. Er wertet die besondere und begrüßenswerte Aktivität der UCI bei Rad-Kontrollen dann auch eher als "starkes Signal" zur Abschreckung. Die Vergangenheit der Problem-Sportart habe gelehrt, dass man sich "so ziemlich alles vorstellen" konnte. Aber im Straßenradsport würde der einstige Edelhelfer von Jan Ullrich mechanische Manipulation "jetzt ausschließen". Rückblickend sei die Branche diesbezüglich allerdings "vielleicht etwas blauäugig" gewesen.


http://www.kicker.de/news/radsport/star ... ports.html

Will Aldag damit sagen das früher (zu seiner aktiven Zeit) auch schon mechanisch manipuliert wurde neben Doping das ja lange Zeit todgeschwiegen wurde? Das Bild von ihm finde ich krass. Der gute Mann ist gerade einmal 47 Jahre alt und hat mehr Falten im Gesicht wie mancher 75 jähriger Opa. Noch alle Haare auf dem Kopf aber Falten ohne Ende. Hat ihn das Doping so schnell alt werden lassen?
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Re: Radsport

Beitragvon mitja » 24.04.2016 11:11

3Dcad hat geschrieben:(zu seiner aktiven Zeit


Nein, die Technik ist noch nicht so alt.
Steht ja auch so im Kicker Artikel:
Laut Wathelet spiele diese Form des Betrugs im Peloton seit 2010 eine Rolle.



3Dcad hat geschrieben:Hat ihn das Doping so schnell alt werden lassen?

Doping ist doch nicht an Allem schuld! :lol: Diese Nebenwirkung von EPO, Blutdoping und sonstigem wär mir neu. Als Helfer von Ulle mußte er nur das Gesicht zu lange in den Wind halten. ;)
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Re: Radsport

Beitragvon 3Dcad » 24.04.2016 12:05

Nicht nur. :wink: Das Doping gesundheitliche Spuren hinterläßt ist wohl bekannt. Mich hat es halt gewundert, kann aber schon der Fahrtwind sein der Aldag viele Falten brachte.

Bin gerade über eine interessante Doku von Arte gestolpert.
"Druck, Doping, Depressionen - Spitzensportler packen aus (Doku) (deutsch)"
https://www.youtube.com/watch?v=QiP_kyOQIPk

Ich bin selbst gesundheitlich nicht ganz fit, habe aber gemerkt im laufe der Jahre das auch chronische Krankheiten durch Selbsthilfe besser und besser werden kann (Naturheilkunde, beschäftigen mit dem eigenen Körper, nicht nur zum Arzt rennen). Jetzt wird es etwas Off Topic :wink: , aber ich will damit sagen, dass es für mich schwer nachvollziehbar ist seine eigene Gesundheit zu gefährden nur um erfolgreicher zu sein. Wenn ich es von Natur aus nicht schaffe dann sollte ich mir den Sport nicht als Hauptberuf aussuchen. Der Körper wird seinen Tribut fordern. Es gibt viele die nach Ihrer Profisportkarriere gesundheitlich arge Schwierigkeiten haben. Es ergibt für mich von daher keinen Sinn.

Erschreckend finde ich wie dumm der Mensch an sich ist. Der Profisport ist ja das eine, aber wenn ich privat bspw. bei einem 10 km Lauf mitmache wundere ich mich jedesmal wie sich die Leute selbst betrügen mit unerlaubten Mitteln, sei es nur durch nebenherfahrende Fahrradfahrer, weil einem vor dem Ziel der Saft ausgeht. Herausforderungen sind gut, aber ich muss mir und meinem Körper auch die Zeit geben diese zu meistern. Mache ich das nicht betrüge ich mich am Ende selbst nur um gut dazustehen als Hobbysportler. Dumm finde ich vor allem die Hobbydoper, weil sie finanziell ja nicht abhängig sind von dem sportlichen Erfolg.

@mitja
Sorry für O.T. Ich weiß nicht wo es reinpasst, weil es weder zum radsport noch zum Fussball passt. Doping im allgemeinen am ehesten. Wenn Du einen besseren Platz findest für den Post dann kannst Du es gerne verschieben.
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Re: Radsport

Beitragvon mitja » 24.04.2016 12:22

Nur so viel: bei einer anonymen Befragung, ob sie für olympisches Gold auf Mittel zurückgreifen würden, die den Sieg bringen, aber das Leben verkürzen würden, haben sich viele für Gold entschieden. :?:

Zur Hochzeit des EPO Dopings haben sich z.B. beim Team Telekom die Fahrer in der Nacht wecken lassen, damit der Puls nicht lebensberdohlich niedrig wurde. Sie kannten das Risiko.
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Re: Radsport

Beitragvon 3Dcad » 24.04.2016 12:34

Oh s.hit, sind die lebensmüde :nein: :(
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Re: Radsport

Beitragvon mitja » 24.04.2016 12:41

In Fachkreisen erhielt Riis den Spitznamen „Monsieur 60 %“, eine Anspielung auf den bei ihm häufig gemessenen Hämatokritwert von 60 %, der damit deutlich über dem Normalwert lag.

https://de.wikipedia.org/wiki/Bjarne_Riis
Heute wird man ab 50% gesperrt, weil das Blut dann zu dickflüssig wird und Lebensgefahr besteht.
mitja
 

Re: Radsport

Beitragvon 3Dcad » 24.04.2016 12:58

Ist erschreckend wieviel ein Profi wie Riis riskierte um erfolgreich zu sein. Alles für den Erfolg.

