Wer soll Nachfolger von Lucien Favre werden?

Die legendären threads aus der Forumsgeschichte zum Nachlesen!

Moderator: Bruno

Wer soll Favres Nachfolger werden

Frank Geideck
7
1%
André Schubert
224
26%
Arie van Lent
17
2%
Jürgen Klopp
227
26%
Jens Keller
47
5%
Mirko Slomka
45
5%
Thomas Schaaf
116
13%
ein anderer deutscher Trainer
117
13%
ein ausländischer Trainer
75
9%
 
Abstimmungen insgesamt : 875

Re: Wer soll Nachfolger von Lucien Favre werden?

Beitragvon altborussenfan » 11.11.2015 15:08

Tellefonmann hat geschrieben:Mensch altborussenfan. Ich schreibe nicht, dass es so ist, sondern dass es die Optionen sind die ich mir noch vorstellen kann, da ansonsten alles für Schubert spricht.

Hm, habe ich dich missverstanden - schon wieder einmal? Dazu sollest du wissen, dass ich aufgrund meiner Berufsausbildung trainiert - man könnte auch sagen gedrillt - bin, Texte zu erfassen. Bedeutet nicht, dass mir keine Fehler unterlaufen, aber dauernd? Du beklagst immer wieder missverstanden zu werden oder Schwierigkeiten zu haben, dich schriftlich verständlich zu machen. Nehme ich dir nicht ab. Intelligent genug dazu wärst du allemal. Meiner Meinung nach hat diese Art der vermeintlich missverständlichen Darstellung Methode. So kannst du immer erwidern, du hättest es in Wirklichkeit anders gemeint.

Du stellst drei Thesen auf, die alle gegen Schubert sprechen und folgerst dann:

Tellefonmann hat geschrieben:Etwas anderes kann ich mir eigentlich nicht vorstellen.

Gehen wir mal nur auf die U-23 Geschichte ein: Habe auch gelesen, man hätte sich aus dem Kreis dort massiv über Schubert beschwert, sodass er dort kurz vor dem Abschuss gestanden hätte. Und so einem Mann überlässt man dann die 1. Mannschaft, die lt. Stranzl hin und wieder zwischenmenschliche Probleme mit dem bisherigen Cheftrainer hatte? Das passt doch alles nicht!

Sollte überhaupt etwas daran sein, habe ich eine andere Erklärung für dich. Sie beruht auf dem, was ich von Schubert selbst hörte. Er meinte zu Dahoud befragt, es gäbe auch andere Spieler der U-23, die das Zeug für die Profimannschaft hätten, denen es aber zum Teil noch an der notwendigen Einstellung fehlte. Konkret äußerte er dies zu Ritter.

Ich gehe davon, dass er dies den Spielern vorher persönlich sagte. Wie man am Beispiel Sinan Kurt sieht, nehmen nicht alle Spieler so etwas gut auf. Sie reagieren beleidigt, fühlen sich - bestärkt durch Väter und/oder Berater - bereits zu Höherem berufen. In meiner Sportart erlebte ich viele "verkannte" Talente. Zumindest glaubten sie dies von sich selbst. Richtige Selbsteinschätzung ist bei jungen Sportlern nicht durchgängig verbreitet. Wenn man ihnen das offen sagt, ist man schnell der Böse, obwohl man eigentlich bei ihrer Weiterentwicklung helfen will. Bei Sinan Kurt übernahmen diese Rolle wohl Eberl und Favre. Sie teilten ihm mit, er solle noch ein Jahr U-23 spielen, könne aber mit den Profis trainieren. So habe ich das zumindest in Erinnerung Wo spielt er jetzt noch mal bei den Bayern?

Wahrscheinlich war es sogar Schuberts Auftrag, die Spieler der U-23 zu pushen, damit noch mehr von ihnen den Sprung schaffen. Dann wird Eberl im Zweifel sogar dankbar sein, dass Schubert nicht um den heißen Brei herumredet. Schon mal daran gedacht?

Du aber greifst nur die Möglichkeit auf, dass Schubert nach wie vor Defizite im zwischenmenschlichen Bereich haben könnte, weil dies gut in dein Bild passt. Würde man so einem Mann auch nur einen Tag noch das Team überlassen? Das halte ich für ausgeschlossen!

Wenn Du etwas Bestimmtes meinst, schreibe es für uns alle doch bitte so eindeutig wie möglich.
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Re: Wer soll Nachfolger von Lucien Favre werden?

