Athletiktrainer Alexander Mouhcine und Markus Müller

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Re: Athletiktrainer Alexander Mouhcine und Markus Müller

Beitragvon Kloeppeliese » 18.04.2017 18:11

Und da hast Du schon einen grossen Unterschied genannt: die NFL ist selber gegen eine Ausweitung...bei uns bekommen DFL, UEFA und FIFA den Hals nicht voll...ob die Jungs noch geradeaus laufen können oder nicht spielt keine Rolle, Hauptsache noch eine Zwischenrunde, mit der man Geld verdienen kann.
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Re: Athletiktrainer Alexander Mouhcine und Markus Müller

Beitragvon HerbertLaumen » 18.04.2017 18:41

kurvler15 hat geschrieben:Das mal als kleiner Ausflug übern Teich.

Zusätzlich sind dort die Spielerkader noch deutlich größer (zB. 73 Spieler bei den SF 49ers), dazu noch getrennt zwischen Offense und Defense, die sich bei den Spielzügen abwechseln und wo sich die Spieler während des Spiels ausruhen können.
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Re: Athletiktrainer Alexander Mouhcine und Markus Müller

Beitragvon kurvler15 » 18.04.2017 19:04

Das stimmt natürlich, aber dennoch ist es da noch frappierender als im Fussball. Die Gap zwischen Startspielern und Bankspielern ist teils einfach riesig. So etwas wie Bayern hat, quasi qualitätsverlustfrei schonen und durchwechseln, ist da einfach nicht möglich. Die Key-Player spielen dementsprechend eigentlich auch immer durch in ihren Sequenzen.

Wenn dir der Quarterback (oder Key-Verteidiger) für 4 Wochen aufgrund von einer Muskelverletzung fehlt (immerhin 25% der Saison), dann kann die Saison schon gelaufen sein. Trotz großem Kader. Auch als Punkt warum man das Risiko am liebsten komplett minimieren möchte.

Im Fussball nimmt man dann ein solches Risiko vielleicht doch gerne in Kauf, das etwas passieren könnte, weil 4 verpasste Spiele vill nicht so wichtig ist und man guten Ersatz noch da hat.
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Re: Athletiktrainer Alexander Mouhcine und Markus Müller

Beitragvon Zisel » 18.04.2017 19:33

Zu was so eine Übersetzung aus dem klinkischen alles führen kann...... :D
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Re: Athletiktrainer Alexander Mouhcine und Markus Müller

Beitragvon borussenmario » 18.04.2017 19:42

Das alles meine ich, immer mehr mehr und noch mehr, mehr Geschwindigkeit, mehr Laufarbeit, mehr Spiele, und das alles immer schneller und jünger, weil alles zusammen immer mehr Geld bringen muss. Und dann wundert man sich, dass es eben auch immer mehr Verletzungen bzw. Überlastung der "Maschine Mensch" gibt.
Statt dem entgegenzuwirken (siehe kurvlers Beispiel) wird versucht, mit noch mehr Tricks und Wissenschaft alles so bis ins kleinste Detail zu steuern, dass man am langen Ende noch mehr rausholen kann, noch mehr an Grenzen gehen, aber nicht um die Belastung zu minimieren.

Man könnte meiner Meinung nach, zumindest in Bezug auf das Verletzungsrisiko, versuchen, dem Ganzen taktisch etwas mehr entgegenzuwirken, während des Spiels, denn da hat man die hohe Belastung, nicht in der Freizeit. Also nicht ununterbrochen bis an die konditionellen Grenzen gehen, nicht immer noch mehr Laufarbeit und immer noch mehr Pressing und immer noch mehr Sprints, sondern wieder vermehrt den Ball laufen lassen statt die Spieler.
Das wird uns vermutlich niemals so gelingen wie einem FC Bayern oder Barcelona oder Madrid (achtet mal darauf , wenn ihr gleich CL schaut, die nehmen sich ihre Auszeiten), aber man könnte zumindest etwas mehr in diese Richtung arbeiten, weniger Belastung der Muskulatur während des Spiels würde die Verletzungsgefahr meiner Meinung nach wesentlich effektiver eingrenzen als die beste Regeneration, die natürlich trotzdem wichtig ist.
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Re: Athletiktrainer Alexander Mouhcine und Markus Müller