Die oben verlinkte Doku von Arte ist wirklich sehr aufschlussreich über viele ehemaligen Sportler die mittlerweile schon gestorben sind wegen Doping. Traurig.
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Re: Radsport

Beitragvon mitja » 08.05.2016 17:45

Marcel Kittel (Etixx-Quick-Step) ist beim 99. Giro d’Italia mit seinem zweiten Etappensieg in Folge ins Rosa Trikot gestürmt. Der Erfurter entschied den dritten Abschnitt von Nimwegen nach Arnheim nach 190 Kilometern im Massensprint mit erneut riesigem Vorsprung für sich.

http://mobil.radsportnews.com/radsportnews_98454.htm
:daumenhoch:
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Re: Radsport

Beitragvon mitja » 11.05.2016 16:51

André Greipel hat am 28. Geburtstag seines Konkurrenten Marcel Kittel seinen ersten Etappensieg beim Giro d'Italia in diesem Jahr gefeiert.

http://www.wz.de/mobile/home/sport/radsport/greipel-holt-ersten-giro-etappensieg-1.2183760
:daumenhoch:
mitja
 

Re: Radsport

Beitragvon mitja » 13.05.2016 18:33

Heute gab es den vierten deutschen Etappensieg beim Giro 2016. Nach Kittel hat Andre Greipel seine zweite Etappe gewonnen.
Hier ein kurzes Video mit dem spannenden Massensprint.
http://mobil.radsportnews.com/radsportnews_98548.htm
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Re: Radsport

Beitragvon Sven Vaeth » 14.05.2016 22:23

Die Jungs rocken :daumenhoch:
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Re: Radsport

Beitragvon Hotte62 » 14.05.2016 23:53

Sorry, aber für diesen Sport habe ich mittlerweile jegliches Interesse verloren. Für mich ist dort jedes Ergebnis bis auf weiteres inoffiziell...
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Re: Radsport

Beitragvon Sven Vaeth » 15.05.2016 11:24

Im Radsport gilt der pauschal Verdacht
Okay das hat man sich selbst eingebrockt
In der Ulle Armstrong Ära müsste es ja auch immer spektakulärer werden höher weiter steiler....
Das wollten die Massen sehen.
Das dies unmenschlich ist wurde in jener Zeit mich in Frage gestellt.
Entertainment war ja groß

Aber dann darf jedes Ergebnis in irgendeinem Ausdauersport generell in Frage gestellt werden.

Ein Fußballer lief in den 80ern 6-7 km pro Spiel. Heute 11-13...in einer deutlich höheren Intensität ...
Ein Fußballer wird im Schnitt alle 3 Jahre mal getestet ...

Schweinis Körper hatte zum WM Finale nein gesagt.
Er wurde mit Schmerzmitteln fit gespritzt spielte überragend.

Wo fängt Doping an wo hört es auf wenn der Körper eigentlich nicht kann.

Aber ja die bösen Radsportler...
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Re: Radsport

Beitragvon Oldenburger » 06.07.2016 11:17

kittel gestern mit dem ersten tagessieg :daumenhoch:
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Re: Radsport

Beitragvon mitja » 18.10.2016 12:43

Heute wurde die Strecke der Tour 2017 vorgestellt. Nach dem Start in Düsseldorf geht es Richtung Belgien:

Über die Theodor-Heuss-Brücke fahren die Sportler nach Oberkassel, um nach 52 Kilometer Düsseldorf zu verlassen: Dann folgen Meerbusch, Neuss und Kaarst-Büttgen.

Weitere Etappen bis zum 202 Kilometer entfernten Ziel in Lüttich sind Mönchengladbach (samt erster Sprintwertung), Garzweiler 1, Kreis Düren, Jülich und Aachen.


http://www.wz.de/mobile/home/sport/so-verlaeuft-die-tour-de-france-durch-duesseldorf-1.2296746

Da fährt das Peleton bei einigen hier quasi durch den Vorgarten! :P
mitja
 

Re: Radsport

Beitragvon Viersener » 09.06.2017 09:01

Ích lese im moment nur überall die Infos für die Anwohner der Strecke in Mönchengladbach, wo und wann die "Nebenveranstaltung" sind, das verkaufsoffner Sonntag ist. Wann aber fahren die Teilnehmer der Tour in Mg? :noidea: :help:

Düsseldorf weiß ich noch nicht, aber in Mg wollte ich mal gucken gehen.
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Re: Radsport

Beitragvon Allan Simons. » 09.06.2017 09:16

Da kannste dich am besten auf der Seite der Tour informieren,hier ein Link zum Zeitplan der Etappe durch MG.
http://www.letour.fr/le-tour/2017/de/etappe-2.html
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Re: Radsport

Beitragvon Viersener » 09.06.2017 09:52

:daumenhoch: danke
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