Beitragvon Geißbockjäger14 » 11.11.2015 16:33

Der Stöger wäre doch auch nicht schlecht. :daumenhoch:
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Re: Wer soll Nachfolger von Lucien Favre werden?

Beitragvon Geißbockjäger14 » 11.11.2015 16:39

War doch nur ein Scherz :lol:
Ich denke Max Eberl sollte ihm einen 2 Jahresvertrag anbieten.
Er macht einen sehr guten und ruhigen Eindruck. Und ich halte ihn auch für clever genug diese Truppe noch weiter nach vorne zu bringen und sie dort zu etablieren.
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Re: Wer soll Nachfolger von Lucien Favre werden?

Beitragvon altborussenfan » 11.11.2015 16:49

Stöger macht beim 1. FC einen sehr guten Job. Anerkannt wird das aber nicht von allen Fans dort. Für die ist seine Spielweise nicht immer attraktiv genug. Dabei lässt er nur das spielen, was das vorhandene Spielermaterial hergibt. So kommt man nicht in Bedrängnis. Machte Favre auch nicht anders. Das sah auch nicht immer attraktiv aus, wenn ich insbesondere an die Saison nach den Abgängen von Reus, Dante oder Neustätter denke.

Stöger könnte ich mir ernsthaft auch hier vorstellen, aber nicht jetzt. Der Mann steht unter Vertrag und soll erst einmal seine Mission beim FC erfüllen, auch wenn das hier nicht jedem schmeckt. :animrgreen2:
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Re: Wer soll Nachfolger von Lucien Favre werden?

Beitragvon Tellefonmann » 11.11.2015 17:50

@ altborussenfan

Ich habe mit dem Beitrag eigentlich nur meiner Verwunderung für das noch immer zögerliche Verhalten von ME Ausdruck verleihen wollen. M.a.W. habe ich, der ohne Frage zu den großen Skeptikern von Schubert gehört(e), auch keine andere Erklärung mehr, als die von mir geschilderten Varianten.

Was könnte denn die zögerliche Haltung von ME Deines Erachtens erklärlich machen? Ich bin ehrlich interessiert an Deiner Meinung.
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Re: Wer soll Nachfolger von Lucien Favre werden?

Beitragvon antarex » 11.11.2015 17:51

Ja ja, die gestiegenen Ansprüche.
Vor der Favre-Aera hätte ich Peter Stöger durchaus gut gefunden.

Irgendwie muss jetzt aber ein Mann her der CL mit uns spielen kann.
Wir werden wohl kaum einen erfolgreichen CL-Trainer hier her locken können.
Von daher wird es eh Jemand werden der sich hier erst einmal beweisen muss.
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Re: Wer soll Nachfolger von Lucien Favre werden?

Beitragvon altborussenfan » 11.11.2015 18:42

Tellefonmann hat geschrieben:Was könnte denn die zögerliche Haltung von ME Deines Erachtens erklärlich machen? Ich bin ehrlich interessiert an Deiner Meinung.

Ich habe einen völlig anderen Ansatz. Ich erkenne an der Haltung von Eberl überhaupt kein Zögern! Nimm doch bitte einfach meinen heutigen Beitrag um 9:29 Uhr zur Kenntnis, der unmittelbar vor deinem steht. Da steht meine Erklärung.

Nach meiner Ansicht denken diejenigen, die sich fragen, warum wir noch nichts Neues in der Trainerfrage erfahren, zu kompliziert und unterschieben Eberl Gründe, die er wahrscheinlich nicht (mehr) hat. Es geht - so glaube ich - noch um Details. Verträge dieser Bedeutung schließt man nicht mal eben so im Vorübergehen ab, auch wenn man sich schon sehr weit angenähert hat. Das dauert. Da sind Details zu klären.
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Re: Wer soll Nachfolger von Lucien Favre werden?

Beitragvon die_flotte_elf » 11.11.2015 21:26

Tellefonmann hat geschrieben:@ altborussenfan

Was könnte denn die zögerliche Haltung von ME Deines Erachtens erklärlich machen? Ich bin ehrlich interessiert an Deiner Meinung.


Vertragslaufzeit, Gehalt, . . . . Vielleicht zögert ja auch Schubert, weil z.B. (Achtung Ironie) der FC Bayern ihm die Türe einrennt, da Pep nicht will.
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Re: Wer soll Nachfolger von Lucien Favre werden?

