Wer soll Nachfolger von Lucien Favre werden?

Die legendären threads aus der Forumsgeschichte zum Nachlesen!

Moderator: Bruno

Wer soll Favres Nachfolger werden

Frank Geideck
7
1%
André Schubert
224
26%
Arie van Lent
17
2%
Jürgen Klopp
227
26%
Jens Keller
47
5%
Mirko Slomka
45
5%
Thomas Schaaf
116
13%
ein anderer deutscher Trainer
117
13%
ein ausländischer Trainer
75
9%
 
Abstimmungen insgesamt : 875

Re: Wer soll Nachfolger von Lucien Favre werden?

Beitragvon dirkdirk56 » 01.11.2015 08:58

Nun, mittlerweile möchte Andre Schubert wirklich in der Funktion des Cheftrainers sehen.
Zu Anfang habe ich es durchaus für möglich gehalten, dass Favre den Spielern alles beibringt und Schubert den Spielern eine Gesamtsituation schafft in der sie sich trauen, das Erlernte zu präsentieren. Demnach sah ich die Weiterentwicklung der Mannschaft jedoch gefährdet.

Mittlerweile habe ich von Andre Schubert viel mehr mitbekommen und auch in seinen Spielanalysen steckt viel Sachverstand, so dass mein Vertrauen in ihn enorm angewachsen ist.
Sicher hat er in den Trainerstationen zuvor Fehler gemacht, aber damit passt er hervorragend ins Rautenkonzept: Wir verpflichten Mitarbeiter, die nicht schlecht sind, aber bei uns erst richtig gut werden!

Nun, L. Favre hat man den Stempel aufgedrückt, Spieler besser machen zu können.
Ganz zweifelsohne stimmt das auch. Nur so mit der Zeit hatte ich das Gefühl, er sei der Einzige, der das kann. Das, wiederum, ist falsch.

Schon vor Jahrzehnten wurden immer wieder Spieler unter der Raute besser gemacht - warum soll Andre Schubert das nicht auch können!?!?


Das Pokalspiel auf Schalke oder auch das Spiel gestern bei Hertha hätten einen anderen Ausgang nehmen können. Für mich ist aber das nackte Ergebnis nicht sooo entscheidend. Wichtiger, in meiner Bewertung, ist wie die Mannschaft auftritt und die Art Fussball, die sie spielt!
Das finde ich hervorragend!

Kurzum: Mein Vertrauen hat Andre Schubert gewonnen!!
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Re: Wer soll Nachfolger von Lucien Favre werden?

Beitragvon FANausMV » 01.11.2015 10:53

Ein guter Kommentar im Kicker zur Trainerdiskussion. Fasst so das zusammen, was auch im Forum diskutiert wird und kommt nach meiner Auffassung auch zur richtigen Schlussfolgerung.
http://www.kicker.de/news/fussball/bundesliga/startseite/638351/artikel_trotz-serie_gladbach-und-schubert-brauchen-noch-keine-klarheit.html
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Re: Wer soll Nachfolger von Lucien Favre werden?