Beitragvon AlanS » 18.04.2017 22:41

@borussenmario

Sorry, das ist Fußball-weltfremd. Es muss nach Lösungen gesucht werden, die den erhöhten Ansprüchen gerecht werden.
HerbertLaumen und kurvler berichten ja gerade über funktionierende Strukturen aus einer anderen, noch mehr kommerzialisierten Sportart.

Du hast mir übrigens einige Fragen noch nicht beantwortet ...
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Re: Athletiktrainer Alexander Mouhcine und Markus Müller

Beitragvon AlanS » 18.04.2017 22:46

@HerbertLaumen

Noch mal die Frage: Welche Summen würde deiner Meinung nach ein kompetentes Trainer-Physio-Ärzte-Team verschlingen?
Denkst du, man wäre als gestandener Bundesliga-Traditionsverein abhängig von einem potenten Sponsor?
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Re: Athletiktrainer Alexander Mouhcine und Markus Müller

Beitragvon borussenmario » 18.04.2017 23:08

AlanS hat geschrieben:Sorry, das ist Fußball-weltfremd. Es muss nach Lösungen gesucht werden, die den erhöhten Ansprüchen gerecht werden.


Dann war Lucien Favre wohl offenbar auch weltfremd, der hat das ja sehr oft genauso praktiziert auf dem Platz, da wurde der Ball kontrolliert und immer schön geduldig, aber präzise gespielt, das war Belastungssteuerung fast in Vollendung, ohne dass es jemand bemerkt hat. :wink:

Die aktuelle Realität auf dem Platz, es kommen kaum noch Bälle leicht kontrollierbar beim Mitspieler an, da sind ständig die unmöglichsten Verrenkungen zur Ballkontrolle (und nebenbei auch unnötige Fouls) gefragt, Verletzungen an Muskeln und Bändern so natürlich vorprogrammiert, ich würde sogar vermuten, ein nicht unerheblicher Teil unserer Ausfälle ist diesem Geschluder geschuldet, komisch, dass dieser Unterschied jemandem wie dir nicht auffällt.

Aber wenn das für dich weltfremd ist, dann machen wir halt Vorschläge zu computergesteuerter Nahrungsaufnahme, Schlaf- und Freizeitgestaltung und stellen meinetwegen jedem Spieler noch ne Masseurin neben das Bett, damit die den anderen Kram alle mitmachen, mir doch egal. :animrgreen:
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Re: Athletiktrainer Alexander Mouhcine und Markus Müller

Beitragvon AlanS » 18.04.2017 23:17

borussenmario hat geschrieben: komisch, dass dieser Unterschied jemandem wie dir nicht auffällt.
Mario, das ist jetzt echt schon fast beleidigend, denn ich weise schon seit Ewigkeiten auf ein optimiertes Training hin. Du windest dich gerade um Aussagen, die widersprüchlich zu deiner jetzigen Ansicht sind.

Doch, mir fällt so etwas schon lange auf und ich würde das Training dementsprechend auf neuere Anforderungen anpassen - und auch die Zeit nach dem Training verantwortungsvoll nutzen (was du immer wieder ausblendest).
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Re: Athletiktrainer Alexander Mouhcine und Markus Müller