Beitragvon Tellefonmann » 11.11.2015 21:36

Ich behaupte mal, dass Max das diktieren kann, da Schubert ohnehin an den Verein gebunden ist.
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Re: Wer soll Nachfolger von Lucien Favre werden?

Beitragvon altborussenfan » 12.11.2015 09:31

Diktieren? Also frei nach dem Motto: "Sei froh, wenn dir so Chance bieten. Du hast Vertrag bis 2018. Dabei bleibt's zu unveränderten Konditionen!" Interessant.

Ein Cheftrainer zum Schnäppchenpreis. Würde zudem eine etwaige Abfindung, von der du ja mit großer Wahrscheinlichkeit ausgehst, reduzieren. So etwas zeugt von Vertrauen. :lol:
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Re: Wer soll Nachfolger von Lucien Favre werden?

Beitragvon Tellefonmann » 12.11.2015 10:55

Nein, das heißt m.E. nur, dass Schubert

- auf Grund der vertraglich bestehenden Bindung,
- die auch die Übernahme anderer Aufgaben (siehe jetzt) abbildet,
- wofür sogar nach den bekannten gewordenen Informationen eine entsprechende Gehaltsklausel vorgesehen ist,

Eberl in die deutlich bessere Verhandlungsposition bringen. Damit dürften die hier von mehrfach angesprochenen "Details und Kleinigkeiten" um die es geht, wohl kaum lange aufhalten :roll:

Es mutet schon etwas seltsam an, wenn Du (altborussenfan) mir hier vorwirfst, dass ich fernliegendste Argumente im Sinne meiner Haltung vortrage, aber selbst Umstände anführst, deren Logik sich (mir) nicht erschließt.
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Re: Wer soll Nachfolger von Lucien Favre werden?

Beitragvon altborussenfan » 12.11.2015 11:42

Tellefonmann hat geschrieben:.....Eberl in die deutlich bessere Verhandlungsposition bringen. Damit dürften die hier von mehrfach angesprochenen "Details und Kleinigkeiten" um die es geht, wohl kaum lange aufhalten :roll:

Besser, ja. Deutlich besser, das möchte ich zumindest mit einem Fragezeichen versehen. Anstelle von Schubert würde ich mir das Vertragsangebot zumindest in Ruhe ansehen und dies mit einer Person meines Vertrauens (Berater) abstimmen. Das wäre nur fair. Ich hoffe doch sehr, dass sich Borussia nicht wie ein spätkapitalistischer Arbeitgeber verhält. Eine gute Grundlage für eine vertrauensvolle Zusammenarbeit wäre das in meinen Augen nicht.

Es mutet schon etwas seltsam an, wenn Du (altborussenfan) mir hier vorwirfst, dass ich fernliegendste Argumente im Sinne meiner Haltung vortrage, aber selbst Umstände anführst, deren Logik sich (mir) nicht erschließt.

Deine und meine Logik unterscheiden sich möglicherweise in manchen Punkten. Ich befürchte allerdings eher, dass bei Schubert deine Logik durch eine gewisse Voreingenommenheit blockiert wird.

Es ist doch völlig abwegig anzunehmen, die Cheftrainerposition würde mal eben so zwischen Tür und Angel verhandelt - selbst wenn man nur Borussias Wünsche im Auge hat. Da geht es sicher um mehr als um Geld und Laufzeit. Außerdem erwähnte ich bereits, dass Eberl mit Schubert auch noch weitere Punkte außerhalb der Vertragsverhandlungen besprechen will, deren Ergebnisse gleichwohl auf die Vereinbarung Einfluss haben können. Im Übrigen entscheidet Eberl auch nicht allein. Wie soll das alles bitteschön in kürzester Zeit funktionieren?

Eberl will sein Bild von Schubert vervollständigen. So habe ich ihn verstanden. Er hat in bei seiner Arbeit kennengelernt. Nun wird er sich in längeren Gesprächen eine Vorstellung von seiner Denkweise machen. Wie tickt er, wie denkt er genau über Fußball? Wie sieht künfig "seine Handschrift" aus, wenn neue Spieler verpflichtet werden? Das kann man sich natürlich alles sparen, wenn man eine bereits vorgefasste Meinung von Schubert hat. Ich hoffe und gehe davon aus, dass Eberl hier anders tickt.
Zuletzt geändert von Neptun am 12.11.2015 19:27, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Doppelpost gelöscht
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Re: Wer soll Nachfolger von Lucien Favre werden?