Beitragvon AlanS » 01.11.2015 11:49

Ich finde solche Artikel immer sehr effekthaschend reißerisch geschrieben. Sogar der zuletzt im Forum verlinkte 11Freunde-Artikel gefiel mir nicht wirklich. Dort worde behauptet, Schubert sei bei seiner ersten PK alles andere als autentisch gewesen, wegen seines Spruches, er sähe die Situation nicht unbedingt als DIE Chance für ihn. Gerade das nahm ich ihm aber ab, wies er doch auf die klaren Absprachen mit der Vereinsführung hin und auf seine Philosophie, was seinen Job angeht. Genau das machte ihn für mich extrem sympathisch.
Im oben verlinkten Kicker-Artikel schreiben sie nun, Schubert lässt nun deutlich höher und risikoreicher spielen, als Favre es tat.
Favre hatte aber bis zu dieser Saison nicht zwei so schnelle und spielstarke IVs und auch die Doppel6 war spielerisch noch nicht so stark, sodass er höher hätte spielen lassen können. Favre versuchte es doch sogar immer wieder - und wurde dafür besonders von mir hier im Forum kritisiert, weil wir in solchen Spielen deutlich mehr Punkte liegen ließen, als wenn man tiefer stand.
Dass nun Favre nicht von heute auf morgen die erfolgreiche Spielweise der letzten Saison ändert, ist für mich absolut nachvollziehbar. Ich sehe darin auch nicht den Grund für die schlechten Spiele/Ergebnisse zu Saisonbeginn. Ich halte es daher Favre gegenüber für unfair, him zu unterstellen, er hätte es nicht auch versucht, höher und offensiver zu spielen.
Andersherum kann man es aber Schubert durchaus hoch anrechnen, dass er diese Veränderungen vorgenommen hat. Das war durchaus auch mutig.
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Re: Wer soll Nachfolger von Lucien Favre werden?

Beitragvon die_flotte_elf » 01.11.2015 11:50

Stadtrandlichter hat geschrieben:Sicher kann man das :)

Es wäre für mich aber das genaue Gegenteil einer Win Win-Situation. Aber das habe ich vor Wochen schon beschrieben. Lucien Favre hat sein Denkmal beim Verein Borussia Mönchengladbach sicher und hat mit seiner Entscheidung zu gehen , sowohl auf seinen Fussballverstand als auch auf sein Herz gehört. Auch wenn man über die Art und Weise seines Abgangs diskutieren kann, ihm selbst wird es am schwersten gefallen sein. Sein Schaffen ist und war das Fundament, auf dem wir uns heute bewegen und wieder Erfolge feiern dürfen. Und ich bin mir sicher, Lucien ist ob unseres fantastischen Laufs aktuell der glücklichste Mensch unter der Sonne.

Eine Rückkehr in die Bundesliga und zu einem anderen Verein würde ich persönlich mit viel Wehmut sehen. Zu Gegenwärtig sind mir noch diese unglaublich erfolgreichen, letzten Jahre unter seiner Leitung. Daher hoffe ich persönlich schon auf ein tolles Angebot aus dem Ausland, Arsenal wäre natürlich mein Wunschtraum für ihn.

Vielleicht auch Frankreich oder Spanien wären für Herrn Favre gut. Mich würde es ebenfalls sehr schmerzen, falls er einen Buli-Verein übernehmen würde. ... und in fünf sechs Jahren könnte er doch Herrn Schubert folgen, der wiederum fünf bis sechs Jahre später Herrn Favre. :animrgreen:
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Re: Wer soll Nachfolger von Lucien Favre werden?

Beitragvon die_flotte_elf » 01.11.2015 11:57

dirkdirk56 hat geschrieben:...

Mittlerweile habe ich von Andre Schubert viel mehr mitbekommen und auch in seinen Spielanalysen steckt viel Sachverstand, so dass mein Vertrauen in ihn enorm angewachsen ist.

Ohne den Sachverstand wäre er bestimmt nicht Lehrgangsbester geworden.
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Re: Wer soll Nachfolger von Lucien Favre werden?

Beitragvon Lattenkracher64 » 01.11.2015 13:42

Von außen betrachtet würden wahrscheinlich eine Menge Leute nicht verstehen, wenn Andre Schubert nicht unser Chefcoach werden würde...
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Re: Wer soll Nachfolger von Lucien Favre werden?

Beitragvon Tomka » 01.11.2015 14:04

die_flotte_elf hat geschrieben:Vielleicht auch Frankreich oder Spanien wären für Herrn Favre gut. Mich würde es ebenfalls sehr schmerzen, falls er einen Buli-Verein übernehmen würde. ... und in fünf sechs Jahren könnte er doch Herrn Schubert folgen, der wiederum fünf bis sechs Jahre später Herrn Favre. :animrgreen:

Vielleicht übernimmt Lucien auch wieder beim FC Zürich. Die stehen aktuell auf dem letzten Tabellenplatz. Trainer ist da übrigens Sami Hyypiä.
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Re: Wer soll Nachfolger von Lucien Favre werden?