Beitragvon AlanS » 18.04.2017 23:23

borussenmario hat geschrieben:Dann war Lucien Favre wohl offenbar auch weltfremd, der hat das ja sehr oft genauso praktiziert auf dem Platz, da wurde der Ball kontrolliert und immer schön geduldig, aber präzise gespielt, das war Belastungssteuerung fast in Vollendung, ohne dass es jemand bemerkt hat.
Fußball, wie du ihn eigentlich gehasst hast, oder :wink:

borussenmario hat geschrieben:Die aktuelle Realität auf dem Platz, es kommen kaum noch Bälle leicht kontrollierbar beim Mitspieler an, da sind ständig die unmöglichsten Verrenkungen zur Ballkontrolle (und nebenbei auch unnötige Fouls) gefragt, Verletzungen an Muskeln und Bändern so natürlich vorprogrammiert, ich würde sogar vermuten, ein nicht unerheblicher Teil unserer Ausfälle ist diesem Geschluder geschuldet, komisch, dass dieser Unterschied jemandem wie dir nicht auffällt.
Die Spieler schaffen es also im Spiel, solche Verrenkungen zu veranstalten und die Bälle zielgenau weiter zu bringen, aber es sind Bewegungen, die zu langwierigen Verletzungen führen? Das halte ich für sehr abenteuerlich.
Zuletzt geändert von AlanS am 18.04.2017 23:26, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Athletiktrainer Alexander Mouhcine und Markus Müller

Beitragvon AlanS » 18.04.2017 23:23

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Re: Athletiktrainer Alexander Mouhcine und Markus Müller

Beitragvon AlanS » 18.04.2017 23:30

borussenmario hat geschrieben:Aber wenn das für dich weltfremd ist, dann machen wir halt Vorschläge zu computergesteuerter Nahrungsaufnahme, Schlaf- und Freizeitgestaltung und stellen meinetwegen jedem Spieler noch ne Masseurin neben das Bett, damit die den anderen Kram alle mitmachen, mir doch egal.
Maßlose Übertreibung kommt öfters von dir als Antwort, wenn du nicht weiter weißt :wink: Es gibt auch konstruktive und realisierbare Vorschläge zu diesem Thema.
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Re: Athletiktrainer Alexander Mouhcine und Markus Müller

Beitragvon borussenmario » 18.04.2017 23:41

Fußball, wie du ihn eigentlich gehasst hast, oder :wink:

Ich habe ihn nicht geliebt, das stimmt, aber das momentane Passgegurke ist auch nicht wirklich immer schön anzusehen. :oops:

Die Spieler schaffen es also im Spiel, solche Verrenkungen zu veranstalten und die Bälle zielgenau weiter zu bringen

Sehr oft eben nicht, das ist ja das Problem, es folgt die nächste Verrenkung oder es ist sogar oft genug das eigentlich unnötige Foul nötig, Du guckst doch unsere Spiele auch.

AlanS hat geschrieben:Maßlose Übertreibung kommt öfters von dir als Antwort, wenn du nicht weiter weißt :wink: Es gibt auch konstruktive und realisierbare Vorschläge zu diesem Thema.


Das ist in dem Fall aber doch auch klar erkennbar Spaß, Überspitzung ist halt meine Art von Humor, ich steh da voll drauf. :cool:

Ich denke halt, man sollte es nicht übertreiben mit dem Eingriff in die Freizeit und Freiheit, klar müssen die sich anders ernähren, klar müssen sie genug schlafen usw., sie sind zwar Profis und müssen sich an bestimmte Regeln in ihrer Freizeit halten, aber sie sind auch Menschen.
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Re: Athletiktrainer Alexander Mouhcine und Markus Müller

Beitragvon AlanS » 18.04.2017 23:51

borussenmario hat geschrieben:Das ist in dem Fall aber doch auch klar erkennbar Spaß, Überspitzung ist halt meine Art von Humor, ich steh da voll drauf.
Als Spaß akzeptiere ich das - ist bei dir (für mich) aber nicht immer klar erkennbar ...

borussenmario hat geschrieben:Du guckst doch unsere Spiele auch.
Ja. Deswegen vermute ich in den Verrenkungen zur Weiterleitung bzw. Kontrolle von Bällen überhaupt kein Verletzungsrisiko - also wirklich gar keins.