Beitragvon kurvler15 » 12.11.2015 23:32

Vermutung: Max Eberl kennt diese Umfrage da oben, und verkündet erst den Cheftrainervertrag mit André, wenn er Klopp eingeholt hat :mrgreen:
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Re: Wer soll Nachfolger von Lucien Favre werden?

Beitragvon AlanS » 13.11.2015 10:23

antarex hat geschrieben:Nicht, dass ich jetzt drängeln wollte.
Im Prinzip ist mir diese Situation so lange egal wie Andre hier eine super-Arbeit abliefert und sich dabei absolut wohl fühlt (und mit wohlfühlen meine ich sämtliche Nebengeräusche wie Anerkennung, Gehalt und was eben alles so dazugehört).
Aber....
... welchen Grund könnte es geben warum man nicht mit Andre alles klar gemacht hat?
Ich meine, dass man einen anderen Trainer kaum besser einschätzen kann als Andre derzeit. Darin liegt also kein Vorteil.
Oder dass sein Spielstil oder auch seine Art nicht zur Mannschaft passen. Ich glaube dazu braucht man nix mehr zu sagen. Jeder andere Trainer wäre ein höheres Risiko.
Dass er sich zu schnell abnutzen könnte? Klar, das wäre ein Argument. Auf der anderen Seite kann man auch trotzdem schnell reagieren und Andre wieder wo-auch-immer hinschicken und einen 'richtigen' Kandidaten installieren.

Also, ich sehe irgendwie keinen Grund warum.
Aber wenn ich mal spekulieren sollte .... sollte ich?
Ist ja hier auch gerne mal ein Problem und man wird der Gotteslästerung entlarvt ;)
Einer der wenigen Gründe die mir plausibel erscheinen, ist, dass Max Eberl schon einen Trainer hat den er installieren will, bzw. mittlerweile eventuell sogar muss, weil er bei jenem im Wort steht.

Dieses ist der Post, wegen dem ich folgende Antwort schrieb (die ich aus Versehen dann im Schubert-Thread postete):

Ich finde diese ewige Frage, warum Eberl mit Schubert noch keinen langfristigen Vertrag ausgehandelt und abgeschlossen hat, sehr merkwürdig.
Die Argumente, die vor vier Wochen galten, gelten auch in einem viertel oder sogar halben Jahr noch. Was soll sich denn in der kurzen Zeit schon verändert haben, was aussagekräftig ist? Eine tolle Serie wurde gespielt. Das gab es schon unter mehreren Trainern. Die Spieler, die zu den tollen Leistungen befragt werden, sagen, es wurde nicht viel an der Spielweise gegenüber der unter Favre verändert. Einige Schrauben wurden etwas verstellt, sagen sie, aber unter Favre wäre man auch wieder stärker geworden und die schwachen Leistungen lagen an den Spielern selber. Im Prinzip wird also Favre-Fußball gespielt.