Beitragvon KommodoreBorussia » 01.11.2015 15:40

Ja, schade, dass es keinen "Ehemaliger Cheftrainer Lucien Favre" gibt.

Es wäre schon interessant, wie es mit ihm weitergeht.

Zum Nachfolger:

Eberl hat es ja quasi im Doppelpass klargestellt: Andre ist sozusagen Cheftrainer in Probezeit. Mit einem anderen Trainer wird momentan nicht verhandelt. Schubert ist einer der möglich Kandidaten.
Wenn die Zusammenarbeit weiter gut läuft, übersteht er auch die Probezeit.

Go, Schubert, go!
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Re: Wer soll Nachfolger von Lucien Favre werden?

Beitragvon ReusElf » 01.11.2015 16:00

Im Augenblick benötigen wir keinen (neuen) Cheftrainer, solange der Interims-Trainer so dermaßen erfolgreich mit der Mannschaft arbeitet.
Wir haben Zeit...
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Re: Wer soll Nachfolger von Lucien Favre werden?

Beitragvon wim57 » 01.11.2015 19:34

also, ich lege mich jetzt mal fest.
man sollt dem andre schubert jetzt den trainerposten geben.
man kann jetzt nicht einfach so lange warten, bis wir mal wieder verlieren und dann sagen : ne, der ist es doch nicht, wir holen den oder den.
die mannschaft scheint hinter ihm zu stehen, und das ist das wichtigste.
bei einem neuen trainer weiss man nie , was man bekommt, und andre schubert hat jetzt schon mal einen sehr großen "fußabdruck" hinterlassen.
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Re: Wer soll Nachfolger von Lucien Favre werden?

Beitragvon masterbell » 01.11.2015 22:52

wim57 hat geschrieben:also, ich lege mich jetzt mal fest.
man sollt dem andre schubert jetzt den trainerposten geben.
man kann jetzt nicht einfach so lange warten, bis wir mal wieder verlieren und dann sagen : ne, der ist es doch nicht, wir holen den oder den.
die mannschaft scheint hinter ihm zu stehen, und das ist das wichtigste.
bei einem neuen trainer weiss man nie , was man bekommt, und andre schubert hat jetzt schon mal einen sehr großen "fußabdruck" hinterlassen.


Wer sagt denn, dass der Verein das vor hat? Im Doppelpass hat ME eigentlich das bestätigt, was ich vermutet habe. Man hat AS geholt, um über die U23 auch mal einen Trainer aufzubauen. Wenn ich das richtig verstanden habe, war es sowieso das Ziel einen Trainer (hier wohl AS) für die Profimannschaft zu "züchten". Jetzt musste AS aber früher einspringen als gedacht. Es muss also von Seiten des Vereins erstmal geschaut werden, was er überhaupt kann. Und ich denke nach sechs Spielen kann man das eben abschließend noch nicht beurteilen...auch wenn wir sechs wunderbare Siege gesehen haben. Ausserdem ist Schubert ja angestellt bei der Borussia...nur eben noch nicht als Cheftrainer. Aber nehmen kann ihn uns keiner, ohne Geld zu bezahlen.
Schubert hat Potenzial, Eberl hat Zeit...alles ist gut.
Das ist meine Meinung.
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Re: Wer soll Nachfolger von Lucien Favre werden?

Beitragvon die_flotte_elf » 02.11.2015 06:26

Max Eberl sagte im Doppelpass, dass sie noch keine Zeit für intensivere Gespräche hatten. Ich schließe daraus, dass so langsam die Vertragsrahmen besprochen werden sollen.
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Re: Wer soll Nachfolger von Lucien Favre werden?

