Jagger1 hat geschrieben:He he he , Nick Hornby's Meisterstück Fever Pitch ist natürlich ein Muss, ebenso sein Meisterstück Hi-Fidelity - er tritt übrigens morgen abend im Rahmen der litcologne im Kölner Schauspielhaus auf, hier der Link:
NickHornby
Aus HH werde ich wohl nicht anreisen, ein bißchen viel Aufwand.... Außerdem haben mir seine letzten beiden Werke (how to be good, a long way down) nicht so zugesagt.
Zu melancholisch und deprimierend.
Folgendes Buch kann ich jedem nur ans Herz legen: Owen Meany von John Irving
Die bewegende Geschichte der einzigartigen Freundschaft zwischen Owen Meany und John Wheelwright: Man schreibt den Sommer 1953, die beiden elfjährigen Freunde Owen und John spielen Baseball, als ein fürchterliches Unglück passiert … John Irving erzählt die Geschichte dieser beiden Jungen, die Geschichte seiner Generation: die Zeit ihrer Kindheit in den 50er Jahren, die Jahre der Aufbruchstimmung unter dem charismatischen John F. Kennedy und des Kampfs für die Gleichberechtigung der Rassen,
initiiert von Martin Luther King, die immer stärkere Verwicklung der USA in den Vietnamkrieg, der Kampf gegen diesen Krieg und das Trauma einer ganzen Nation nach der Niederlage, die Utopien und Träume von einer friedlichen, gewaltfreien Welt in den 60er Jahren, bis hin zu jenem Schauspieler als Präsident im Weißen Haus, seinen Verwicklungen in die schmutzigen Affären der 80er Jahre und seinem Versuch, die sandinistische Revolution zu ersticken. ›Owen Meany‹ ist John Irvings Auseinandersetzung mit einem halben Jahrhundert amerikanischer Geschichte, mit der Frage nach dem Glauben in einer chaotischen Welt, ein großartiger Roman in der Tradition der besten angelsächsischen Erzähler.
»Vordergründig geht es um die Freundschaft des Erzählers mit dem im Wachstum steckengebliebenen Owen, darunter liegt alles, was Irving stets beschäftigte: die Liebe und die Lüge, Erotik, Gewalt und Mystizismus und - bei Irving neu - scharfe politische Kritik. Für Irving-Kenner kann ich noch verraten, daß der Ausgestopfte diesmal ein Waschbär ist. Ansonsten: Sofort Urlaub nehmen und lesen, lesen, lesen.«
Die anderen Werke von ihm stehen diesem Titel so gut wie nichts nach, dennoch das für mich beste Werk von Irving.
Schräg, skurril, voller Sarkasamus, phantasievoll und Charaktere, die wohl keiner besser erfinden kann als J. I..