borussenmario hat geschrieben:Ich denke halt, man sollte es nicht übertreiben mit dem Eingriff in die Freizeit und Freiheit, klar müssen die sich anders ernähren, klar müssen sie genug schlafen usw., sie sind zwar Profis und müssen sich an bestimmte Regeln in ihrer Freizeit halten, aber sie sind auch Menschen.
Und gerade weil sie Menschen mit besonderen Anforderungen sind, brauchen sie auch in gewissen Bereichen mehr und professionelle Betreuung. In ihrem Sinne (ganz besonders) und im Sinne des Vereins.
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Re: Athletiktrainer Alexander Mouhcine und Markus Müller

Beitragvon nicklos » 19.04.2017 06:27

AlanS hat geschrieben:Mein Gefühl stimmt da allerdings Klinke zu. Damit meine ich nicht, dass bei der Borussia weniger professionell gearbeitet wird, als bei anderen BuLi-Clubs, sondern dass in der BuLi allgemein nachlässig gearbeitet wird, was das Thema Verletzungsprävention angeht.


Ich kann mir da kein Urteil erlauben, jedoch macht es mich stutzig, wie die Liga auf die Kritik am Training reagiert.

Man erinnere sich an Jürgen Klinsmann und die Fitnesstrainer aus den USA. Das wurde belächelt. Wieso wird sowas nicht positiv aufgenommen und ernsthaft diskutiert. Wie ich das mitbekommen habe, ist das wirklich innovativ bzw. state of the art.

Letztens gab es in sky und im Boulevard einen Fitnessexperten der das Training angeprangert hat. Auch unter dem Aspekt Verletzungen.

Bei Google finden sich auch ausführliche Informationen. Man muss beispielsweise nur eingeben "wird in der Bundesliga falsch trainiert".

Ich glaube, es gibt noch viel Luft nach oben in vielen Bereichen. Wie teuer die Umsetzung ist, sollen andere beurteilen. Es muss ja nicht immer das teuerste sein, um etwas zu verbessern.
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Re: Athletiktrainer Alexander Mouhcine und Markus Müller

Beitragvon HerbertLaumen » 19.04.2017 07:52

AlanS hat geschrieben:Noch mal die Frage: Welche Summen würde deiner Meinung nach ein kompetentes Trainer-Physio-Ärzte-Team verschlingen?

13.349.721,35 € p.a. :cool:
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Re: Athletiktrainer Alexander Mouhcine und Markus Müller

Beitragvon Heidenheimer » 19.04.2017 17:00

Mit dem Betreuerteam alleine ist es eben nicht getan. Zur genüge hier debattiert über den Athletikbereich.
Kommen wir zu einem anderen Thema. Nach dem Training. Auslaufen als aktive Regeneration angepriesen in unseren Landen. Grossvater und Papa hats schon gemacht und wir natürlich auch. Auslaufen nach einem Spiel oder Training ist nur sinnvoll, wenn es über 10-12 Grad warm ist draussen. Bei Kälte ist es erwiesenermassen (nach heutigen Erkenntnissen) gar kontraproduktiv. Nach grossen Anstrengungen geht es ja darum um die Laktatwerte zu senken. Die Ausscheidung dieses *sauren* Stoffwechselprodukt erfolgt zb über das Herz, die Leber, wenn die Körpertemperatur noch erhöht ist und dies idealerweise bei einer Herzfrequenz von ca 100- 120 Pulsschlägen pro Minute.
Updatete, den neuen Erkenntins folgenden machen dies jedoch mittels Radergometer, Blackroll, Kältetonnen und die Einnahme von Elektrolyt und Proteingetränken. Massagen nicht vergessen.
Zudem ist erwiesen, weil das *Geschwindigkeitsgefühl* beim auslaufen *irritiert* wird und so regenerativ oft zu hoch nachbelastet wird. ein *bisschen* auslaufen, so ca 5 Minuten ja, ok aber danach ab in die Katakomben zum wirklichen regenerieren. Nach einem Spiel, zb Auswärts oder Abends würde es sich gar empfehlen um *auslaufen, regeneration* komplett aussen vor zu lassen und dies dann andertags am morgen nachzuholen. Auch da *hinken* wir in deutschland etwas hinterher.
In zb England, Spanien, Japan, in den USA beim Football wirst niemand erleben, dass ein Spieler bereits ne halbe(dreiviertel Stunde nach dem Training seinen Fans draussen frisch geduscht Autogramme geben wird. Oft sind dies bis 18/19h in ihren Katakomben bei der Regeneration. (englische Teams haben bis zu 3 Spiele zum teil pro Woche)
Zudem sind Spieler Angestellte eines Vereins, eines Konzerns und man kann da auch ruhig verlangen, dass diese 8-10 Stunden dem Verein zur Verfügung stehen. Muss jeder von uns *Normalos* auch. Profisfussball ist kein Ferienjob heute.
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Re: Athletiktrainer Alexander Mouhcine und Markus Müller