Beitragvon dirkdirk56 » 02.11.2015 08:36

Dieses Thema lässt mich nicht los.

Zunächst bin ich Andre Schubert auch mit Vorbehalten begegnet und erst im Laufe der Zeit und einigen Überlegungen von ihm überzeugt.

Max Eberl ist großartig und trifft viel mehr gute als schlechte Entscheidungen.
In der Trainerfrage kann ich das Handeln allerdings nicht mehr so richtig verstehen.
Er sagt, dass er Zeit benötigt, um abzuwägen wer der richtige Trainer für die Rautenzukunft sein soll.
Das ist bis hierher ein sehr vernünftiger Gedanke!

Aber....

Im Normalfall legt er von Traineroption 1 bis 7 eine dicke Akte an, unterhält sich mit denen ein bis zwölf Mal und vergibt dann den Job.

A. S. konnte er zunächst in einer "anderen Abteilung" rund vier Monate kennen lernen. Im Anschluss daran hat er ihn nun sechs bis sieben Wochen in der vakanten Stelle "getestet".

Nun stellt euch mal vor, ihr wärt in der Lage von A. S.. Wie entwickelt sich dann euer Selbstwertgefühl??
Ich als ausnahmslos schlechter Charakter könnte mir schon so Gedanken wie." Verdammt was will der denn noch von mir. Auch nach 5 1/2 Monaten kennen lernen, guter Arbeit und Erfolg reiche ich ihm immer noch nicht?"

Hoffentlich findet Max im Umgang mit Herrn Schubert die richtigen Worte, damit ein Mitarbeiter in der Warteschleife nicht mürbe wird.


PS: .. auch wenn es schwer fällt, liebe Forumsfreunde, versucht doch einfach mal zu verstehen was ich sagen möchte - auch wenn es schwer fällt und seziert nicht jeden einzelnen Satz unter dem Mikroskop. Danke
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Re: Wer soll Nachfolger von Lucien Favre werden?

Beitragvon SulzfeldBorusse » 02.11.2015 09:25

Vielleicht etwas OT.

Alles Gute zum 58. Geburtstag an unsere Trainerlegende aus der Schweiz!
Man wird dich hier niemals vergessen, Lucien! :winker:
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Re: Wer soll Nachfolger von Lucien Favre werden?

Beitragvon Becko » 02.11.2015 11:01

Da schließ ich mich an. Herzlichen Glückwunsch....
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Re: Wer soll Nachfolger von Lucien Favre werden?

Beitragvon Heidenheimer » 02.11.2015 11:45

meines erachtens reiten wir viel zu sehr auf dem wort: *cheftrainer* rum, resp. diesem legitimen status. schubert macht nen riesenjob..keine frage. was hat sich grundlegend für ihn verändert? er betreut anstelle der u 23 nun die erste. nichts mehr und nichts weniger. er ist und war leitender angesteller in unserem verein.

van lent rückte nach, bekannt als guter ausbildner und überninahm einen nicht minder verantwortungsvollen job als u23 trainer nun. dieses team praktisch genau so wichtig wie unsere erste, denn dort werden die talente geformt welche im idealfall dann die spieldecke der ersten bilden müssen/sollen.

in der privatwirtschaft wird nach einem abgang in der chefetage oft dieses schema angwendet wo die aufgaben innerhalb der firma anders verteilt werden. einmal für länger (bis ewig) ein andermal bloss für kurze zeit (wenn sich ein negativum entwickelt)

man beachte auch den vorteil, die rückendeckung welche schubert geniesst. er steht nicht auf der strasse nach realtiver erfolglosigkeit. er verspührt weniger den druck den ein extern dazugestossener *cheftrainer* allenfalls ausgesetzt ist. so kann er auch viel befreiter arbeiten. dass van lent, schubert trainer sind mit dem bulidiplom (als trainer) verrgessen hier wohl viele. schubert ist nicht irgend ein juniorentrainer der plötzlich die erste trainiert. er hat diesselbe ausbildung wie ein veh, slomka usw... aber den vorteil zusätzlich, dass er de jure als angestellter des vereins gilt, bloss im moment in anderer funktion (und dies erst noch absolut erfolgreich).