Favre verließ den Verein sehr plötzlich. Zwar gab es wohl schon einige Male Äußerungen von Favre, er wolle aufhören, aber das legte sich wieder und man arbeitete gut und erfolgreich zusammen - sogar unerwartet erfolgreich, CL-Platz! Die Vorbereitung im Sommer lief sehr gut, aber einige Spieler verletzten sich.
Favre strahlte trotzdem Zufriedenheit und Optimismus aus. Er bekannte sich endlich offen zum Verein.
Der Saisonstart war eine einzige Katastrophe! Favre schmeißt hin, obwohl Fans und Verein weiterhin absolut hinter ihm stehen. Es gab nicht einmal einen Hauch an Zweifeln an seiner Arbeit. Der Verein ist offensichtlich völlig unvorbereitet für dieses Szenario. Indizien dafür: Es gibt keinen Kandidaten für die Nachfolge. Nicht einmal eine ernsthafte Idee!
Weil man Favres Arbeit extrem hoch einschätzte und sie auch so anerkannte, denkt man (hier fangen nun meine Spekulationen an) wohl eher an eine "große" Lösung. Ein Trainer mit Renomée sollte es sein, der die ganze tolle Arbeit von Favre weiter fortsetzen kann. Ein Trainer, der schon bewiesen hat, dass er eine Mannschaft formen kann und der im Idealfall Konzeptfußball à la Favre spielen lässt - oder sich zumindest damit auskennt. Davon gibt es aber nicht so viele auf der Welt, die zudem gerade frei gewesen wären und dann auch noch Lust auf die Borussia haben, denn solch gute Trainer trainieren gewöhnlich Dauer-CL-Teinehmer. Man fragt wohl auch wirklich bei Kloppo an, aber den zieht es bekanntlich auf die Geldinsel.
Derweil startet aber The Interims-One eine beeindruckende Serie. Ein Trainer, der dafür vorerst schlicht und einfach nicht vorgesehen war. Man ist also gerade fieberhaft auf der Suche nach einem geegneten Favre-Nachfolger, während die Mannschaft plötzlich so begeisternd spielt, wie sie es selbst unter Favre nicht in dieser Regelmäßgikeit gemacht hat. Mit dem Interimscoach gibt es aber die klare Vereinbarung, dass er eben nur The Interims-One ist und man einen anderen Cheftrainer suche.
Interims Schubi-Du macht es Spaß, die Mannschaft siegt und siegt.
Trotzdem haben sich die Voraussetzungen und die ursprüngliche Abmachung doch nicht verändert. Natürlich sondiert man weiter den Trainer-Markt. Kein Mensch konnte es doch ahnen, dass es so gut mit Schubert funktioniert. Außerdem kennt man sicherlich auch die Gründe nicht, warum erst so schlecht und plötzlich so sensationell stark.
Ein Sieg folgt dem anderen - und man stellt anscheinend von Vereinsseite tatsächlich die Suche nach einem anderen Trainer ein. Zumindest gerät man nicht in Panik und man schaut nun doch genauer hin, was dieser Schubert so treibt. Immerhin ist er sehr erfolgreich bei sehr attraktiver Spielweise. Ist es aber vielleicht doch nur ein unglaubliches Anfängerdusel? Die Mannschaft hat halt gerade einen Lauf - aber ob er es auf Dauer drauf hat? Zur Zeit läuft es besser, als es unter noch so einem Super-Guru-Trainer überhaupt hätte laufen können. Geben wir dem Schubert also noch Zeit, sich zu bewähren. O.k., Paderborn in die 2. Liga, bei St. Pauli eine tolle Saison, Jugnedtrainer beim DFB, super Trainerexamen. Super Examen schreiben jades Jahr wieder Trainer. Sagt nicht viel aus. Paderborn und St. Pauli waren kurze Stationen und schon auch kleinere Kaliber. Jedenfalls nichts nachhaltiges - aber das will man doch! U15 beim DFB - na ja, bei allem Respekt, das ist schon eine ganz andere Arbeit, als den Rhythmus einer CL-Mannschaft zu planen! Und sollte Schubert bis zur Winterpause alle Spiele gewinnen, ändert sich objektiv betrachtet an der Ausgangssituation weiterhin nichts und die jetzt offenen Fragen bleiben auch dann weiterhin offen. Das haben wir hier doch auch schon mehrfach durchgekaut.
Erinnert euch, wie Eberl seinen Job als SpoDi bei der Borussia bekam. Der war auch ein unbeschriebenes Blatt, damals. Aber Eberl hatte ein Konzept für den Verein. Eine Vereinsphilosophie. Die Recherchespezialisten hier können sicher sagen, wie viele Seiten dieses Werk hatte. Es waren sehr viele sehr durchdachte Seite.
Ist es denn dann nicht geradezu für Eberl selbstverständlich, dass er sich von Schubert, der für den Chef-Trainer-Sessel überhaupt nicht auf dem Plan stand, erst einmal ein genaues Bild machen möchte und mit ihm auch über die Vereinsphilosophie philosophieren möchte, dass er sich mit ihm in der Winterpause in aller Ruhe intensivst über die Zukunft der Borussia austauscht, über die Weiterentwicklung der Mannschaft?
Schubert ist nun in diesen Job rein gerutscht. Ganz ehrlich, ich erwarte in dieser Situation, wie sie zustande gekommen ist, von Eberl genau das, was er gerade macht (Ergänzung) - und dabei vertraue ich ihm voll und ganz! Ich bin mir sicher, dass die Entscheidung, die Eberl in Bezug auf Schuster eine wirklich durchdachte Entscheidung sein wird.
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Re: Wer soll Nachfolger von Lucien Favre werden?

Beitragvon mitja » 13.11.2015 10:41

André Schubert ist ab sofort Cheftrainer der Fohlenelf. Der 44 Jahre alte Fußballlehrer erhält einen bis Juni 2017 datierten Vertrag bei Borussia Mönchengladbach.

http://mobil.borussia.de/index.php?id=1102&tx_ttnews%5Btt_news%5D=15606&cHash=8195428791c2b6f674838cd2fec74366


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