Beitragvon borussenmario » 19.04.2017 17:44

Dann wird es aber höchste Zeit, dass es diesen Dusseln mal jemand mitteilt, lass knacken, noch mehr Verletzte können wir uns nicht erlauben. :wink:
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Re: Athletiktrainer Alexander Mouhcine und Markus Müller

Beitragvon Heidenheimer » 19.04.2017 19:26

:animrgreen: :animrgreen: . tja Mario. Die verstehen ihren Job sehr wohl, haben sie ja schliesslich gelernt und sich weiter gebildet.
Nun, wir alle glauben ja auch, dass die Freiheitsstatue in New York steht. Stimmt nicht, diese steht auf Liberty Island und diese Enklave untersteht direkt der amerikanischen Bundesregierung. Ausserdem ist die Insel vollends umgeben vom Bundesstaat New Yersey und hat null Meter Anbindung an den Bundesstaat New York. Geschweige denn an die Stadt New York selber :-D. So kann sich auch ein Fachmann mal zu teilen irren ;-).
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Re: Athletiktrainer Alexander Mouhcine und Markus Müller

Beitragvon ewigerfan » 19.04.2017 23:25

Wahrscheinlich kam in Lucien Favres Zeit alles positive zusammen. Seine immense Trainingserfahrung und der begleitende Fitnesstrainerstab um Chris Weigl, der über mehrere Jahre hinweg für Verletzungsfreiheit gesorgt hat.

Den direkten Zusammenhang zwischen unserer aktuellen Misere und unserem Training rundherum abzustreiten, hilft aber auch nicht weiter. Wie immer sind es auch hier u.U. kleine Details, die den Unterschied machen.

Alexander Mouhcine kommt aus der Medicoreha und war dort als Teil eines 3er-Teams für Reha und den U-Nachwuchs zuständig. Dort wurde das Athletiktraining der Profis adaptiert, also von oben nach unten weitergeleitet. Sein Partner Markus Müller kommt aus der Jugend von Borussia Dortmund und hat seine Ausbildung erst vor kurzem abgeschlossen.

Wir haben also zwei Trainer in einer verantwortungsvollen Führungsposition, obwohl diese keine konkreten vorherigen Erfahrungen im Bereich "Senioren Profi-Kader" haben.

Dieter Hecking hat kurz nach der Winterpause in einem Interview bei 90.1 gesagt, dass er froh war, während der Vorbereitung aufgrund fehlender Mehrfachbelastung nicht dosiert trainieren zu müssen und deshalb "Dinge aufarbeiten" und im "athletischen Bereich zulegen" konnte.

Für mich ein weiteres Indiz dafür, dass die mangelnde Erfahrung unserer beiden jungen Athletiktrainer vielleicht in dem einen oder anderen Punkt eben doch nicht ausgereicht hat.

Ob es so ist oder nicht, werden wir aber nicht erfahren, da unsere Borussia auch ihren Trainern Zeit zur Entwicklung gibt. Und das ist auch richtig so, denn auch Chris Weigl musste erst Erfahrungen sammeln.
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