so besteht für eberl kein druck um da personell auf dem trainerposten (der ersten) nachzulegen. man sollte es mittelfristig auch aus einem anderen blickwinkel betrachten in sachen trainer. angenommen van lent bringt unsere hochtalentierte u23 nicht weiter (trotz dem ruf eies guten ausbildner) so bliebe die option schubert, dass er seine angestammte aufgabe.. entwicklung der unmittelbaren nachwuchstalente.. wieder übernimmt um diese wieder in die *spur* zu bringen. bei diesem szenario suchen wir nicht nen trainer ür die beiden topnachwuchsmannschaften sondern jemand, der schuberts arbeit auf stufe erste mannschaft weiterführen kann. vergesst nicht..mit geld kann man fertige spieler kaufen, viele trainer verstehen ihr handwerk und können so eine mannschaft mehr oder weniger erfolgreich spielen lassen..aber längst nicht jeder bekannterweise gutertrainer kann talente an die erste mannschaft führen.

eberl entwickelte eine idee, fädelte diese ein zusammen mit favre. der eingeschlagene weg zeigt deutlich erfolg also geht man diesen konsequent weiter um diesen zu mannifestieren und auszubauen. also braucht jeder trainer (sofern wirklich ein neuer gebraucht wird) eine ähnliche auffassung von fussballspielen. di matteo wurde hier auch genannt (und von den meisten sofort niedergemacht^^. nein, ich möchte di matteo nicht bei uns)aber der mann hatte bei schalke einen auftrag. die schalker bekamen zuletzt kaum mehr tore nachdem sie vorher eine offene scheune waren. klar sie hatten auch bloss wenig tore erzielt..aber die matteo's aufgabe bestand darin die schalker wieder in die spur zu bringen. es ist einfacher anstelle von 3-5 tore welche für einen sieg zu schiessen sind eine defensive zu stabilisieren, dass diese bloss 0-1 max. 2 tore kriegt..und sicher *der weg zum erfolg* siehe lulu vorher. hinten die null. vorne reicht eines. was brachte es uns? 3 mal international und einmal vor dem abstieg gerettet.
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Re: Wer soll Nachfolger von Lucien Favre werden?

Beitragvon hd_fohlen65 » 02.11.2015 13:35

dirkdirk56 hat geschrieben:Dieses Thema lässt mich nicht los.

Zunächst bin ich Andre Schubert auch mit Vorbehalten begegnet und erst im Laufe der Zeit und einigen Überlegungen von ihm überzeugt.

Max Eberl ist großartig und trifft viel mehr gute als schlechte Entscheidungen.
In der Trainerfrage kann ich das Handeln allerdings nicht mehr so richtig verstehen.
Er sagt, dass er Zeit benötigt, um abzuwägen wer der richtige Trainer für die Rautenzukunft sein soll.
Das ist bis hierher ein sehr vernünftiger Gedanke!

Aber....

Im Normalfall legt er von Traineroption 1 bis 7 eine dicke Akte an, unterhält sich mit denen ein bis zwölf Mal und vergibt dann den Job.

A. S. konnte er zunächst in einer "anderen Abteilung" rund vier Monate kennen lernen. Im Anschluss daran hat er ihn nun sechs bis sieben Wochen in der vakanten Stelle "getestet".

Nun stellt euch mal vor, ihr wärt in der Lage von A. S.. Wie entwickelt sich dann euer Selbstwertgefühl??
Ich als ausnahmslos schlechter Charakter könnte mir schon so Gedanken wie." Verdammt was will der denn noch von mir. Auch nach 5 1/2 Monaten kennen lernen, guter Arbeit und Erfolg reiche ich ihm immer noch nicht?"

Hoffentlich findet Max im Umgang mit Herrn Schubert die richtigen Worte, damit ein Mitarbeiter in der Warteschleife nicht mürbe wird.


PS: .. auch wenn es schwer fällt, liebe Forumsfreunde, versucht doch einfach mal zu verstehen was ich sagen möchte - auch wenn es schwer fällt und seziert nicht jeden einzelnen Satz unter dem Mikroskop. Danke


Immer locker bleiben , wir haben gaaaaaaaanz viel Zeit ! Nur die Medien bauen den Druck auf . Ach wie ist es schön die schmoren zu sehen ! :mrgreen: :mrgreen: :winker:
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Re: Wer soll Nachfolger von Lucien Favre werden?

Beitragvon Nino » 02.11.2015 13:49

Ich denke jeder ist begeistert von Schuberts Arbeit. Was die Mannschaft derzeit unter ihm leistet ist einfach unglaublich. Absolut Champions League würdig.

Aber die eine Million Preisgeld Frage ist: ist Schubert auch auf langer Sicht so erfolgreich?
Denn darum geht es ja, um eine langfristige Lösung. Denn wenn die Siegesserie mal reist - und das wird sie irgendwann - und man dann 2, 3 Spiele am Stück verliert, ist Schubert nämlich in der Presse und auch bei manchen auf den Rängen in der Kritik. Und dann wird es sich zeigen, ob Schubert es schafft auch in schwierigen Situationen die Mannschaft wieder auf Trapp zu bekommen.

Aaaaber ich vertrau unserem Maxi da voll und ganz und er wird die für den Verein bestmöglichste Entscheidung treffen, da bin ich mir sicher.
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Re: Wer soll Nachfolger von Lucien Favre werden?

Beitragvon AlanS » 02.11.2015 14:35

@dirkdirk

Gutes Posting. Das sind so die Gedanken, mit denen ich mich auch beschäftige. Deine Sorge um Schubert kann ich dabei nicht teilen, denn der kann doch nur als der große Gewinner dastehen. Es wurde ihm doch von vornherein klar gesagt, er sei nur Interimstrainer. Dass jetzt keine anderer Trainer im Gespräch ist, bestätigt ihn doch nur in seiner Arbeit und signalisiert, hey André, deine Arbeit gefällt uns, wir warten noch und führen derweil keine Gespräche mit möglichen Kandidaten.

Die Situation würde sich schlagartig ändern, wenn Schubert plötzlich den Spieß umdrehen würde und sagt, Leute, sofort Vertrag oder ich bin weg! Die Möglichkeit besteht ja auch.

Borussia ist ein anderes Kaliber, als Schubert es bisher bei seinen Stationen kennen gelernt hat. Die Situation, wie er an den Job gekommen ist, war auch ungewöhnlich.
Ich finde es daher nur gut, dass man es erst mal so laufen lässt.

Ich habe mal bei Schuberts Start-Rekord-Vorgänger geggoglet, wie es mit dem weiter ging: Der machte nach 10 Spielen zum Ende der Saison noch die komplette Saisonvorbereitung, coachte dann noch den Saisonstart und arbeitete dann als Co-Trainer weiter ...
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Re: Wer soll Nachfolger von Lucien Favre werden?

Beitragvon Bahia1962 » 02.11.2015 15:28

Warum die Beteiligten jetzt in den ganzen englischen Wochen mit Vertragsverhandlungen belasten oder ablenken? Sollen sich mal alle schön auf Fuppes konzentrieren und in der Winterpause kann man sich dann in aller Ruhe mal zusammensetzen.
Und ich glaube auch nicht, dass sich vor dem Wintertrainingslager was tun wird.
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